Immer mehr bewirtschaftete Wohnungen für Kurzaufenthalte – Was tut die Stadt Bern?
(2024.SR.0208)- SpeechTom Berger(FDP.Die Liberalen)PräsidentStadtrat
Präsident: Ich halte fest, die Einreichenden sind mit der Antwort des Gemeinderats nicht zufrieden. Liebe Leute, ich möchte noch einmal sagen, dass es enorm unruhig geworden ist. Bitte führt diese Gespräche draussen. Vielleicht auch du, Ueli, den Skitag kannst du auch nachher noch bewerben. Ich möchte wirklich die letzte Dreiviertelstunde noch arbeiten können hier. Wir kommen zu Traktandum 14.
- SpeechLena Allenspach(Sozialdemokratische Partei)Lena Allenspach (SP) für die EinreichendenStadtrat
Lena Allenspach (SP) für die Einreichenden: Als wir diese Interpretation eingereicht haben, haben wir uns erhofft, vom Gemeinderat zu lesen, welche Strategie die Stadt bei den Business Apartments verfolgt. Leider müssen wir aber feststellen, dass der Gemeinderat in seiner Antwort weder anerkennt, dass bewirtschaftete Wohnungen zu einer Verschärfung der Situation beim Wohnen und insbesondere für die Mieter*innen beitragen können, noch eine Strategie zu haben scheint, wie man damit umgeht. Er weiss nicht, wie sich diese in der Stadt entwickeln, obwohl sich die Appartements registrieren müssen. Zudem wird angebracht, dass man ja schon die Nutzungen auf Airbnb und Co. monitore, obwohl das nicht die gleiche Art von Nutzung ist und dementsprechend auch nicht gleich geregelt werden kann. Wir beantragen heute keine Diskussion, weil sich das mit dieser Antwort im Kreis drehen würde. Die Antwort des Gemeinderats ist aus unserer Sicht ungenügend. Wir werden an diesem Thema dranbleiben, denn für bezahlbare Mieten und genügend Wohnraum darf diese Zweckentfremdung nicht einfach ignoriert werden.
- SpeechTom Berger(FDP.Die Liberalen)PräsidentStadtrat
Präsident: Die Einreichenden verlangen keine Diskussion. Sie haben somit aber eine Minute das Wort für eine kurze Erklärung. Ich erteile das Wort für die Einreichenden Lena Allenspach.
Data: OpenParlData · CC BY 4.0