Jan Remund · GRÜNE
Allerdings ist auch den Grünen klar: Schon über 50 Prozent wird heute von der öffentlichen Hand bezahlt. Und es ist auch klar: Noch wichtiger für die Attraktivität ist ein gutes Angebot. Der Kanton kann aber durchaus mehr machen und Kosten übernehmen.
Im Antwortbericht schreibt er so, als würde das nicht in seiner Macht stehen. Es geht hier auch vorab um einen Prüfauftrag. Eigentlich ist es schon im Titel ein Postulat. Wir müssen nämlich die Zahlen kennen, damit wir die Vor- und Nachteile abwägen können, um mehr Geld in das System zu bringen. Das erreichen wir nur, wenn wir diesem Antrag zustimmen
Insbesondere würde uns interessieren, wie viel die Mehrkosten betragen würden, und auch, wie viele neue Kundinnen damit gewonnen werden könnten. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind hier ein gutes Vorbild. Sie richten höhere Subventionen aus, haben dadurch tiefere Preise in ihrem System und damit auch mehr Kundinnen.
So wie immer, gibt es auch hier nicht. Der Modalsplit im ÖV muss deutlich steigen, damit wir unsere Klimaziele erreichen können. Nur mit einem Angebotsausbau ist das kaum zu erreichen. Auch volkswirtschaftlich kommt uns das günstiger als Staus und neue Strassen.
Ich bitte um Annahme des Vorstosses, sei es als Motion oder als Postulat. Die Grünen stimmen einstimmig zu. Merci.