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SH

Sven Heunert

Aktiv
Sozialdemokratische ParteiSP-JUSO
Grosser RatThun

Mandat
Partei
Sozialdemokratische ParteiQuelle: SP
Fraktion
SP-JUSO
Wahlkreis
Thun
Parlamentsseite
Offizielles Profil
Persönliches
Geschlecht
Männlich
Geboren
1977
Beruf
Fachexperte Erdbeben / Bauingenieur (MSc en Génie civil E-PFL)
Sprache
lang_d
Kontakt
Adresse
Thierachern
Referenzen & Quelle
Quell-Körperschaft
BE
Quelle aktualisiert
10.10.2026
Datensatz aktualisiert
11.10.2026
Erstmals importiert
18.08.2025
Abstimmungsverhalten(126493)
  1. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  2. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  3. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  4. Ja
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
  5. Nein
    Abstimmung ohne Titel
    Grosser Rat
Interessenbindungen(4)
Zutrittsausweise

Keine Zutrittsausweise vergeben.

Reden(7)
  1. Rede
  2. Rede
  3. Rede
    Grosser Rat
    Sven Heunert, Thierachern (SP), intervenant à titre personnel. La motion nomme explicitement et déjà dans le titre le mot « antifa », raison pour laquelle je prends ici la parole. Je souhaite simplement relever que n’étant définitivement pas fasciste, je suis par conséquent et, à mon avis, heureusement antifasciste. Je suis pour la démocratie, que l’on voit ici au sein même de cette salle, et par conséquent contre toute idéologie politique, autoritaire et antidémocratique. Je suis pour la défense du droit des minorités, mais je tiens à préciser que je suis bien sûr décidément contre toute forme de violence.

    Une motion plus générale contre la violence m’aurait peut-être persuadé, mais pas cette motion formulée de cette façon – désolé, Thomas.

  4. Rede
    Spielplätze – Wie weiter?Nr. 2025.GRPARL.511
    Grosser Rat
    Sven Heunert, Thierachern (SP), Fraktionssprecher. Dans notre lotissement à Thierarchern, mes enfants ont eu le droit à une surface de jeux et à une place de jeux. Mit uns waren 33 Parteien in dieser Überbauung, ob mit oder ohne Kinder, ob mit oder ohne Grosskinder, über die Erstellungspflicht froh, die in einer Gesetzgebung des Kantons Bern geregelt ist. Und ja, in den letzten 20 Jahren gingen Spielgeräte kaputt, wurden zum Teil nicht ersetzt und unser Bauverwalter hätte wahrscheinlich auch baupolizeilich eingreifen können. Aber am Schluss regelt sich das doch ganz von alleine. Zumindest bei uns war es so, je nach Zusammensetzung und Bedürfnisse der Bewohnenden.

    Kinder wünschen sich Spielplätze und keine Ersatzabgaben, die zu einem unverhältnismässigen Regulierungsaufwand führen würden. Mit den aktuellen Regelungen können die Gemeinden schon jetzt vieles in Eigenkompetenz vor Ort lösen. Als Gemeindepräsident weiss ich das gut. Bei einer anderen Überbauung in Thierachern hat man auf einen eigenen Kinderspielplatz verzichtet, weil dank einer Arbeitsgruppe gleich daneben ein öffentlicher Spielplatz entstanden ist. Die Gemeinde hat von der Bauherrschaft verlangt, das eingesparte Geld auf ein Sperrkonto zu legen, falls der öffentliche Spielplatz einmal nicht mehr sein sollte. Auf die grosse Spielfläche hat man auch gleich verzichtet, weil in unmittelbarer Nähe der Rasen der Schulanlage vorhanden ist. Wir haben das mittels Vereinbarung geregelt. Es ist also schon jetzt vieles möglich.

    Darum sage ich im Interesse unserer Kinder: Ja zu Spielplätzen, Ja zur Eigenverantwortung der Gemeinde und der Bevölkerung. Aber Nein zu einem Postulat, das vor allem Papier produziert und unseren Kindern am Ende nicht mehr Schaukelzeit beschert. «Spielplätze – wie weiter?» – eben genau so wie jetzt. Die SP spielt im Team «Kein Problem» und will keine Aufweichungen. Deshalb lehnt die SP-JUSO-Fraktion diesen Vorstoss auch als Postulat ab.

  5. Rede
    Grosser Rat
    Sven Heunert, Thierachern (SP), Fraktionssprecher. Als Gemeindepräsident habe ich, so wie unsere Fraktion, völliges Verständnis für dieses Anliegen der Motionäre und Motionärinnen. Aber das Depotprinzip bei Einsprachen im Baubewilligungsverfahren beschneidet ein Grundrecht, und dem Kanton, wie es der Regierungsrat in seiner Antwort auch begründet, sind aufgrund des Bundesrechts und der Rechtsprechung die Hände gebunden. Ausserdem bestehen schon heute im Beschwerdeverfahren verschiedenste Möglichkeiten, um schikanösen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen zu begegnen, z.B. mit der Auferlegung der Kosten gemäss dem Baubewilligungsdekret oder Nichteintreten bei querulatorischen oder rechtsmissbräuchlichen Eingaben.

    Als SP-Fraktion sind wir gegen jegliche Zweiklassengesellschaft, welche ein Depotprinzip befeuern würde, weil sich nur noch diejenigen Einsprachen leisten könnten, die auch das Geld dafür aufwerfen können. Wir wollen an dem Grundrecht der Einsprachen festhalten. Wir sind uns aber auch bewusst, dass genau auch die Gemeinden unter solchen unbegründeten Einsprachen leiden, wenn es z.B. im Hinblick auf die gewünschte innere Verdichtung darum geht, den nötigen Infrastrukturausbau wie Schulen bewilligen zu lassen. Solche Einsprachen kommen aber oft auch von Eigentümerschaften, die sich ein solches Depot ohnehin leisten könnten. Wir erhoffen uns letztendlich auch eine Lösung aufgrund der Bestrebungen auf Bundesebene zur Schaffung einer gesetzlichen Grundlage in Art. 33 des Raumplanungsgesetzes (RPG) für ein Kostenrisiko bei Einsprachen.

    Auch als Postulat lehnt die SP-JUSO-Fraktion den Vorstoss grossmehrheitlich ab.

    Noch kurz ein kleiner Hinweis zu Ziffer 1, den Gemeinden eine Möglichkeit zu geben. Liebe Kolleginnen und Kollegen, es kann doch nicht sein, dass am Schluss in jeder Gemeinde ein unterschiedliches Vorgehen umgesetzt wird.

Mitgliedschaften(3)

Bilder(1)

  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0