Begründung

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Schweiz

Die Absicht des Bundesrates, sich aus der Berufsbildung zurückzuziehen, hat einen Sturm der Entrüstung und einen breitabgestützten Protest ausgelöst. Sämtliche Fachkreise des Bildungswesens haben sich, soweit sie überhaupt beigezogen waren, schon im ersten Vernehmlassungsverfahren entschieden gegen diese Kantonalisierung gewandt, oder aber sie haben öffentlich dagegen protestiert. Die Kantone haben sich über die Erziehungsdirektorenkonferenz ebenfalls dezidiert gegen diese Verlagerung ausgesprochen. Auch vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung und Zusammenarbeit ist das Ansinnen unbegreiflich.

Es ist absehbar, dass das undifferenzierte und sehr eilfertig aufgegleiste Projekt früher oder später - allerspätestens in der zweiten Vernehmlassung - Schiffbruch erleiden wird. Solange es jedoch in der Neuordnung des Finanzausgleiches mitgeschleppt wird, belastet es nicht nur dieses Vorhaben, sondern es verunsichert, verzögert, ja gefährdet auch die anstehenden und durchaus dringlichen Reformprojekte im Berufsbildungswesen. Um nach allen Seiten Klarheit zu schaffen, ist der sofortige und endgültige Verzicht auf Weiterbearbeitung dieser Idee die beste Lösung.

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