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Metroschlaufe durch die Länggasse

(2019.SR.000297)Postulatabgelehnt
Conseil municipal Bern (BE)17 oct. 2019
Interventions(12)
Trié par Date de l'intervention, Décroissant
12 Résultats
  • Intervention
    Intervention
    Conseil municipal

    2019.SR.000294: als Postulat(?)

    Ablehnung
    Ja 29
    Nein 37
    Enthalten 0 Namensliste 008

  • Intervention
    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    PräsidentConseil municipal

    Präsident: Danke vielmals, Marieke. Dann wären wir auch hier beschlussfähig. Wir stimmen über das Postulat ab.

  • Intervention
    Marieke Kruit(Parti Socialiste)
    Marieke Kruit, Direktorin TVSConseil municipal

    Marieke Kruit, Direktorin TVS: Herzlichen Dank und Entschuldigung für die Verspätung. Jetzt habe ich natürlich meine "Bänkli zum Brichten" verpasst, aber wie ich gehört habe, sind die ja durchgekommen. Ja, Herr Stadtratspräsident, geschätzte Stadträtinnen und Stadträte, der Gemeinderat unterstützt eigentlich grundsätzlich das Anliegen der Motionärin, mit der zunehmenden Verdichtung aber auch den zunehmenden und vielfältigen Bedürfnissen an öffentlichem Raum seien innovative Lösungen natürlich gefragt. Das Mobilitätsverhalten der Leute hat sich seit Corona deutlich verändert und das ist noch nicht absehbar. Wie nachhaltig das dann sein wird, weiss ich nicht. Deshalb ist die Planung von ÖV-Projekten zurzeit besonders herausfordernd, und Lösungen, die aufwärtskompatibel sind, sind dringend nötig. Die Ergebnisse der ZMB Insel liegen seit dem Sommer vor. Auch in diesem Rahmen wurden verschiedene innovative Lösungen geprüft, wie beispielsweise ein sogenannter Automated People Remover, also eine horizontale Standseilbahn zur Beförderung von Personen. Die Variantenprüfung hat allerdings gezeigt, dass eine solche Lösung sowohl aus städtebaulichen als auch aus sicherheitstechnischen Gründen nicht umsetzbar ist. Der Medizinalstandort Insel wird in den nächsten Jahren sicher stark wachsen und damit natürlich auch das Verkehrsaufkommen in dem Gebiet. Es hat sich gezeigt, dass bis zum Zeithorizont 2030 die Erschliessung mit 2 Doppelgelenklinien auf der Freiburgstrasse und auf der Murtenstrasse die beste Lösung darstellt. Das ist die Y-Lösung. Bei der ZMB zweite Tramachse liegt jetzt eben auch eine Grobbewertung vor. 3 Varianten sind jetzt in der Vernehmlassung. Wir sind natürlich gespannt auf die Rückmeldungen aus dieser Mitwirkung. Der Raum ist knapp und die Möglichkeit eben wirklich nur begrenzt. Noch kurz zur ZMB ÖV Köniz / Bern-Süd. Dazu ist ja vor einer Zeit die Medienmitteilung raus. Es stellt sich hier die Frage, wie der Korridor Bern-Köniz-Schwarzenburg künftig mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen werden soll. In den letzten Monaten hat der Kanton gemeinsam mit allen betroffenen Partnerinnen und Partnern verschiedene Varianten intensiv geprüft. Jetzt liegen die Ergebnisse vor in einer Zweckmässigkeitsbeurteilung. Zwischen Juli und September läuft jetzt die Mitwirkung. Es zeigt sich, dass die Wahl der besten ÖV-Erschliessung auch stark von der erwarteten Mobilitätsentwicklung abhängig ist. Die ZMB hat wichtige Erkenntnisse geliefert und ist eine wertvolle Grundlage für die weitere Planung. Wertvoll ist, dass die ZMB Handlungsoptionen aufzeigt für unterschiedliche Mobilitätsentwicklungen, denn es ist noch nicht abzusehen, wie sich das Mobilitätsverhalten in den nächsten Jahren entwickeln und verändern wird.


  • Intervention
    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    PräsidentConseil municipal

    Präsident: Danke vielmals, Alex. Ich sehe keine weiteren Fraktionsvoten. Gibt es Einzelvoten? Dann wäre das Wort bei Frau Gemeinderätin Marieke Kruit. Es müsste sie noch jemand anmelden. Merci.

  • Intervention
    Alexander Feuz(Union démocratique du centre)
    Alexander Feuz (SVP) für dieConseil municipal

    Alexander Feuz (SVP) führt sein Votum fort: Ich bin bereits am Ende angekommen. Darum sind wir relativ kritisch. Um es zusammenzufassen: Wir sind der Meinung, dass die Metrovariante Länggasse nicht sinnvoll ist. Bei anderen Projekten waren wir immer dafür, aber hier ist auch tektonisch die Strecke zu kurz.

  • Intervention
    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    PräsidentConseil municipal

    Präsident: . Ich verstehe Alex nicht mehr.

  • Intervention
    Alexander Feuz(Union démocratique du centre)
    Alexander Feuz (SVP) für dieConseil municipal

    Alexander Feuz (SVP) für die Fraktion: Ja gut, man weiss manchmal schon nicht, wie lange der Vorredner ist. Also, wie gesagt nur kurz zum Postulat. Wir sind hier kritisch. Die Prüfungsberichte können wir annehmen, aber es liegen ein paar Überlegungen vor. Wir sind gar nicht technologiefeindlich. Wir haben ja – Hans Ueli Gränicher und ich auch – noch einen Vorstoss gemacht, der grossmehrheitlich überwiesen wurde. Ich danke allen, die damals mitgemacht haben, dass man planerisch sicherstellt, den RBS-Bahnhof weiterzuziehen in Richtung Inselspital, Köniz. Das scheint mir sachgerecht. Hier eine Metroschlaufe: Dafür scheint mir der Abschnitt zu kurz. Wir sind auch für Untertunnelungen. Wir waren auch einmal für einen Vorstoss – den habt ihr hochkant versenkt -, als man gesagt hat, wir würden von der Laupenstrasse – dabei hatte Hans Ueli Gränicher die Federführung – von der Laupenstrasse, vom Raum Hirschengraben allenfalls Richtung Reithalle weiterziehen, um die Sache zu entflechten, unterirdisch zu machen. Das ergibt Sinn. Aber ich habe das Gefühl, die Länggasse hinauf – man muss auch sehen, eine Metro, tektonisch, dort mit den Bahngleisen etc. – ich habe das Gefühl, das ist wirklich der falsche Weg.






  • Intervention
    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    PräsidentConseil municipal

    Präsident: Merci, Johannes. Als nächstes käme Alexander Feuz für die SVP. Ich wäre froh, wenn man sich schon bereitmachen würde, zu sprechen, dann sind wir ein bisschen schneller.

  • Intervention
    Johannes Wartenweiler(Parti Socialiste)
    Johannes Wartenweiler (SP) für dieConseil municipal

    Johannes Wartenweiler (SP) für die Fraktion: Danke, Bettina, für das Ausdrucken der Unterlagen. Das Thema sind innovative Lösungen. Und ich finde, der Wunsch nach Innovation trübt manchmal den Blick für die Realitäten. Und ich glaube, der Vorstoss leidet ein bisschen unter dieser Krankheit. Was gibt es zu sagen? U-Bahnen sind extrem teure Infrastrukturbauten und lohnen sich erst ab einer gewissen Dichte. In der Stadt Bern wäre man wohl mit vielen leeren Wagen und leeren Stationen unterwegs. , wenn man einen regelmässigen Takt haben müsste. Der RBS-Bahnhof ist als Sackgasse geplant. Das ist vernünftig. Ich glaube, man darf schon Utopien haben, aber bitte nicht umsetzen. Und zu den Seilbahnen. Die Schweiz ist ein Seilbahnparadies. Wir wissen, dass es sinnvoll ist, Hanglagen und Berge so zu erschliessen. Auch in verschiedenen Städten hat man sich inzwischen für dieses Verkehrsmittel entschieden, weil es mit bescheidenen Aufwänden zu installieren ist. Allerdings sind die Kapazitäten auch sehr begrenzt. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis, das es für das Inselspital haben sollte, wurde nicht untersucht. Bei der Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) ÖV Insel ist das allerdings durchgefallen. Ich glaube, wir halten uns am besten an die laufenden Planungen und öffnen hier keine neuen Pfade, die Ressourcen verbrauchen, ohne dass sie zum Ziel führen. Wir lehnen diese Motion ab.

  • Intervention
    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    PräsidentConseil municipal

    Präsident: Merci vielmals, Milena. Wir wären bei der Fraktionsvoten. Das wäre Johannes-Wartenweiler von der SP/JUSO-Fraktion.

  • Intervention
    Intervention
    Milena Daphinoff (Mitte) für dieConseil municipal

    Milena Daphinoff (Mitte) für die Einreichenden: Hier ist die Stadt aufgefordert worden, eine Prüfung zu machen, ob man die Länggasse auch mittels einer Metrolinie erschliessen könnte. Hintergrund davon ist natürlich, wie ihr wisst, die konstante Überlastung der Busse in der Länggasse und das mögliche Momentum des Umbaus des Bahnhofs Bern. Der Vorstoss ist entsprechend auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Nichtsdestotrotz ist er zusammen mit der Motion, die nachher kommt, ein Päckchen, das den Gemeinderat auffordert, künftig bei all diesen Planungsgeschäften im öffentlichen Verkehr nicht nur in diesen traditionellen herkömmlichen Linien zu denken – und Linien wirklich im wörtlichen Sinn: Tramlinien oder eben Buslinien –, sondern vielleicht ein bisschen über den Tellerrand hinaus zu schauen und auch zu prüfen, ob man nicht in die Höhe oder eben in die Tiefe bauen könnte
    , weil die Verkehrsflüsse zunehmen und wir das entflechten müssen. Eine Variante, wie Städte – Lausanne zum Beispiel – das vorleben, ist eben eine Metro im urbanen Raum. Ich danke dem Gemeinderat für die Prüfung und den Prüfungsbericht, der vorliegt. Ich bin nicht mit allen Punkten einverstanden. Zum Beispiel sagt er, dass man dann nicht um Busse herumkommen würde. Das habe ich auch in keiner Weise gesagt. Es wäre ein Nebeneinander. der Bus wäre weiterhin für die kurzen Haltestellen zuständig. Aber für alle, die einfach von einem Ort bis zum Beispiel nach hinten zur Uni wollen oder nachher auch zum Vierer- und Mittelfeld wären nur ein 2 Stationen nötig, und das wäre durchaus denkbar. Natürlich ist das etwas, das eine grössere Investition bedingen würde. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass man Metrooptionen prüfen soll. Und es wird nicht gesagt, dass das die alleinige Variante sein soll. Wir akzeptieren den Prüfungsbericht, aber wir wünschen uns in Zukunft Offenheit bei verkehrsplanerischen Projekten, dass man nicht nur mit den bestehenden Scheuklappen oder in den bestehenden Silos denkt, sondern sich auch eine Metro weiterhin als Option offen hält. Bitte nehmt das Postulat trotzdem an.

  • Intervention
    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    PräsidentConseil municipal

    Präsident: Es ist ein Postulat bezüglich Metroschlaufe durch die Länggasse. Auch hier hätte das Wort Milena Daphinoff.

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