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MS

Monika Stampfli

Activ
Grünliberale ParteiGLP
Grosser RatBiel-Seeland

Mandat
Partida
Grünliberale ParteiFuntauna: GLP
Fracziun
GLP
Circul electoral
Biel-Seeland
Pagina dal parlament
Profil uffizial
Persunal
Schlattaina
Feminin
Naschì
1966
Professiun
Betr. Oekonomin FH
Lingua
lang_d
Contact
Adressa
Nidau
Referenzas & funtauna
Gremi da funtauna
BE
Funtauna actualisada
09.08.2026
Registraziun actualisada
09.08.2026
Emprim importà
14.08.2025
Cumportament da votar(221922)
  1. Ja
    Votaziun senza titel
    Grosser Rat
  2. Ja
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    Grosser Rat
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    Grosser Rat
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    Grosser Rat
  5. Ja
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    Grosser Rat
Colliaziuns d'interess(9)
Cartas d'access

Naginas cartas d'access emessas.

Discurs(52)
  1. Discurs
  2. Discurs
  3. Discurs
    Grosser Rat
    Monika Stampfli, Nidau (GLP), Fraktionssprecherin. Das Werkzeug ist nur so gut wie der Handwerker oder die Handwerkerin. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer hat sich noch nie genervt, weil die IT nicht intuitiv ist oder laufend abstürzt? IT sollte uns eigentlich das Leben einfacher machen. Anscheinend gibt es grosse Unzufriedenheiten in Sachen IT-Tools, die uns als Grossrätinnen und Grossräte zur Verfügung gestellt werden.

    Ich habe mir erlaubt, innerhalb der GLP-Fraktion eine schriftliche Umfrage zu starten, und ich behaupte jetzt, dass die GLP-Fraktion überdurchschnittlich IT-affin ist. Entsprechend ist das Resultat dieser Umfrage mit Vorsicht zu geniessen. Meine Erkenntnisse: Grossmehrheitlich sind die Antwortenden dieser GLP-Umfrage mit ihrer IT zufrieden. CMI und VDI erhalten im Grossen und Ganzen eine gute Note. Das grosse Thema ist und bleibt einzig das Grossratsmail, das viele von uns lieber direkt in ihrer privaten E-Mail erhalten möchten. Dass es aus Datenschutz- und Datensicherheitsgründen keinen Sinn macht, das Grossratsmail direkt umzuleiten, ist ein Fakt, den Menschen von uns, die in Grossfirmen oder in IT-Sicherheit-sensibilisierten Firmen arbeiten, schon heute kennen.

    Denn sobald ein Grossratsmail an eine Nicht-Grossratsadresse verschickt wird, ist es nicht mehr verschlüsselt und verwandelt sich sinnbildlich in eine Postkarte, die ohne viel Aufwand von allen einfach einlesbar ist. Also, jedes Mail, das von ihrem Grossratsmail an eine andere Adresse herumgeleitet wird, ist ungeschützt. Ja, wir bekommen sehr viele Mails und nicht alle sind wahnsinnig vertraulich. Aber eine Klassierung der Mails in unterschiedliche Vertraulichkeitsstufen empfinde ich persönlich nicht als die Lösung.

    Ich selber habe das Glück, dass die vom KAIO zur Verfügung gestellten Tools meine Bedürfnisse erfüllen. Ich kann meine Grossratsmails auf meinem Handy lesen und bearbeiten und ich habe auch auf jedem einigermassen aktuellen Browser Zugriff auf mein Grossratsmail, gesichert mit Zweifach-Authentifizierung, was ich sehr schätze.

    Die GLP ist überzeugt, dass es Lösungen für unsere Probleme gibt, ohne dass wir Abertausende von Franken zusätzlich investieren müssen. Die GLP stimmt nur einem Postulat zu und bittet den Regierungsrat, wie von ihm vorgeschlagen, eine Analyse der Bedürfnisse der Direktbetroffenen zu machen, so, wie ich es bei unserer Fraktion gemacht habe. Eine Motion lehnen wir grossmehrheitlich ab.

    Zu guter Letzt möchte ich der KAIO noch ein Kränzchen winden. In der Umfrage haben sich einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer explizit positiv zu ihrer Unterstützung geäussert. Merci.

  4. Discurs
    Grosser Rat
    Monika Stampfli, Nidau (GLP), Fraktionssprecherin. Die Gründe für den Nichtbezug von Sozialleistungen oder auch EL sind so unterschiedlich wie die bedürftigen Menschen, die es im Kanton Bern gibt. Dass den Mitgliedern der GLP-Fraktion eigentlich die Eigenverantwortung sehr wichtig ist, wissen Sie spätestens seit der Debatte in der Sommersession, als wir uns bezüglich der Hitze-Buddys ganz klar dagegen positioniert haben, den Bürger und die Bürgerin zu fest an die Hand zu nehmen. Entsprechend wäre es logisch, dass man gegen eine Sensibilisierungskampagne ist. Es gibt ja genug Stellen, die über die Möglichkeiten zum Bezug von Sozialhilfe oder EL informieren. Sollen doch die Bedürftigen eigenverantwortlich für ihre Rechte einstehen.

    Ist es ein Problem, dass geschätzt über 30 Prozent der Bezugsberechtigten ihre Unterstützung nicht einfordern? Die einen unter uns würden sagen: Nein, kein Problem, da können wir Kosten sparen. Und die anderen, die vielleicht noch ein bisschen andere Aspekte auf dem Radar haben, sagen: Ja, es ist ein Problem, denn das Leben in prekären Verhältnissen kann mit volkswirtschaftlichen Folgenkosten verbunden sein, mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, mit aufwendigen Verfahren für die Schuldensanierung, mit der Gefahr der Vererbung von Armut bei den Familien.

    Das Ziel der Sensibilisierungskampagne müsste sein, dass eine Grundeinstellung vermittelt wird, dass es nicht verwerflich ist, wenn man berechtigterweise staatliche Unterstützung beantragt, dass man nicht grundsätzlich ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn es am Ende des Monats nicht reicht. Es gibt Situationen im Leben, die niemand von uns aktiv steuern kann. Armut kann jeden von uns treffen. Scham soll dann definitiv nicht der Grund sein, sich nicht helfen zu lassen. Und Unwissen noch weniger. Übrigens, das Thema der Altersarmut wäre zum Grossteil inexistent, wenn die betroffenen Personen ihre Scham überwinden und EL beantragen könnten.

    Wir von der GLP sind uneinheitlich. Ich persönlich werde ganz klar Ja sagen, wenn diese Sensibilisierungskampagne dazu beiträgt, Scham abzubauen und den Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen.

  5. Discurs
    Grosser Rat
    Monika Stampfli, Nidau (GLP), Fraktionssprecherin. In meinem zweiten Votum erlaube ich mir folgende Behauptung aufzustellen: Eine freiwillige Kirchensteuer wird einer Abschaffung der Kirchensteuer gleichkommen. Und auch die Grünliberalen lässt es nicht kalt, wie sich die Landeskirche der Zukunft mit immer weniger Einnahmen aus Kirchenabgaben von Privatpersonen und zukünftig allenfalls auch weniger Firmenabgaben noch für das Gemeinwohl einsetzen können soll.

    Wie die aktuell bestehenden, guten Angebote der Landeskirche in der weiteren Zukunft finanziert werden sollen, muss die Fragestellung bleiben. Erlauben Sie mir, ein Gedankenexperiment mit Ihnen zu machen: Stellen Sie sich vor, in zweieinhalb Wochen wären keine Wahlen, und irgendjemand unter uns hätte aufgrund des Berichts den Antrag gestellt, die Kirchenabgabe für Unternehmen abzuschaffen. Auch wenn keine Wahlen wären – und das ist wieder eine Behauptung von mir –, würde der Antrag auf Abschaffung heute noch nicht durchkommen. Und ich sage extra «noch nicht», weil die Kirchenabgabe jede Legislatur mindestens einmal den Grossen Rat beschäftigt. Und wenn die Landeskirche weiterhin einen Mitgliederschwund verzeichnet, wird es früher oder später einmal so kommen, dass es auch im Grossen Rat weniger Unterstützung gibt und diese Abschaffung angenommen wird.

    Jetzt kann man dafür sein oder dagegen sein, Mitglied oder Nichtmitglied einer Landeskirche zu sein, aber dem Wert der Arbeit, die die Landeskirche neben vielen anderen Institutionen in unserem Kanton für die Gesamtgemeinschaft leistet, diesem Wert dürfen wir uns nicht verschliessen.

    Wir erhoffen uns aus den Rückweisungen 1 bis 3 einen Mehrwert. Einen Mehrwert, damit möglichst alle Konsequenzen einer Abschaffung voll auf unserem Radar erscheinen und uns nicht aus mangelndem Wissen ein nur noch schwer wieder gutzumachender Fehler unterläuft.

    Also, die Fraktion der Grünliberalen unterstützt die Rückweisungen, damit wir Konsequenzen auf den Radar kriegen und im Kontakt mit der Landeskirche stehen und Lösungen erarbeiten können ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.) ..., damit die Leistungen weiterhin erbracht werden können. Danke.

Commembranzas(5)

Maletgs(1)

  • Versiun 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0