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Speech

de
Grosser Rat (BE)05.06.2024
Christoph Neuhaus, BVD-Direktor. Wir haben drei Anträge: ein Abänderungsantrag der BaK, ein Eventualantrag der SVP und ein Abänderungsantrag 2 der BaK zum Monitoring.

Sie können eigentlich mit guten Gewissen alles annehmen. Was ich Ihnen nie garantieren kann: dass es keine Verzögerungen beim Bau gibt. Es gibt zwei Garantien: Steuern und Sterben. Das hat ein amerikanischer Präsident gesagt.

Damit komme ich zum Abänderungsantrag der BaK. Die erste Auflage nehmen wir gerne entgegen. Die Verpflegungssituation, ich habe es im Eintretensvotum gesagt, ist nicht abschliessend geklärt. Das kann man während der Projektierung noch machen und muss man so machen. Im Ausführungskredit kann man dann aufzeigen, welche Kosten die verschiedenen Alternativen haben.

Zum Eventualantrag Patrick Freudiger, und das sage ich auch für die entsprechenden kommenden Projekte: Sie können davon ausgehen, dass man jedes Projekt, das hier im Saal beraten wird, in die Priorisierungsüberlegungen einbezogen hat. Es wäre absurd, wenn man Sie arbeiten liesse, die Kommissionen arbeiten liesse und meine Leute arbeiten liesse.

Von daher, geschätzte Grossrätinnen und Grossräte: Das letzte Wort gibt es hier in der Wintersession. Vor allem werden wir den beantragten Kredit auch nicht früher haben, denn er untersteht dem fakultativen Referendum. Die beiden Fahrpläne stimmen also überein.

Es ist auch ganz klar, dass man schaut, wie das Ganze läuft. Bei der Auslastung des Gebäudes will man wissen, wie es geht. Die BKD kalkuliert in Zukunft mit rund 500 Schulklassen, die das TecLab jährlich besuchen sollen. Jeden zweiten Tag wären die Räume durch Schulklassen belegt, an den restlichen Tagen durch Weiterbildungen und Dienstleistungen. Gäbe es weniger Schulklassen, würde man entsprechend mehr Weiterbildungen reinnehmen. Ich sehe vom Schiff aus kein Problem bezüglich Auslastung.

Die Themen, die man dort hat und bewirbt, boomen. Es gibt ein grosses Interesse. Das TecLab arbeitet eng mit den Trägerschulen BFH, PH Bern und Technische Fachschule Bern (TF Bern) zusammen. Man koordiniert das mit Standort- und Wirtschaftsförderungsorganisationen und mit den Berufsverbänden aus den MINT-Berufen.

Aber es ist eine gute Idee, die Auslastung des Gebäudes zu messen. Man kann dann auch sehen, woher die Schulklassen kommen. Das Monitoring macht man. Vor allem ist gegen die Auflage Monitoring der Besuchenden und Nutzenden nichts einzuwenden, weil wir uns grundsätzlich in der BVD dafür einsetzen, dass man die Auslastungen der kantonalen Gebäude misst, um den Bedarf der Nutzer zu belegen und um die Auslastung zu verbessern. In Zeiten knapper werdender Investitionsmittel ist das nötiger denn je. Wir haben kein Interesse, Leerstände zu finanzieren. Wir haben schon so genug.

Vor diesem Hintergrund danke ich, wenn Sie dem Projektierungskredit zustimmen.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0