Hans Schär · FDP
Als ich mich mit dem Thema befasst habe, habe ich zuerst gesagt: Ja, die paar Hornissen, was kann da schon passieren? – Je mehr ich mich mit dem Thema abgegeben habe, desto klarer wurde, dass wir vom Kanton Unterstützung leisten müssen. Eine Hornissenbrut wird ausschliesslich von Insekten gefüttert. Besonders gefährdet sind v. a. Bienen aller Art. Ich habe letzte Woche mit einem Imker im Seeland gesprochen. Seine grössten Bedenken und seine Angst sind, dass ihm ein Volk weggefressen werden kann.
Wenn man sieht, wie viele Nester letztes Jahr im Kanton Genf gefunden wurden, ist es alarmierend. Wir wissen nicht, wie weit die Ausbreitung bereits fortgeschritten ist. Nebst den Kühen und Schweinen gehören Bienen zu den wichtigsten Nutztieren. Sie wissen alle, was Bienen und viele andere Insekten für unsere Natur tun. Wir müssen das Möglichste tun und vielleicht können wir die Plage noch stoppen. Mit einem Prüfauftrag als Postulat wäre dies viel zu träge. Es braucht einen Effort, und zwar jetzt und sofort. Wir von der FDP unterstützen diese Motion mehrheitlich in allen Punkten.