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Benjamin Marti · SVP

de
Grosser Rat (BE)10-03-2026
Benjamin Marti, Mittelhäusern (SVP), Fraktionssprecher. Es kommt ja vor in diesem Haus, dass man ein bisschen aneinander vorbeiredet. Ich habe das Gefühl, das ist jetzt eine solche Situation, und damit will ich nicht sagen, wer da recht hat. Ich glaube, bei der Opferhilfestrategie geht es auch nicht primär darum, wer hier recht hat. Aber so wie ich es anschaue, werden bei der Sekundärprävention, und darum geht es ja hier, in der Strategie die wichtigsten Akteure genannt, und es sind tatsächlich diese drei: die BIG, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) und die Regierungsstatthalterämter. Es sind die wichtigsten, so wie es die GSI und der Regierungsrat bestätigend identifiziert haben. Aber damit ist auch gesagt: Es gibt weitere, und die weiteren sind eben die nichtstaatlichen.

Ich gehe davon aus, dass man schon nur jetzt in dieser Debatte durchaus in der mündlichen Form als Impuls mitgeben kann, dass man diese Daten tatsächlich mitnimmt, aber das heisst nicht, dass man eine Planungserklärung verabschieden muss. In diesem Sinn ist es für mich verständlich, dass es genannt worden ist. Es ist insbesondere die Fachstelle Gewalt Bern genannt worden; diese gibt es auch noch, und jawohl, ihre Arbeit wird geschätzt, und sie wird hier bei der Sekundärprävention nicht unter den wichtigsten Akteuren genannt.

Also, von mir aus gesehen ist der Impuls gut, aber die Planungserklärung nicht, deshalb lehnen wir sie ab.

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