Samuel Kullmann · EDU

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Grosser Rat (BE)02.12.2024
Samuel Kullmann, Thun (EDU), Fraktionssprecher. Die EDU-Fraktion – es wird Sie auch nicht überraschen – wird alle drei Planungserklärungen annehmen. Weshalb? Einerseits sicher wegen der Investitionspriorisierung: Dies, denke ich, ist ein Dauerprozess, den wir in den nächsten Jahren sowieso brauchen.

Was die kantonalen Beteiligungen anbelangt: Es sind grosse Themen. Es wäre ein grosser Entscheid, wenn wir bei den Beteiligungen eine Reduktion machen würden, Aktien verkaufen würden. Aber genau aus dem Grund, dass es eine grosse Sache wäre, ist es wichtig, dass wir eigentlich in einem Dauergespräch bleiben; dann hat es auch ein bisschen weniger Einfluss auf den Markt. Wenn man ständig darüber spricht, ist es nicht so, wie wenn man einfach alle zehn Jahren darüber spricht und die Marktteilnehmer aufscheucht.

Es geht darum, dass wir im Gespräch bleiben, dass es als Option im Raum steht, als Option, über die man zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden kann, ob man allenfalls darauf zugreifen möchte oder ob man dann vielleicht sagt: «Nein, die Beteiligungen sind uns so viel Wert, dass wir vielleicht trotzdem einfach mit Verzichten oder mit Verschiebungen weiterfahren.»

Was vielleicht auch noch wichtig ist, ist, dass man nicht nur von der BKW spricht, sondern auch von der BKB. Das ist der zweite Punkt, der sicher ein grosses Thema sein wird. Es ist nicht nur eine Frage des Tafelsilbers. Silber an sich hat kein Drittparteienrisiko, sondern existiert einfach und hat den Wert über Jahrtausende erhalten. Die BKB ist gleichzeitig auch ein gewisses Risiko, das man immer hat. Diese Dinge sollten immer in einer Balance sein und man sollte offen darüber debattieren.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0