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Alexander Feuz · Schweizerische Volkspartei

de
Stadtrat (BE)13.02.2025Alec von Graffenried, Direktor SUE

Alec von Graffenried, Direktor SUE: Danke, dass ich doch noch etwas sagen darf, nachdem ich den ganzen Abend zuhören musste – aber ich mache das sehr gerne. Ja, wenn es um Klimaschutz geht, gibt es gewisse Bereiche, in welchen die Stadt sehr wirksam eingreifen kann. Das ist der ganze Baubereich, das ist der Heizungsbereich, das ist der Verkehrsbereich und dann gibt es auch noch den Bereich der Ernährung. Im Bereich der Ernährung hat die Stadt weniger direkte Einflussmöglichkeiten. Aber ich weiss schon seit Langem, dass im Bereich der Ernährung die Leute sehr sensibel sind, wenn man Massnahmen bei der Ernährung treffen will. Es ist etwas, das einem sehr nahe geht, und ab und zu lösen Massnahmen im Bereich der Ernährung auch Schnappatmung aus. Was mich ein wenig enttäuscht heute Abend: Die Motionär*innen haben diesen Vorstoss gemacht. Wenn ein Vorstoss hereinkommt, dann denkt der Gemeinderat sofort, jetzt wollen wir anfangen, ihn umzusetzen. Das haben wir in diesem Fall jetzt gemacht. Wir haben ihn umgesetzt und ich glaube, ich habe noch niemanden gehört, die oder der unser Konzept nachhaltige Ernährung, das wir am 13. Dezember mit einer Medienmitteilung bekannt gemacht haben, gelesen hat. Das ist bereits im Internet aufgeschaltet, das könnt ihr anschauen. Am 3. März an diesem Anlass werde ich ja begrüssen und werde das vorstellen. Wir lancieren eine Charta Nachhaltige Ernährung, die wir mit allen Städten zusammen machen. Ziemlich vorauseilend haben wir, glaube ich, ziemlich alles, was in diesem Vorstoss drin ist, bereits versucht zu erfüllen, und das schon im letzten Jahr. Also ich habe gar nichts dazu machen müssen. Reto Nause hat die ganze Arbeit schon gemacht, respektive das Amt für Umweltschutz. Massnahmen, die man treffen kann im Bereich der Ernährung, sind natürlich eher motivationale Massnahmen. Man kann schauen, dass die Leute das Richtige essen. Wir hören wir immer wieder, dass hier die Vorstellungen ein bisschen auseinander gehen, was das Richtige ist. Man kann sich natürlich regional ernähren und man kann auch etwas gegen Food Waste machen. Geht mal in die ARA Bern schauen. In der Kehrichtverbrennung verbrennen wir jedes Jahr 100'000 Tonnen Abfall. In der ARA Bern werden jedes Jahr 40'000 Tonnen Food Waste angeliefert. 40'000 Tonnen Food Waste – also es gibt schon noch etwas zu tun. Es ist eher auf der motivationalen Ebene, aber wir haben, glaube ich, die Hausaufgaben gemacht. Wir werden auf diesem Weg weitergehen und wir werden diejenigen, die es nicht gerne gehören, weiterhin ärgere damit, dass wir sagen, die Ernährung spielt eben doch eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, etwas Gutes für unser Klima in Zukunft zu tun. Und ich hoffe, ihr habt jetzt auch noch Zeit, um etwas zu trinken. Ich werde vis-à-vis einen Matten-Gin trinken aus lokaler Produktion. Einen schönen Abend miteinander.

Transcript
bern.recapp.ch
Institution
Stadtrat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0