Monika Stampfli · GLP

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Grosser Rat (BE)10.09.2024
Monika Stampfli, Nidau (GLP), Fraktionssprecherin. Die Gesundheitsförderung und Prävention als Investition in die Gesundheit ist oft mit reduzierten Folgekosten verbunden und somit ein guter Ansatz, den die Grünliberalen gerne unterstützen.

Jetzt öffne ich gerne eine Klammer für Armutsbetroffene oder Armutsgefährdete in unserem Kanton: Gerade auch in unserem Kanton gibt es ganz viele Menschen, die auf Arztbesuche verzichten, geschweige denn präventive Untersuchungen machen oder sich gesundes Essen leisten, weil das einfach für kleine Budgets oft unbezahlbar ist. Und da sprechen wir nicht mehr von Prävention, sondern von nicht behandelten Krankheiten, die uns längerfristig ein x-faches mehr kostet, als wenn wir in die Gesundheitsförderung auch bei den Ärmsten investieren würden. Klammer geschlossen.

Nicht nur aus dieser Sicht muss die Prävention eine hohe Aufmerksamkeit erhalten. Eigentlich müsste man unendlich viele Ressourcen in dieses Thema stecken. Nur muss ich mich jetzt leider kurz korrigieren. Nicht wirklich unendlich viele Ressourcen, weil die Ökonomie uns ja lernt, dass der Zusatznutzen von Zusatzinvestitionen irgendwann auch ins Negative kippt. Genau dieser Zielkonflikt lässt uns die Antwort des Regierungsrates übernehmen.

Die Grünliberalen nehmen die Ziffer 1 an, die Ziffer 2 lehnen wir ab und die Ziffer 3 nehmen wir als Postulat an. Merci.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0