Thomas Brönnimann · GLP
Es war gerade ein bisschen allzu salopp, uns zu sagen, dass wir vielleicht einmal ein volkswirtschaftliches Seminar besuchen sollen. Ich will dir nicht zu nahe treten: Du warst als Historiker sicher auch ein-, zweimal in einem, aber ich war in einigen. Es ist übrigens gar nicht nötig, dass du in ein volkswirtschaftliches Seminar gehst; du hast hier nämlich nur den Rednern zuhören können.
Du hast von Anreizen gesprochen: Du lernst in jedem volkswirtschaftlichen Seminar, dass diese nur funktionieren, wenn du sie beeinflussen kannst. Es haben doch jetzt ein paar Redner dargelegt, dass es einfach in der jetzigen Konstruktion des Selbstbehalts verschiedenste Parameter gibt, die man als Gemeinde nicht beeinflussen kann, und deshalb ist der Selbstbehalt, der vorliegt, ein Fehlkonstrukt. Deshalb ist die GLP, die sonst für einen Selbstbehalt ist, gegen den Selbstbehalt.
Ein anderer Redner hat gesagt – ich weiss nicht, ob es Michael war; nein, es war sogar der Kommissionspräsident –, man drücke sich ein bisschen darum, Stellung zu nehmen, ob man es wolle oder ob man es nicht wolle. Ich sage so viel: Ich traue es der Kommission und der GSI zu, dass sie in diesen sechs Monaten einen besseren Selbstbehalt bringen können.
Für meine Wenigkeit kann ich sagen: Wenn es bei diesem Selbstbehalt bleibt, werde ich wieder hier vorne stehen und den Selbstbehalt bekämpfen und Nein sagen. Lieber kein Selbstbehalt als ein falsch konstruierter.