Samuel Kullmann · EDU
Was mich ein wenig befremdet hat, ist das Votum der SVP, dass man es halt, wenn es ein dreistelliger Millionenbetrag wäre, nicht finanzieren könnte. Ich denke, gerade im Bereich der IV muss man das abhängig machen von der Schwere der Unterstützungsleistung, die gebraucht wird. Und wenn es halt diese extrem schwerwiegenden Fälle und diese Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, gibt, dann müssen sie diese Hilfe bekommen. Und wenn das halt kostet, dann kostet das halt. Das ist tragisch, aber diese Menschen brauchen wirklich unsere Hilfe.
Und was ich auch noch präzisieren will: Als EDU-Fraktion nehmen wir jetzt dennoch die Punkte 1, 3 und 4 an und schreiben sie nicht ab. Nicht abschreiben, weil jetzt einfach auch noch aus der Diskussion heraus klar geworden ist, dass es nicht erledigt ist. Und auch angesichts der Fälle aus meinem Umfeld, die ich kenne, sei es das Post-Vac-Syndrom, sei es Long Covid, sei es, bevor Corona überhaupt auftauchte. Das gab es ja schon.
Darum: Diese Menschen brauchen wirklich Hilfe, und es ist einfach noch zu wenig gegangen in diesem Bereich. Es ist im Übrigen auch noch viel zu wenig gegangen bei den Menschen, die Impfschäden erlitten haben. Und es gibt bei weitem nicht nur ME/CFS als Resultat eines Impfschadens, ... (Der Präsident ermahnt den Redner, beim Thema zu bleiben. / Le président exhorte l’orateur à ne pas dévier du sujet.) ... sondern es sind auch noch andere, die im Auge behalten werden müssen. Genau, dies einfach noch die Präzisierung, dass wir das Anliegen wirklich in den meisten Punkten unterstützen und nicht abschreiben.