Samuel Kullmann · EDU
Jetzt ist es so: Wenn das jetzt nicht so eine Sache wäre, dann wäre das tatsächlich eben «nice to have», und ich muss auch sagen, es macht das Ganze ein bisschen interessanter. Wenn natürlich an einem Wahlsonntag Leute von 10 verschiedenen Parteien 2, 3 Stunden dran sind, die Excel-Tabelle nachzuführen – oder auch 7 Stunden, wie lange es auch immer dauert –, dann ist das natürlich auch eine gewisse Arbeit. Wenn das die Staatskanzlei mit 10, 15 Stunden machen könnte und das nachher für die kommenden Wahlen geregelt wäre, wäre das sicher eine Lösung, wogegen wir uns nicht wehren würden.
Aber wir befürchten, dass es eben doch ein bisschen ein grösserer Aufwand wäre, und darum lehnt die EDU-Fraktion das mehrheitlich ab, auch als Postulat. Aber die Argumente in dem Sinne, dass man nicht zu schnell Schlüsse ziehen sollte und so, das weiss ja jeder, und das gilt jetzt für mich auch nicht unbedingt als Grund, den Vorstoss abzulehnen. Es ist effektiv so: Wie viel Aufwand verursacht das? Da wollen wir der Verwaltung nicht zu viel aufbürden.