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Markus Aebi · SVP

de
Grosser Rat (BE)05.03.2025
Markus Aebi, Hellsau (SVP), Einzelsprecher. Ich erlaube mir, als Bauer ein paar Dinge dazu zu sagen. Wenn ich Tanja Bauer zugehört habe, muss ich sagen: Sind Sie sicher, dass diese Dinge aufgrund des IFG passiert sind? Wären sie sonst nicht passiert? Daniel Arn möchte ich fragen: Wenn du hier im Rat solch innovative Projekte beurteilst – sind wir überhaupt in der Lage dazu? Du kannst im Rat Stellung nehmen, ja, aber die Beurteilung von komplexen Innovationsförderungen ist dir nicht möglich.

Sehr verehrte Damen und Herren, wir haben von Start-ups gesprochen, wir haben von Entwicklungen gesprochen. Stellen Sie sich das einmal vor: Dann müssen Sie hier im Rat auch Geld verlieren können. Dazu müssen Sie dann bereit sein, denn nur ein kleiner Teil dieser Start-ups wird wirklich den Schritt in die Wirtschaftlichkeit schaffen. Ich habe gewisse Erfahrungen damit, ich habe ein solches Start-up gegründet. Wenn Sie Geld wollen, dann müssen Sie einen Juristen haben, der Ihnen die Formulare und all das Zeug ausfüllt, bis Sie nur zu einem Franken kommen. Dass man das staatlich verordnen kann ... Sie müssen eine gute Geschäftsidee haben, und diese entsteht nicht in einer staatlich verordneten Innovation.

Deshalb möchte ich Sie bitten, nicht einzutreten. Es bringt überhaupt nichts, ausser Geld auszugeben.

Jetzt komme ich noch zu einem anderen wichtigen Punkt – Sitem-Insel: Wir haben sehr, sehr viel Geld in diesen Betrieb investiert. Haben Sie sich einmal gefragt, was der wirtschaftliche Output von Sitem-Insel war und welches Start-up den Weg in einen wirtschaftlich florierenden Betrieb gefunden hat? Diese Fragen hat man hier im Saal noch nie beantwortet. Aber wir sind bereit, Geld auszugeben für Innovationen, weil es gut tönt.

Ich bin mit Daniel Arn absolut nicht einverstanden, denn wir können das hier im Rat nicht beurteilen. Die Wirtschaft wird dies machen. Burgdorf, Simon Michel: Er wird sich nicht fragen, wie viele Fränkli man mit einem riesigen Aufwand beim Kanton abholen kann. Ihm sind die Standortvorteile wichtig. Er will einen Bauplatz, den er rasch bebauen und auf dem er seine Fabrik aufstellen kann. Deshalb hat er nämlich auch in den Kanton Solothurn gewechselt: weil es dort drüben einfach viel schneller ging und der bürokratische Aufwand kleiner war. Deshalb möchte ich Sie bitten, hier nicht einzutreten. Merci.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0