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Madeleine Deckert · FDP

de
Grosser Rat (BE)09.03.2026
Madeleine Deckert, Evilard (FDP), Fraktionssprecherin. Die FDP-Fraktion anerkennt, wie auch der Regierungsrat, dass trotz des Verzichts auf die Revision des NSchG Handlungsbedarf besteht. Der Verzicht ändert schliesslich nichts daran, dass der Kanton Bern zur Umsetzung der bundesrechtlichen Vorgaben verpflichtet ist. Allerdings ist der Kanton Bern bereits heute daran, gezielte Massnahmen zu ergreifen und die zuständige Fachstelle evaluiert auch bereits weitere Möglichkeiten im Rahmen der heutigen Gesetzgebung.

Der Kanton Bern hat als Eigentümer und Bauherr eine Vorbildfunktion. Das beinhaltet nebst der Biodiversität viele andere Themen wie die Anpassung an den Klimawandel oder die Energieeffizienz bis hin zu architektonischen Themen oder die Barrierefreiheit. All diese Themen, aber auch der bewilligte finanzielle Rahmen, müssen berücksichtigt werden. Schon heute leisten Bund und Kanton einen wirkungsvollen Beitrag zur Sensibilisierung von Gemeinden, Grundbesitzern und der Bevölkerung.

Man darf sagen, dass daneben auch die Gemeinden einen wichtigen und direkten Beitrag zur Sensibilisierung ihrer Einwohnerinnen und Einwohner leisten. Bei uns läuft das z. B. über das Infoblatt. Es sind eben ganz viele verschiedene Themen. Wir bekamen sogar schon die Bemerkung, wo es hiess: «Jetzt müssen Sie wieder einmal etwas anderes als die Biodiversität hineinnehmen.» Die Informationsübersicht auf kantonaler Ebene noch weiter auszudehnen, übersteigt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen.

Aus all diesen Gründen lehnt die Mehrheit der FDP-Fraktion die Motion ab. Dem Punkt 1 ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.) ..., sollte er in ein Postulat gewandelt werden, werden sich einige anschliessen.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0