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Claudine Esseiva · FDP

de
Grosser Rat (BE)26.11.2024
Claudine Esseiva, Bern (FDP), Fraktionssprecherin. Eigentlich wollte ich mein Votum ganz kurz halten, weil ganz vieles schon gesagt worden ist, aber Jakob Schwarz kann ich jetzt gerade ein paar Antworten geben. Ich lade ihn ein. Ich fände es sehr schön, wir würden einmal zusammen dorthin gehen, denn es ist eben wirklich ein sehr guter Ort mit nationaler Strahlkraft, nicht nur interkantonaler Strahlkraft, sondern mit nationaler Strahlkraft und ist in der heutigen Zeit, in welcher der interreligiöse Dialog wirklich so wichtig ist, absolut zentral.

Für uns ist aber auch klar – die GLP-Vorrednerin hat es auch schon gesagt –, dass es sicher keine Motion sein darf. Es kann nicht einfach sein, dass man dies à fonds perdu finanziert. Man hat gesagt, es soll eine Anschubfinanzierung sein. Diesbezüglich war die FDP ganz klar. Aber dass man das anschaut, gerade jetzt mit dieser ganzen Diskussion, die wir geführt haben zum Gesetz über die Landeskirchen, an dem wir ja auch dran sind und uns Überlegungen dazu machen ... – Man soll das jetzt richtig prüfen.

Denn in den heutigen Zeiten ... – Ich muss einfach wirklich sagen, ich mag selber kaum noch in den Nachrichten schauen, geschweige denn meinen Kindern erklären, was momentan passiert. Der interreligiöse Dialog ist so essentiell wichtig, auch gerade in den Schulen. Wir erleben wirklich, und da gebe ich dir völlig recht, Antisemitismus. Wir erleben aber auch sonst Diskriminierungen, also auch von all diesen Religionen. Es ist ein Riesenthema, und ich glaube, wir als Gesellschaft sind enorm gefordert und wir hier im Grossen Rat sind gefordert. Wie gehen wir damit um? Was ist das Bestmögliche, was wir auch gerade den Institutionen anbieten können?

Die FDP wird also diesem Postulat mehrheitlich zustimmen. Man soll das einmal genau anschauen. Eine Finanzierung à fonds perdu lehnen wir sicher ab.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0