Katharina Baumann · EDU
Ja, die demografische Entwicklung in unserem Kanton: ein offenes Thema. Gesellschaftspolitisch und in steter Veränderung, kann vieles kantonal gar nicht geregelt werden, und die Probleme können nicht gelöst werden. Arbeit und Ausbildung, Frauen und Männer, leben und wohnen, soziale Sicherheit und Gesundheit. Ja, Schwierigkeiten können in allen Bereichen und Schichten auftreten und können nicht abschliessend behandelt werden.
Der Bericht zeigt auf, dass sich unser Kanton der laufenden Aufgabenerfüllung stellt und sich der Herausforderungen sehr wohl bewusst ist. Fragestellung, Würdigung und Handlungsspielraum bis zu den Lücken und hin zu den Empfehlungen – alles ist breit und gut erarbeitet worden. Die erwähnten Empfehlungen sind offen formuliert, positiv offen. Sie lassen nämlich den nötigen Handlungsspielraum offen, damit man flink und agil handeln kann. Deshalb nimmt die EDU-Fraktion diesen Bericht wohlwollend zur Kenntnis.
Für die Planungserklärungen der SAK haben wir schon ein gewisses Verständnis, lehnen sie aber trotzdem wie die anderen alle zusammen ab. Das ist keine inhaltliche Wertung dieser verschiedenen Einzelthemen. Nein, es sind zum Teil auch aus unserer Sicht wichtige Themen. Aber einzeln herausgepickt, prägen sie einfach zu einseitig, und wenn schon, wären dann zusätzlich auch noch ganz andere Punkte wichtig.
Damit eine gewisse Ausgewogenheit nicht verloren geht, würden Ergänzungen aus unserer Sicht eine erneute vollständige Aufarbeitung bedingen, und das wiederum ist aus EDU-Sicht nicht nötig. Deshalb lassen wir den Regierungsrat arbeiten, und wir danken für diesen Bericht.