Madeleine Deckert · FDP
Die Gemeinden müssen sich also auf ihr Büro verlassen können, und sie sind sich sehr wohl der Qualität bewusst und dessen, ob sie von diesem Büro oder mit diesem Büro zusammen profitieren. Notabene kostet das Ganze ja auch Geld, und das nicht zu wenig. Keine Gemeinde wird bei einem Büro bleiben, das das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht erfüllt, und es kann nicht sein, dass hier die Gemeinden im Gegensatz z. B. zu den Städten Biel oder Bern verpflichtet sind, alle acht Jahre zwingend wieder auszuschreiben, ohne die Möglichkeit auf Verlängerung zu haben. Die Gemeinden, die mit dem Büro zufrieden sind, sollen den Vertrag ohne Ausschreibung und ohne grossen bürokratischen Aufwand und Kosten – es kostet ja auch immer etwas – für jeweils weitere vier Jahre verlängern können.
Die Motion verlangt dazu ja auch noch, dass ein transparentes Leistungsbewertungssystem eingeführt wird. Also, es ist ja nicht ohne Kontrolle. Zusätzlich, und das scheint mir eben auch noch wichtig, soll es mit dieser Motion möglich werden, dass die Gemeinden den Vertrag auch auflösen können, wenn sie mit der Leistung nicht zufrieden sind. Si les communes ne sont pas d’accord avec ce qu’elles reçoivent du bureau, elles pourront annuler le contrat. Et ça, c’est aujourd’hui très difficile à faire. Das ist heute wirklich nur mit grossen Hürden und Beweisen möglich.
Mit dieser Motion wird nicht nur eine Ungleichbehandlung zwischen den Städten und den Gemeinden aufgehoben und der administrative Aufwand verringert, sondern auch dafür gesorgt, dass insbesondere bei länger dauernden Projekten – es ist oft der Fall, dass Projekte über Jahre dauern – eine gute Qualität und Kontinuität sichergestellt sind. C’est vraiment important aussi pour des projets à plus long terme qu’on puisse continuer avec une qualité dont on peut se fier. Die FDP-Fraktion wird diese Motion unterstützen. Danke vielmals.