Die Entwicklung von Alternativen zu Kunststoffen als Verpackungsmaterial für Silageballen ist zu unterstützen
(24.3246)- Abstimmung
- RedetextAlbert Rösti(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Das Postulat beauftragt den Bundesrat, zu prüfen und Bericht darüber zu erstatten, wie erfolgreich die Schweizerische Post ihr Mergers-and-Acquisitions-Geschäft betreibt. Es soll aufgezeigt werden, welche Beteiligungen und Übernahmen die Post in den letzten zehn Jahren getätigt hat, wie hoch die Kosten dafür waren und wie erfolgreich diese heute sind.
Im Rahmen ihrer Strategie "Post von morgen" hat die Post zum Aufbau neuer Tätigkeitsfelder insbesondere in den Jahren 2021 bis 2023 in den Bereichen Logistik und Kommunikation diverse Firmenkäufe getätigt. Nach Auffassung des Bundesrates entsprechen diese Akquisitionen den strategischen Zielen.
Entschuldigung, Herr Calame, ich habe mich offenbar im Thema geirrt. (Teilweise Heiterkeit) So kommt es, wenn man nicht zuhört bzw. sich hier unterhält und noch eine Frage im Zusammenhang mit der vorangehenden Motion lösen will. Entschuldigen Sie bitte, Herr Nationalrat. Gut, ich beginne nochmals - aber auch das andere ist ein interessantes Thema. (Teilweise Heiterkeit)
Jährlich werden in der Schweiz rund 6000 Tonnen Siloballenfolie verwendet, davon verbleiben bis zu 6 Tonnen, also 0,1 Prozent, in der Umwelt. Die bei Siloballen verwendeten fossilen Kunststoffe durch biologisch abbaubare Kunststoffe zu ersetzen, ist leider nur auf den ersten Blick eine gute Idee. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsprojekt, welches das Bundesamt für Umwelt (BAFU) mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften durchgeführt und Anfang 2026 abgeschlossen hat.
Sie finden die Studie zum Projekt auf der Homepage des[NB]BAFU. Sie macht deutlich, dass biologisch abbaubare Kunststoffe keine geeigneten Alternativen für Siloballen sind. Auch diese Kunststoffe bauen sich in der freien Natur und unter den klimatischen Bedingungen der Schweiz nicht oder nur ungenügend ab. Materialien, die sich gut abbauen würden, tun das gut; das könnte dazu führen, dass die Siloballen undicht werden und verderben. Eine Alternative zu erdölbasierten Kunststoffen sind Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen, aus Mais oder Kartoffeln, hergestellt werden. Diese Kunststoffe sind allerdings ebenfalls nicht zwingend biologisch abbaubar. Zudem besteht das Risiko, dass sie in Konkurrenz zu Lebensmitteln stehen.
Das Wichtigste bei den Kunststofffolien für Siloballen ist das Recycling. Wie Sie, Herr Nationalrat Calame, erwähnt haben, existiert in der Schweiz seit 2022 das gut etablierte Rücknahme- und Recyclingsystem Erde Schweiz. In diesem Rahmen konnten 2024 rund 2500 Tonnen Siloballenfolie gesammelt und dem Recycling zugeführt werden. Das System wird über Beiträge der Folienimporteure und der Landwirte finanziert. In vielen Regionen lohnt sich dies für die Landwirte finanziell, weil das Recycling kostengünstiger ist als die Verbrennung in der Kehrichtverbrennungsanlage.
Es liegen bereits viele dieser Abklärungen vor. Deshalb beantragt der Bundesrat die Ablehnung dieses Postulates. Ich entschuldige mich nochmals für mein Versehen, auch bei Ihnen, Herr Calame.
- RedetextDidier Calame(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Je présente ma motion 24.3246, "Soutenir le développement d'alternatives aux plastiques pour l'emballage de balles d'ensilage". L'utilisation de films plastiques pour l'enrubannage des balles d'ensilage est très répandue dans l'agriculture suisse. Chaque balle nécessite environ 1,2 kg de plastique et, au niveau national, l'agriculture en consomme plusieurs milliers de tonnes pour ces usages. Même si des systèmes de collecte et de recyclage existent, une part importante finit encore dans les circuits d'incinération.
La Suisse a développé des programmes de récupération comme la collecte organisée par Erde Suisse, qui a permis de recycler plus de 2200 tonnes de plastique par année. Cependant, le recyclage a ses limites. Il dépend de la qualité du tri et de la propreté des films. Il nécessite des transports et des processus industriels. Une partie des plastiques reste difficile à recycler. La réduction et la substitution du plastique constituent donc un complément indispensable aux efforts de recyclage.
Le développement d'alternatives - par exemple, films biodégradables, matériaux biosourcés, systèmes d'ensilage sans plastique - nécessite des investissements en recherche et développement. Un soutien public permettrait d'impliquer les instituts de recherche agricole, de soutenir les entreprises innovantes, de tester des solutions dans les exploitations. L'agriculture suisse est déjà engagée dans une transition vers des pratiques plus durables - réduction des intrants, économie circulaire, meilleure gestion des ressources. Or, les plastiques agricoles restent une zone de progrès importante. Promouvoir des alternatives, améliorer le bilan environnemental du secteur, réduire les émissions liées à la production et au traitement des plastiques, répondre aux attentes [PAGE 612] sociétales en matière d'écologie[NB]: la problématique des plastiques à usage court est au centre des politiques environnementales, en Suisse, en Europe, dans les chaînes d'approvisionnement alimentaire. Investir aujourd'hui dans des alternatives permet d'anticiper les futures exigences réglementaires, de maintenir la compétitivité de l'agriculture suisse et de renforcer l'image durable des produits agricoles.
En conclusion, le postulat 24.3246 constitue une démarche pragmatique et prospective. Il ne crée pas immédiatement de nouvelles obligations, mais invite le Conseil fédéral à examiner et soutenir des solutions alternatives aux plastiques. En favorisant l'innovation et la réduction des déchets à la source, ce postulat contribue à la protection de l'environnement, à la modernisation de l'agriculture et à la cohérence des politiques de durabilité.
Data: OpenParlData · CC BY 4.0