Markus Aebi · SVP
Sie kennen alle die grossen Siedlungsräume Bern, Biel, Thun usw., die in Bezug auf die Biodiversität, sowohl für Fauna als auch Flora, wie eine Barriere dastehen, bei welcher die Durchlässigkeit eben nicht mehr vorhanden ist. Mit dieser Vorlage der BaK will man eigentlich versuchen, die ganze Planung dieser Biodiversität in das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) hineinzubringen, sodass die Planung wirklich auch überall stattfindet in diesen Siedlungsgebieten und man dort eben mit der Planung auch einen höheren Mehrwert erzielen kann, denn unter Biodiversität versteht wirklich nicht jeder das Gleiche.
Die meisten haben das Gefühl, wenn Sie einen Baum setzten, hätten sie schon wer-weiss-was für eine Leistung vollbracht. Ich glaube, wir sind alle einverstanden, dass man das planen muss. Es stellt sich nachher einfach jeweils die Frage, wer diese Planungen übernehmen soll. Es gibt grosse Städte, die bereits irgendetwas machen – es ist mir nicht ganz bekannt, wo überall –, und daneben gibt es grössere Agglomerationsgemeinden, die noch fast nichts gemacht haben und so weiter.
Wenn wir wirklich Erfolg haben wollen und die Durchlässigkeit im Siedlungsgebiet umsetzen wollen, dann müssen wir hier wirklich die ganze Sache überdenken. Die Idee der BaK war eigentlich, dass man das ins RGSK einbringt. Darin sind auch die sogenannten Agglomerationsprogramme. Die Agglomerationsprogramme würden finanziell sogar vom Bund unterstützt, und damit hätte man eigentlich die ganzen Planungsprozesse automatisiert.
Der Vorteil für die Gemeinden ist vor allem, dass sie in dieser ganzen Planung mitreden können, und auch in der Umsetzung können sie mitreden. Es geht hier wirklich nur um die Planung, um die strukturierte Planung dieser Biodiversität, und darum empfiehlt Ihnen die BaK, den Vorstoss anzunehmen. Merci.