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Michael Hoekstra · Grünliberale

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Stadtrat (BE)20-10-2023Michael Aebersold, Direktor FPI

Michael Aebersold, Direktor FPI: Vielleicht haben sich ja da die Fraktionen nicht gemeldet, weil sie den Gemeinderat unterstützen, indem dass man den Punkt 1 als Postulat annimmt und gleichzeitig Prüfungsbericht, Punkt 2 nehmen wir ja auch an, Punkt 3 lehnen wir ab. Ich werde kurz etwas dazusagen: Also die paritätische Kommission, das ist klar die gibt es. Den Punkt 3 lehnen wir nicht ab, weil wir dagegen sind, dass es paritätisch zusammengesetzt ist, also weil wie es ausgeführt ist, bereits ausgeführt ist. Also es gibt 2 Parteien, die dort delegieren, Von Seiten Stadt kann ich versichern, dass es mindestens Parität ist im Sinn sein wird, dass es nicht mehr Männer hat als auch Frauen. Das ist eine reine formelle Geschichte. Wir haben eine Regelung und schauen selbstverständlich bei jeder Kommissionsbesetzung, dass die Parität erfüllt ist und würden sonst dort nach korrigieren. All jene, die mit solchen Lohnsystemen zu tun haben – ich gehe davon aus, das sind die wenigsten – die wissen, wie komplex das ist. Und das System, das wir in der Stadt Bern haben, die Funktionsbewertungen, das ist völlig veraltet und wir müssen etwas Neues machen und da erfindet die Stadt Bern nicht einfach selbst etwas. Es gibt analytische Bewertungsinstrumente. Es gibt nicht 100 von denen, die sind vorgegeben. Wir haben uns mit den Sozialpartnern darauf geeinigt. Das ist bereits schon der erste Schritt gewesen, welches von diesen Analyseninstrumenten wir brauchen wollen, das ist das "Abakaba", das könnt ihr nachlesen, das ist relativ gut beschrieben, wie man intellektuelle, psychosoziale, physische Aspekte sowie Führungsaspekte bewertet. Es findet in einer ersten Runde eine ungewichtete Analyse statt. Also alle 4 Bereiche können gleich viele Punktzahlen erreichen und das ist der Schritt, in dem wir jetzt drin sind. Man kann später noch einmal eine Gewichtung zwischen diesen Bereichen vornehmen. So weit sind wir noch nicht. Wir sind in einer Testphase, das ist auch wichtig zu wissen, weil wir jetzt gesagt haben, wir nehmen das Instrument. Wir haben jetzt eine grosse Anzahl von Berufen, mal heraus gegriffen über die ganze Stadtverwaltung. Nicht bereits irgend 1000 oder so Berufe, sondern vielleicht mal 50 bis 70, um zu bewerten und schauen, was da überhaupt herauskommt. In diesem Prozess sind wir und der ist riesig aufwändig. Also jede einzelne Funktion muss man nach diesen Bereichen durchgehen und dort eine Bewertung vornehmen. Ist jetzt das jemand, der für uns ist, physisch hart, sehr hart oder nicht hart arbeiten muss, wie ist er, den Einflüssen draussen exponiert und so. Das ist sehr aufwendig, aufwendiger als wir ursprünglich gedacht haben. Auch in dem Prozess sind die Sozialpartner bereits eingebunden. Wenn die Testphase bei diesem Primat einmal abgeschlossen ist, müssen wir schauen, was dort herauskommt und dann will man nachher in die gesamt städtische Umsetzung geben. Das wird sicher Auswirkungen geben auf die verschiedenen Löhne. Das kann Verschiebungen geben. Das ist ja genau die grosse Gefahr. Es wird ganz sicher Bereiche geben, in denen herauskommt, dass diese mehr Lohn zugute haben, als sie heute haben. Das müsste man ja mit dem Benchmarken vergleichen, aber es gibt dann eben vielleicht auch Bereiche, die dann plötzlich weniger Lohn bekämen. Und wie wir das umsetzen wollen, das muss ich Ihnen sagen, das weiss ich gerade noch nicht. Es ist auch ganz klar für mich, dass so eine Lohnsystem-Änderung nicht gratis zu haben ist. Das weiss jeder, der das bereits gemacht hat. Wir sind in der Erarbeitung. Wir finden es vernünftig, Sie müssen ja den Bericht nicht schon abschreiben, aber Punkt 1 als Postulat, Punkt 2 als Motion und 3 ablehnen, dann sind wir glücklich und jetzt ist der Ball bei euch, ob Sie uns glücklich machen wollen oder nicht.

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