Stephan Ischi · Schweizerische Volkspartei
Stephan Ischi (SVP), Einzelvotum: Ich muss nur noch ein paar Fragen beantworten. Dominik Fitze: Der HEV hat vor allem Private. Und ich kann sagen, wie das dort geht. Es sind meistens Leute, die ein Mehrfamilienhaus haben, die mit den Mietern gut auskommen, dort etwa noch Rasen mähen, schauen, dass sie immer etwa alles auf dem neuesten Stand haben. Und das ist die Mehrheit. Das ist die absolute Mehrheit. Und jetzt erzähle ich etwas, das ich mit einem Hauseigentümer in Basel letztes Jahr besprochen habe. Der hat gesagt, die Mieter hätten gerne eine neue Küche gehabt nach einer gewissen Zeit und sonst noch was. Dann hat er ein Baugesuch eingereicht. Und es hat geheissen: Nein. Maximalmietzins, im Grundbuch eingetragen. Du kannst zwar deine Hunderte von 1'000 Franken ausgeben, aber es gibt keinen Rappen mehr Miete. Was passiert? Was sagt er mir? Zuerst vermiete ich es denen. Wenn es beginnt zusammenzufallen, vermiete ich es den Studenten. Wenn es noch mehr zusammenfällt, versuche ich es Caritas zu geben. Und wenn es ganz zusammenfällt, schenke ich es der Regierung.
Also so kann es ja wirklich auch nicht gehen. Zu den Grossen kann ich nicht viel sagen. Aber es ist trotzdem auch erfrischend, dass es noch Eigentumswohnungen gibt, denn wir bauen ja wirklich in der Stadt nur GüWR.
Zu Nora, Kostenmiete: Im Schnitt kostet eine 3-Zimmer-Wohnung in Bern 1'450 Franken, obwohl der amtliche Wert gestiegen ist, die Regenwassergebühren, diese Gebühren, jene Gebühren extrem gestiegen sind. Die Handwerker sind teurer geworden. Die ganze Inflation, die ganze Teuerung, alles ist gestiegen. Trotzdem sind die Bestandesmieten immer noch bei 1'450 Franken. Nehmen wir wirklich die Kostenmiete auf dem Eigenkapital, wage ich jetzt einfach den Ausspruch, dass die Kostenmiete nicht realisiert werden kann. Merci.