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Thomas Hofstetter · FDP.Die Liberalen

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Stadtrat (BE)27.02.2025Thomas Hofstetter (FDP) für die Fraktion

Thomas Hofstetter (FDP) für die Fraktion: Wir von der FDP stimmen der neuen Strategie zu, respektive wir nehmen sie positiv zur Kenntnis. Die Strategie ist sehr sauber erarbeitet worden und basiert auf einer realistischen Annahme des künftigen Bedarfs. Auch der Mix aus Massnahmen in dem Bereich Optimierungen und Optionen ist sinnvoll. Einen Makel hat die Strategie, weil man darauf zählt, dass der BSC Young Boys ausserhalb der Stadt Bern sein Projekt realisieren kann. Dort machen wir leider ein Fragezeichen, ob das wirklich innerhalb von einem sehr ambitionierten Zeitplan realisiert werden kann. Umso wichtiger wäre es, dass sich die Stadt Bern Zeit nimmt, sich also jetzt, auf das Szenario einstellt, dass es im Rörswil zu Verzögerungen kommt. Als Zwischenlösung erscheint uns die Option Saali als Übergangslösung sehr spannend und sie muss entsprechend unbedingt verfolgt werden. Zudem könnte man gegebenenfalls prüfen, ob nicht auf dem Areal vom Springgarten zumindest temporär neue Felder realisiert werden können. Das mit Blick auf die neuesten Studien, wonach man nur einen Teil der ursprünglich angedachten Fläche effektiv überbauen kann. Noch zwei Bemerkungen mit stark subjektiver Betrachtung, da mit Interessenbindung. Der FC Breiterain wird von der Stadt Bern schon längere Zeit vertröstet. Der Verein spielt aktuell mit der Ausnahmeregelung des Verbandes und ist auf die Gnade der gegnerischen Teams angewiesen, die explizit einwilligen müssen, mit der ungenügenden Beleuchtung einverstanden zu sein. Es hängt wie ein Damoklesschwert über dem Verein, dass der Verband plötzlich die Ausnahmeregelung kippen könnte. Entsprechend finden wir es wichtig, dass das Projekt «Optimierung Sportplatz Spitalacker» endlich umgesetzt wird. Auch wenn deswegen keine zusätzlichen Nutzungsstunden realisiert werden. Einfach noch ein paar Zahlen zum FC Breitenrain: 630 Juniorinnen und Junioren, 36 Juniorenteams, 85 Trainer, rund 2500 Trainings pro Jahr und das eigentlich auf einem Spielfeld. Unser Stadtratspräsident, Tom Berger, ist Mitglied vom Rugby-Club Bern, der auf der grossen Allmend beheimatet ist. Darum ist es auch sehr interessant, was auf der Allmend passiert. Auf jeden Fall auch aus seiner Sicht. Wir erachten es grundsätzlich als sinnvoll, dass man die Testplanung bzw. das Projekt Neuordnung Allmenden abwartet. Dass da sämtliche Massnahmen aber erst ab 2030 in der Strategie sind, finden wir schwierig. Den Einsatz der mobilen Beleuchtung sollte man bereits vorher möglich machen. Zudem könnte man zumindest bei den einzelnen Feldern mit kleinen Massnahmenverbesserungen bzw. Entwässerungen bewirken, ohne dass es gerade von Anfang an der grosse Wurf sein muss. Mit 5281 gültigen Unterschriften ist die Initiative «Mehr Rasensportfelder für alle» oder die Rasensportinitiative formell zustande gekommen. Die Initiative fordert ein bedarfsgerechtes Angebot an Rasensportfeldern für alle. Die Initiative beweist, dass auch die Stimmvolke mehr Rasensportplätze möchte. Darum ist es extrem wichtig, dass die Rasensportstrategie auch tatsächlich umgesetzt wird und kein Papiertiger ist. Die FDP bittet darum den Gemeinderat, fest Gas zu geben, ein bisschen auf das Gaspedal zu drücken und uns zu zeigen, dass er sportlich unterwegs sein kann. Danke.

Transcript
bern.recapp.ch
Institution
Stadtrat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0