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Irene Hügli · SP

de
Grosser Rat (BE)26.11.2024
Irene Hügli, Münchenbuchsee (SP), Mitmotionärin. Wenn man in die Welt hinausschaut, sieht man aktuell wieder sehr viele Kriege – auch aus religiösen Gründen und leider ist das ja schon seit Jahrhunderten, fast Jahrtausend so gewesen. Gerade wenn man das alles anschaut, ist ein Haus der Religionen – Dialog der Kulturen umso wichtiger.

Ich wurde als Mitmotionärin gefragt, ob es auch einen Raum habe für Atheisten im Haus der Religionen. Ja, den gibt es. Der ist nämlich mittendrin. Rundherum haben die Religionen ihre Räume und mittendrin ist der Dialog der Kulturen, das ist ein Begegnungsort. Es gibt einen Vortragsraum, ich habe schon spannende Sachen gehört, Horizonterweiterungen. Das Haus der Religionen – Dialog der Kulturen ist für alle offen.

Für mich selbst gilt halt: Wenn man das Fremde kennenlernt, ist es einem nicht mehr so fremd, und genau das lebt man im Haus der Religionen. Lernen wir einander kennen! Sie sind hier, all diese Religionen, darum braucht es so ein Haus. Dann ist es einem nicht mehr so fremd und macht einem auch weniger Angst.

Ich stimme dem Regierungsrat zu. Auch ich bin davon überzeugt, dass das Haus der Religionen – Dialog der Kulturen eine einzigartige Institution ist, welche wesentlich zum sozialen und religiösen Frieden beiträgt. Eine enge Zusammenarbeit, bspw. eben in Form eines mehrjährigen Leistungsvertrags, würde dem Kanton Bern sehr gut anstehen.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0