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Speech

de
Grosser Rat (BE)01.12.2022
Hans Jörg Rüegsegger, Riggisberg (SVP), Motionär. Merci für den Steilpass, Hannes Zaugg. Deshalb habe ich den Vorstoss auch eingereicht, allein, selbstverständlich allein, und ich vergesse die anderen 17 und die Zusammenarbeit mit Frauenfeld und den Zuckerrübenfabriken etc. Vielleicht kann ich ihn dann – vielen Danke für die Wahlwerbung – im Nationalrat vertreten, merci. Nein, herzlichen Dank, liebe Kolleginnen und Kollegen, für diese Diskussion. Es hat mich selbst erstaunt, wie viele Emotionen das auslöst. Das hätte ich nie gedacht. Ich danke auch für die Unterstützung und für den Support.

Es gibt offene Fragen – FDP: Es braucht keinen Expertenbericht. Dieser liegt eigentlich vor. Es braucht jetzt: Gas geben, dass man mit diesen resistenteren Zuckerrüben in die Fläche geht, noch mehr Forschung, damit wir eben die Bio-Rüben, die erst 200 Hektaren ausmachen – ein Bruchteil davon, was man bräuchte –, in der Schweiz anbauen können und nicht importieren müssen. Die deutschen Rüben sind wegen Qualitätsmängeln nicht brauchbar und nicht verarbeitbar.

Wieso hier im Kanton Bern? Ja, wir sind eben ein Standort-Kanton. Wir können nicht zuschauen: Wenn das Werk schliesst, führen wir alle Rüben nach Frauenfeld. Wenn die Fabrik in Frauenfeld schliesst, führen wir alle Rüben vom Osten nach Aarberg. Macht das Sinn? Macht es ebenso Sinn, wenn Zucker fehlt, ihn mit dem Schiff aus Südamerika zu importieren? Aus meiner Sicht ganz klar nein, wenn wir zu dem schauen, was wir haben.

Ja, GLP, Planwirtschaft: Es ist interessant. Man merkt, die jüngeren Kaliber betrachten es etwas anders. Das ist kein Problem. Es ist nicht Planwirtschaft. Wenn es Planwirtschaft ist, sind es die Fruchtfolgeflächen, die wir im Griff haben müssen. Wir müssen eine Fruchtfolge einhalten. Bei uns ist vorgegeben, wann man Zuckerrüben anbauen kann. Es ist auch klar, in welchen Gebieten. Oberhalb von Thun wird es nicht mehr möglich sein, egal, wie es mit dem Klimawandel weitergeht. Darum ist auch klar, dass es keine Planwirtschaft ist. Es ist der freie Markt mit einem Grenzschutz, den es bereits gab. Es gab ihn schon, jetzt wurde er einfach angepasst, weil im Ausland der Zucker zum Teil höher gehandelt wurde als in der Schweiz.

EVP: Bei deiner Berechnung, Markus Wenger, wäre auch noch das Bevölkerungswachstum zu berücksichtigen. Ich wäre froh, wenn man das auch besichtigen würde. Aber merci vielmals für die Unterstützung. Ich bin gespannt auf das Resultat und danke dem Regierungsrat für die Unterstützung.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0