Familienpolitik in der Schweiz. Bericht
(00.3662)- Redetext
- RedetextRuth Dreifuss(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
Cette recommandation vient à son heure. Nous avions en 1982 fait un rapport sur la famille. Pour ce rapport, nous avons utilisé les informations qui existaient. Nous avons vu quels étaient les compléments nécessaires et nous avons pu ainsi donner une image de[PAGE 114] l'état de la politique familiale pour les années septante. De temps en temps - vous nous proposez un rythme de cinq ans et il nous paraît praticable - il faut refaire le point. Il faut montrer l'ensemble de la situation.
Je pense que vous serez d'accord avec moi que cette présentation d'ensemble doit pouvoir se faire en utilisant tous les travaux dans les administrations aussi bien cantonales que fédérales. Il s'agit surtout de nouer la gerbe, de voir dans quel domaine il y a des connaissances qui doivent de nouveau être complétées, et de les présenter comme un tout. C'est la "Gesamtschau" qui est essentielle et non pas l'idée que l'on créerait un secteur statistique ou d'étude particulier pour la famille.
Nous faisons beaucoup. Je pourrais citer ce que l'Office fédéral de la statistique a fait au cours de ces dernières années. Il y a eu des rapports sur le changement des formes de famille. Il y a eu la comparaison de situation des femmes suisses et étrangères. Il y a eu des études statistiques sur la compatibilité entre la vie familiale et la vie professionnelle.
Nous avons donc toute une série de domaines - je pense aussi au Programme national de recherche qui court actuellement sur l'avenir des assurances sociales - qu'il faut mettre en relation et présenter comme un ensemble afin de pouvoir dire: "Voilà aussi les actions qui doivent être entreprises à partir de là."
Si vous montrez de la compréhension pour mes remarques, qui consistent tout simplement à ne pas vous promettre tous les cinq ans le même rapport actualisé qui réclamerait des dizaines ou des centaines de collaborateurs et collaboratrices occupés à cette seule tâche, je serai très heureuse de vous présenter ce que vous nous demandez. Auch ich bin sehr gespannt auf diesen Bericht, den wir in ungefähr zwei Jahren präsentieren könnten.
- RedetextHansruedi Stadler(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)Schweiz
Ich danke dem Bundesrat, dass er bereit ist, meine Empfehlung entgegenzunehmen. Eine regelmässige familienpolitische Gesamtschau ist unabdingbar, denn bei der Familienpolitik handelt es sich um eine typische Querschnittaufgabe. Es geht dabei nicht nur um finanzielle Bereiche, steuerliche oder aussersteuerliche; Familienpolitik bedeutet auch Bildungspolitik, Familienpolitik ist Sozialpolitik, Familienpolitik ist Gesundheitspolitik usw.
Dementsprechend gibt es in der Familienpolitik auch viele Akteure. Erziehung und Unterhalt von Kindern basieren sicher grundsätzlich auf der Eigenverantwortung der Eltern. Ob diese Eigenverantwortung wahrgenommen werden kann, hängt von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Hier besteht in unserem Land ein grosser Handlungsbedarf.
Ich begrüsse die längst fällige steuerliche Entlastung der Familien in dem vor kurzem verabschiedeten Steuerpaket des Bundesrates. Damit spreche ich mich noch nicht für das Splittingmodell aus. Entscheidend ist, dass diese Entlastung der Familien rasch vom Parlament behandelt werden kann. Ich begrüsse ebenfalls den Impuls, den der Schweizerische Arbeitgeberverband mit seiner familienpolitischen Plattform gegeben hat, auch wenn dieser Impuls zum Teil natürlich aufgrund des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt zustande gekommen ist. Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Arbeitgeberseite aber ein wesentlicher Diskussionspartner. Auch nach Ansicht des Arbeitgeberverbandes können flexible Arbeitszeiten sowie familienergänzende und -unterstützende Betreuungsformen einiges zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen.
Bei der steuerlichen Erleichterung fordert übrigens auch dieser Verband das Modell des Familiensplittings. Es ist somit einiges in Bewegung. Kernelemente einer zeitgemässen Familienpolitik sind somit zweifelsohne die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine gerechte Familienbesteuerung.
Die Frage der einkommensschwachen Familien ist schlussendlich ein weiterer Bereich, den es zu beachten gilt. Für alle Akteure im Bereich der Familienpolitik und somit auch für uns gilt aber, dass man uns nicht nur an den Worten, sondern an den Taten messen wird.
Ganz allgemein wird die fehlende Gesamtsicht in der Familienpolitik bemängelt. Dies liegt natürlich in der ausgeprägt föderalistisch und subsidiär strukturierten Familienpolitik. Entsprechend vielfältig sind die Zuständigkeiten und die gesetzlichen Grundlagen. Gerade hier setzt meine Empfehlung vom letzten Dezember an. In einem Bericht zusammengefasste Analysen zur sozioökonomischen Situation der Familie, statistische Grundlagen, Strategien und Konzepte sind wichtige Grundlagen einer kohärenten und wirksamen Familienpolitik.
Ich danke dem Bundesrat nochmals für seine Bereitschaft, meine Empfehlung entgegenzunehmen. Wir sind gespannt auf seinen Bericht.
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