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Michael Hoekstra · Grünliberale

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Stadtrat (BE)21-11-2024Michael Aebersold, Direktor FPI

Michael Aebersold, Direktor FPI: Danke vielmals. Wir führen hier einmal mehr eine Energie- und Klimadebatte. Ich will darauf hinweisen, dass der Bericht schon wieder anderthalb Jahre alt ist und das letzte Mal im 4. Juli hier traktandiert gewesen ist. Wir sind in Zwischenzeiten mit unserem Solarkonzept herausgekommen. Das beweist ja, dass es vorwärtsgeht und jetzt einfach übergeordnet wird. Wir haben eine Energiestrategie mit klaren Zielen und wir haben vor 2 Wochen oder so kommuniziert, dass wir im Moment gut drinnen sind die Ziele zu erreichen, und das ist das wo zählt. Und für die Ziele zu erreichen, gibt es eben nicht nur Solarenergie, da spielt die Mobilität eine Rolle, wir wollen aus sämtlichen Ölheizungen, Gasheizungen aussteigen. Das braucht eine Planung. Das braucht eine Finanzierung. Das braucht ein Konzept und da sind wir dran und ihr könnt ihr auf dem Internet schauen gehen, wie wir da sichtbare Fortschritte machen. Und ich will es einfach betonen, wir haben die Ziele, die wir uns gesetzt haben bezüglich Photovoltaik um 5% übertroffen bereits im 2022. Jetzt kann man klar Ziele immer höher und höher und höher schrauben, aber ich muss euch sagen, dass irgendjemand, der im Stabhochsprung 5,40 m gemacht hat, kann nachher nicht sagen, weil er das gemacht hat, macht er das nächste Mal 6 Meter oder so. Es gibt ja das schöne chinesische Sprichwort, wenn man das Gras zieht, dann wächst es nicht schneller. Wir haben den Tatbeweis auch gezeigt mit der Schwimmhalle Neufeld, mit dem Centralweg, mit der Reichenbachstrasse 118, geht die Gebäude anschauen, was man dort gemacht hat bezüglich Sonnenenergie. Die Volksschule, die besondere ebenfalls. Also das ist heute bei allem, was neu ist, eine Selbstverständlichkeit.

Und jetzt die Frage von den kleinen Flächen, das hat man schon vor einer Weile gesagt, das machen wir nicht. Jetzt haben wir gesagt, man solle das prüfen. Wir haben 224 geeignete Gebäude im Verwaltungsvermögen und 91 im Finanzvermögen, die haben wir jetzt einmal eruiert. Das heisst dann noch nicht, dass es dort überall geht. Wenn man das überall könnte, dann gäbe das knapp 17’000 Kilowatt Peak, etwa 7’000 Haushalte. Jetzt muss man schauen, ob sie Dächer haben, ob die Einstrahlung nützt und auch sinnvoll ist. Und dann kann ich einfach jetzt gerade eine Geschichte aus dem realen Leben erzählen. Nämlich drei Familie, die in einem städtischen Haus wohnen, die unbedingt jetzt so eine Solarenergieanlage haben wollten, das Gefühl hatten, das wir bocken. Wir sind jetzt intensiv mit diesen zusammengesessen und sie haben einsehen müssen, dass auf dem Gebäude, das nicht geht, weil es sich nicht zahlt, weil man nicht einfach ein Gerüst hintun kann, wegen der Sicherheit, ganz viele Gründe warum es nicht geht. Aber man hat jetzt mit einer anderen Anlage eine Lösung gefunden. Jetzt wird der Strom einfach nicht auf dem Dach produziert, aber sie bekommen Solarenergie. Und das ist der Approach und nicht einfach die absolute Forderung einer Solaranlage auf jedem Dach. Wir machen das alles, bei allem, was neu ist, alles, was saniert ist, da prüfen wir das. Und eben wenn wir dann schon gerade beim Thema sind, kann ich es mir jetzt nicht verklemmen: Das verstehe ich dann gerade nicht, wenn man vor allem dann von Links-Grün dagegen ist, wenn man im Belpmoos eine riesige Anlage bauen kann, die genau die Solarenergie liefert, die uns weiterbringt. Man muss Kompromisse eingehen. Man kann nicht das 5 und das Weggli haben. Und dann muss man an irgendeinem Ort auch bereit sein. Also eben man muss die Solarenergie und überhaupt die Klimapolitik gesamtheitlich denken und vor allem auch realisieren. Merci.

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