Thomas Brönnimann
- Partida
- Grünliberale Partei
- Fracziun
- GLP
- Parlament
- Grosser Rat (BE)
- Circul electoral
- Mittelland-Süd
- Pagina dal parlament
- Profil uffizial
- Schlattaina
- Masculin
- Naschì
- 1968
- Professiun
- Gemeinderat, mag.rer.pol., lic.iur.
- Adressa
- Mittelhäusern
- Gremi da funtauna
- BE
- Funtauna actualisada
- 05.09.2026
- Registraziun actualisada
- 06.09.2026
- Emprim importà
- 14.08.2025
- NeinVotaziun senza titelGrosser Rat
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- Ehrenamtlich
- Bezahlt
- —
- BezahltGrosser Rat
- Ehrenamtlich
Naginas cartas d'access emessas.
- DiscursSozialhilfegesetz (SHG) (Änderung)Nr. 2021.GSI.30Grosser RatThomas Brönnimann, Mittelhäusern (GLP), Einzelsprecher. Lieber Sämu, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen. Zuerst habe ich dir, Sämu, einen kleinen Gruss von Barbara Mühlheim. Dank der neuen Technologie hat sie sich jetzt sofort bei Melanie gemeldet und gesagt, sie höre zu und sie sei übrigens für das Transparenzmodell. Das Selbstbehaltsmodell sei ein Murks, man dürfe auch schlauer werden. Das ist ein Gruss von ihr, und für diejenigen, die es interessiert: Sie war unsere Spezialistin, vor Melanie, und jetzt haben wir eine neue gute Spezialistin.
Ich erlaube mir noch, selbst ein paar Worte zum Transparenzmodell zu sagen. Ich bin ja auch ein bisschen ein Fossil in diesem Rat, sogar noch fossiler als Sämu, seit 16 Jahren bin ich dabei. Ich habe die Diskussionen um das letzte Sozialhilfegesetz erlebt, habe die Diskussion um das Bonus-Malus-System erlebt und war im früheren Leben noch Sozialvorsteher in Köniz, bevor Hans-Peter Kohler dies übernommen und wunderbar weitergeführt hat.
Du hast gesagt, das Bonus-Malus-Modell sei gescheitert. Es ist gerichtlich gescheitert, aber es war ein riesiger Erfolg, weil es eben genau das machte, was das Transparenzmodell jetzt will: Es hat Transparenz geschaffen. Man hatte die Zahlen der Gemeinden, die Sozialhilfekommissionen begannen, sich damit auseinanderzusetzen, und hatten durchaus auch schon im alten Modell Möglichkeiten, zu steuern. Unter anderem deshalb sind die Zahlen in den letzten Jahren doch sehr gesunken. Also, das Bonus-Malus-Modell mit seiner Transparenz hinterliess eine signifikante Wirkung. Es war eine gute Lösung. Jetzt nehmen wir dies mit dem Transparenzmodell ins Gesetz auf. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt diese Lösung haben.
Die Politik, der Grosse Rat, sollte jetzt die Praxis arbeiten lassen. Einerseits sollte man das Transparenzmodell, andererseits das neue Fallführungssystem einführen, das die Datengrundlagen schaffen wird. Die Gemeinden werden froh sein – auch technisch –, dass dieses Modell kommt, und sie werden froh sein über die Daten, die es produziert. Am frohsten wird wahrscheinlich die Stadt Bern sein. Ausserdem sollte man auch die Präventions- und Integrationsmassnahmen, die vorgesehen sind, wirken lassen.
Wir haben es gehört: Von den Zahlen her haben wir ein scharfes Modell. Die Leute werden kurzgehalten – dies vielleicht an die Adresse der SVP. Jetzt sollte man nicht noch mehr verschärfen wollen.
Vielleicht an die Adresse der Linken: Es ist vorhin von Hans Marti gesagt worden, man habe den grösstmöglichen Nenner gefunden. Man sollte das Gesetz jetzt vielleicht nicht mehr bekämpfen. Es ist ein gutes Gesetz. Es schafft die Basis, um in der Praxis zu arbeiten.
In diesem Sinn möchte ich der GSoK ganz herzlich danken, und all den Personen aus den Parteien, die ein bisschen über ihren Schatten gesprungen sind. Ich möchte auch dem Regierungsrat danken. Er ist auch über seinen Schatten gesprungen, damit man den grössten gemeinsamen Nenner finden konnte. Und ja, Sämu muss in dieser Disziplin vielleicht noch ein bisschen üben, im Über-den-Schatten-Springen.
- DiscursKinderarmut wirksam bekämpfen – Familien gezielt unterstützen!Nr. 2025.GRPARL.351Grosser RatThomas Brönnimann, Mittelhäusern (GLP), Einzelsprecher. Lieber Grossratskollege Zimmerli, du hast gefragt, wie viel es kostet. Man weiss es nicht. Und deshalb warst du dagegen, deshalb ist deine Fraktion dagegen. Man weiss nicht, wie viel es kostet. Ich weiss es auch nicht. Aber wenn wir das ablehnen, kostet es sicher mehr, als wenn wir nichts tun. Das ist meine Message an Sie.
Ich hatte Glück im Leben. Ich wurde Gemeinderat in Köniz. Deshalb hatte ich nie Kinderarmut, trotz vier Kindern. Hätte ich mit vier Kindern ein Mittelstandseinkommen, dann wäre ich statistisch wohl von Kinderarmut betroffen gewesen. Ich sage es Ihnen: Es wäre schade um jedes Kind, das es nicht gegeben hätte, wenn man sich das wegen der Kosten überlegt hätte.
Sie haben es in der Zeitung ja gerade gelesen: Die Geburtenquote liegt unterdessen bei 1,2. Das kann es nicht sein. Das kann es wirklich nicht sein. Jede Partei hier im Saal ist doch eine Familienpartei. Ich hoffe, dass es auf der bürgerlichen Seite noch ein paar Stimmen gibt, die ermöglichen, dass wir hier im Rat über eine Vorlage diskutieren können, und dann, Samuel, kann man immer noch nein sagen. Aber hier sollten wir das ermöglichen.
Jetzt musste er zwar wohl gerade auf die Toilette gehen, Francesco Rappa. Vielleicht hatte er Angst. – Ah, nein, dort ist er! Also, bürgerliche Kolleginnen und Kollegen: Wenn Francescos Name auf einem Vorstoss steht, dann müssen Sie nicht Angst haben.
- Discurs«Zukunft Kunstmuseum Bern» – Sanierung und Ersatzneubau. Kantonsbeitrag an die Projektierung, Verpflichtungskredit 2026-2028Nr. 2024.BKD.6179Grosser RatThomas Brönnimann, Mittelhäusern (GLP), Einzelsprecher. Jetzt sind wir wirklich bei den ganz kleinen Details, ich würde das nicht einmal mehr Symbolpolitik nennen. Ich will noch einmal zusammenfassen, bei welchen grossen Brocken hier im Rat Einigkeit geherrscht hat. Sozusagen alle – ich glaube, sogar Grossratskollege Krähenbühl – akzeptieren, man muss Geld investieren, und zwar im grossen Stil. Jene, die dem Antrag von Grossrat Buri zugestimmt haben, haben eigentlich dafür gestimmt, dass man – Stand heute – inkl. Teuerung 74 Mio. Franken spricht. Sie hätten zugestanden, dass die Teuerungsentwicklung als Risiko vom Kantonsanteil ausgenommen ist. Die anderen sind für den Regierungsantrag von 81 Mio. Franken. Da herrscht Einigkeit. Und jetzt, Alfons, sagst du plötzlich, dass du dich enthältst, weil es ein bisschen Symbolpolitik ist.
Wir müssen doch Nägel mit Köpfen machen. Wir haben hart diskutiert und gerungen, wir hatten noch jene Differenz, die jetzt ausgeräumt ist, aber jetzt müssen wir loslassen, jetzt müssen wir es der Stiftung übergeben. Jetzt müssen wir doch nicht sagen: «Wir machen mit Bürostandards, die für die Verwaltung entwickelt wurden, einer Stiftung, die im Kunstbereich tätig ist, Büronormenvorgaben.» Da muss ich sagen, noch wenn es ein Referendum gibt, finde ich, dass dies nicht die Argumente dafür oder dagegen wären, wenn man ausrechnet, dass sie ein paar Quadratmeter mehr haben.
Man müsste auf das Grundsätzliche schauen. Das – finde ich – ist ein versöhnlicher Abschluss. Wir hatten eine gute und harte Diskussion, aber alle sind sich einig, es braucht diese Millionen. Das ist die Message, die man Herrn Wyss schicken kann: «Merci, Herr Wyss, Sie steuern Ihre Millionen bei, und der Kanton, der ganze Grosse Rat, gibt 74 Mio. Franken, und ein Teil gibt sogar noch etwas mehr.»
Das ist die Hauptmessage, aber jetzt nicht noch – ... Getrau dich, Alfons, stimme Nein! Ich stimme auch Nein.
- DiscursSozialhilfegesetz (SHG) (Änderung)Nr. 2021.GSI.30Grosser RatThomas Brönnimann, Mittelhäusern (GLP), Einzelsprecher. Samuel, du hast uns ja angesprochen, die ganze GLP, Melanie und mich auch. Dann musst du natürlich auch eine Antwort einstecken können.
Es war gerade ein bisschen allzu salopp, uns zu sagen, dass wir vielleicht einmal ein volkswirtschaftliches Seminar besuchen sollen. Ich will dir nicht zu nahe treten: Du warst als Historiker sicher auch ein-, zweimal in einem, aber ich war in einigen. Es ist übrigens gar nicht nötig, dass du in ein volkswirtschaftliches Seminar gehst; du hast hier nämlich nur den Rednern zuhören können.
Du hast von Anreizen gesprochen: Du lernst in jedem volkswirtschaftlichen Seminar, dass diese nur funktionieren, wenn du sie beeinflussen kannst. Es haben doch jetzt ein paar Redner dargelegt, dass es einfach in der jetzigen Konstruktion des Selbstbehalts verschiedenste Parameter gibt, die man als Gemeinde nicht beeinflussen kann, und deshalb ist der Selbstbehalt, der vorliegt, ein Fehlkonstrukt. Deshalb ist die GLP, die sonst für einen Selbstbehalt ist, gegen den Selbstbehalt.
Ein anderer Redner hat gesagt – ich weiss nicht, ob es Michael war; nein, es war sogar der Kommissionspräsident –, man drücke sich ein bisschen darum, Stellung zu nehmen, ob man es wolle oder ob man es nicht wolle. Ich sage so viel: Ich traue es der Kommission und der GSI zu, dass sie in diesen sechs Monaten einen besseren Selbstbehalt bringen können.
Für meine Wenigkeit kann ich sagen: Wenn es bei diesem Selbstbehalt bleibt, werde ich wieder hier vorne stehen und den Selbstbehalt bekämpfen und Nein sagen. Lieber kein Selbstbehalt als ein falsch konstruierter.
- DiscursGrosser RatThomas Brönnimann, Mittelhäusern (GLP), Fraktionssprecher. Ja, kurz und knackig: Die GLP-Fraktion nimmt diesen Bericht zur Kenntnis, verdankt ihn. Was ist das Wesentliche, das der Bericht jetzt hervorgebracht hat? Er hat hervorgebracht, dass wenn man etwas unter 50 Prozent verkaufen will, man eine Verfassungsänderung machen müsste. – Ja, man müsste eine machen, wenn man will. Man will aber nicht; die Mehrheit des Rates nicht und der Regierungsrat nicht, also fahren wir weiter.
Ich übernehme hier noch ein bisschen die Rolle der Kassandra und warne einfach. Das Bankgeschäft ist im Moment sehr in Bewegung. Im Moment ist die Berner Kantonalbank ein sehr gut geführtes Unternehmen, eine «Cashcow». An dieser Stelle auch merci vielmals an die scheidende Verwaltungsratspräsidentin, Frau Hunziker, die, glaube ich, mit ihrer Strategie und ihrer Geschäftsleitung viel dazu beigetragen hat, dass das heute anders ist als vor 30 Jahren. Merci auch an den Regierungsrat, der sich heraushält. Das ist wohl, glaube ich, auch ein wichtiger Faktor. Ich möchte sogar so weit gehen: Die Berner Kantonalbank ist vielleicht die best geführte Bank mit der besten Strategie der ganzen Schweiz. Vielleicht hat nur der Kanton Solothurn noch eine bessere Strategie. Er hat nämlich keine Kantonalbank mehr.
Vielleicht in die Richtung all jener, die alle finden, man sollte doch so eine gute Kuh nicht schlachten, die so viel Milch gibt, sprich Dividenden. Diesen sage ich einfach nur: Dann, wenn die Kuh am meisten Milch gibt, hat sie am meisten Wert. Diese Dividenden sind natürlich im Kurswert integriert. Wir wissen, wir haben riesige Investitionen. Ich würde trotz allem lieber in neue Gymnasien und Berufsschulen investieren, als eine Art Staatskapitalismus zu betreiben, der in Banken und Energieversorger investiert. Wer weiss, wie es in 10 Jahren aussieht. Wenn wir dann die Verfassungsänderung nicht gemacht haben, werden wir weiterhin eine Staatsbank führen müssen. Das wissen wir, Staatsgarantie hin oder her, ... (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) ... genauso, wie es bei den Spitälern ja auch ist.
- PostulatUrheber/-in
- MotionUrheber/-inBessere Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal an bernischen SpitälernNr. 2026.GRPARL.239
- MotionUrheber/-in
- MotionMiteinreichendeFreiwillige Kirchensteuer für juristische PersonenNr. 2020.RRGR.383
- PostulatUrheber/-in
- committee
- committeeGrosser RatFuntauna
- Ersatzmitglied01.06.2022 – 31.05.2026
- Mitglied01.06.2018 – 31.05.2022
- committeeGrosser RatFuntauna
- Mitglied01.06.2022 – 31.12.2022
- Mitglied04.09.2019 – 31.05.2022
- Ersatzmitglied01.06.2018 – 03.09.2019
- Mitglied01.06.2014 – 31.05.2018
- committeeGrosser RatFuntauna
- Mitglied01.06.2022 – 31.12.2022
- Mitglied01.06.2018 – 31.05.2022
- committeeGrosser RatFuntauna
- Mitglied01.06.2022 – 31.12.2022
- Mitglied01.06.2018 – 31.05.2022
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