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Samuel Kullmann · EDU

de
Grosser Rat (BE)03.03.2026
Samuel Kullmann, Thun (EDU), Fraktionssprecher. Zweisprachigkeit ist ein Geschenk, vor allem, wenn man schon in der Familie damit aufwachsen kann. Dann bekommt man sozusagen eine Sprache geschenkt. Wenn man in der Schule einen gewissen Teil des Unterrichts zweisprachig besuchen kann, ist das auch schon viel mehr, als wenn man einfach, wie im Fall von uns Deutschsprachigen, ein Schulfach Französisch hat. Ich konnte 2003 in das Gymnasium in Thun eintreten, und damals war es, glaube ich, ziemlich neu, dass es eine zweisprachige Maturität gab, und ich schätzte das sehr. Ich konnte Mathematik und Geografie auf Englisch besuchen. In der gleichen Klasse gab es einige, die eine zweisprachige Maturität Deutsch-Französisch machten, und das schien mir eine super Sache.

Insofern habe ich Sympathie für dieses Anliegen, und auch die EDU-Fraktion hat Sympathie für das Anliegen. Der Regierungsrat gibt jetzt ein bestimmtes Tempo vor. Er sagt, bestimmte Sachen würden bereits geprüft, gerade mit einem Gesetz für die Zweisprachigkeit. Die Motionäre fordern ein schnelleres Tempo und wollen eine verbindlichere Umsetzung. Wir vertrauen aber dem Regierungsrat, dass das Tempo stimmt, das der Regierungsrat angeschlagen hat, und wir würden diesem Vorstoss deshalb in Form eines Postulats zustimmen.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0