Reto Jakob
- Partida
- Schweizerische Volkspartei
- Fracziun
- SVP
- Parlament
- Grosser Rat (BE)
- Circul electoral
- Thun
- Pagina dal parlament
- Profil uffizial
- Schlattaina
- Masculin
- Naschì
- 1977
- Professiun
- Gemeindepräsident
- Lingua
- lang_d
- reto.jakob@gr-gc.be.ch
- Adressa
- Steffisburg
- Gremi da funtauna
- BE
- Funtauna actualisada
- 10.09.2026
- Registraziun actualisada
- 11.09.2026
- Emprim importà
- 14.08.2025
- JaVotaziun senza titelGrosser Rat
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- Bezahlt
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- DiscursGrosser RatReto Jakob, Steffisburg (SVP), Fraktionssprecher. Jetzt haben wir schon verschiedene Sachen gehört, ich will nicht alles wieder auslegen, Sie nimmt wahrscheinlich vor allem Wunder, was die SVP-Fraktion macht, und ich nehme das gleich vorweg: Die SVP-Fraktion stimmt diesem Kredit grossmehrheitlich zu, und wir unterstützen auch den Abänderungsantrag. Die SVP hat auch schon dem Planungskredit zugestimmt; dann ist es auch konsequent, dass wir jetzt sagen, dass wir dem Verpflichtungskredit zustimmen.
Wir sind uns bewusst: Es geht hier um viel Geld, und es ist uns hier auch wichtig, dass das Kostendach eingehalten wird, aber für uns stimmt hier der Verteiler zwischen Burgergemeinde, Stadt Bern und Kanton Bern. Es ist wichtig, dass das Museum zukunftsfähig gemacht wird, und Sie haben es gehört, es ist Zeit für eine Sanierung. Ich glaube, das bestreitet niemand.
Es ist aber auch wichtig, dass die Aufenthaltsqualität höher wird, dass das Museum attraktiver wird, dass es möglich ist, in diesem Gebäude Rundgänge zu machen. Gehen Sie selbst einmal eine Ausstellung anschauen. Sie machen dort schon heute einen super Job, obwohl das Gebäude herausfordernd ist. Ich war erst kürzlich in der Ausstellung über die Schlacht von Murten: Sie ist wirklich faszinierend, gehen Sie hin! Das ist eine gute Sache, sie machen einen guten Job, und wenn das Gebäude dann so saniert ist, dass es für die nächsten 50 Jahre wieder funktioniert, dann sind, glaube ich, alle zufrieden.
Zum Museumsquartier: Das mag eine gute Sache werden, ist aber nicht Sache des Kantons und wird auch nicht vom Kanton finanziert. Deshalb ist es wichtig, dass mit diesem Abänderungsantrag definiert wird, was mit diesem Geld gemacht wird. Es soll eben nicht irgendwie die Parkgestaltung sein oder der Helvetiaplatz soll auch noch umgestaltet werden – die Projekte sollen nicht miteinander vermischt werden. Deshalb, wie gesagt, werden wir diesem Kredit und auch dem Abänderungsantrag zustimmen.
- DiscursKein Denkmal-Dogma auf Kosten der Steuerzahlenden – Schulbauten bezahlbar sanieren und erneuernNr. 2025.GRPARL.306Grosser RatReto Jakob, Steffisburg (SVP), Fraktionssprecher. Es wird Sie nicht überraschen: Die SVP folgt den Motionären, wie auch bei der vorherigen Motion. Es ist auch bei den Schulhäusern wichtig, dass man Prioritäten setzt und schaut, welche man wirklich erhalten will, unter Schutz stellen will.
Wir finden die Punkte 4 und 5 auch wichtig. Punkt 4 verlangt, dass – und ich glaube, das ist ganz wichtig – der Kanton das mit den Gemeinden partnerschaftlich anschaut, dass man miteinander diskutiert, ob das Sinn macht, ob das nicht Sinn macht, und dass nicht einfach von oben her gesagt wird, wie es sein muss. Und wenn dann ein Gebäude wirklich als Zeitzeuge einer Epoche ausgewählt wird, gibt es dafür auch finanzielle Unterstützung vom Kanton.
Vielleicht muss man hier bei diesem Vorstoss noch sagen: Eine Gemeinde ist immer noch frei, ein Gebäude zu erhalten, auch wenn es nicht geschützt ist. Wenn es in das Bild hineinpasst, wenn die Bevölkerung daran hängt, dann kann man es erhalten. Das ist überhaupt kein Problem. Die Gemeinde ist aber frei, zu entscheiden, und dann kann der Bürger auch mitdiskutieren, wie das passieren soll und was das kostet.
Wir werden alle Punkte als Motion unterstützen, wenn über sie einzeln abgestimmt wird.
- DiscursKantonales Gebäudeinventar: Schutz und Wirtschaftlichkeit im Gleichgewicht haltenNr. 2025.GRPARL.305Grosser RatReto Jakob, Steffisburg (SVP), Fraktionssprecher. Ich nehme es vorweg: Die SVP wird dieser Motion in allen Punkten zustimmen. Das heisst nicht, dass uns der Denkmalschutz nicht wichtig ist oder dass wir einfach alles zerstören wollen. Wir hatten es vorhin vom Ballenberg. Ich bin letzte Woche zufällig über das Museum Chüechlihus in Langnau gestolpert. Dort gibt es das Projekt «Entsammeln». Sie müssen sich das einmal anschauen. Anscheinend sei es eine Tendenz bei den Museen, dass man nicht mehr einfach alles in mehrfacher Ausführung sammelt, sondern dass man nur einzelne Exponate aus einer Zeit, einzelne Gegenstände aufbewahrt.
Ich glaube, in diese Richtung müssen wir auch ein bisschen bei den Gebäuden denken: einzelne Exemplare schützen, diese auch schön zurechtmachen und sanieren, damit die in der Nachwelt erhalten bleiben, aber die anderen abreissen, umbauen, sodass man sie wieder brauchen kann.
Noch zur grauen Energie. Das sehe ich nicht ganz gleich. Ich glaube, Sie finden heute kaum mehr einen Planer, der das nicht mit einbezieht und bei einem Gebäude schaut, wie das bezüglich grauer Energie aussieht. Dazu kommen die Vorschläge relativ schnell, ob man noch etwas damit machen kann oder nicht. Heute ist auch der Preisunterschied nicht mehr wahnsinnig gross, ob Sie jetzt etwas stehen lassen und nachher weiterbauen, oder ob Sie ganz abreissen. Das soll im Einzelfall von den zuständigen Leuten überprüft werden. Wir werden, wie gesagt, dem allem als Motion zustimmen.
- DiscursStiftung Ballenberg - Neugestaltung Eingang West. Kantonsbeitrag an die Realisierung, Verpflichtungskredit 2027-2030Nr. 2024.BKD.2417Grosser RatReto Jakob, Steffisburg (SVP), Fraktionssprecher. In meiner Fraktion musste ich niemanden überzeugen, für den Ballenberg zu sein. Ich glaube, bei uns ist klar, dass das eine gute Sache ist, dass gut gearbeitet wird. Es wurde erwähnt, der Eigenfinanzierungsgrad stimmt. Wir haben rund 250 Mitarbeitende, die dort arbeiten, die rund 200’000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr. Also das ist eine Erfolgsgeschichte.
Wir haben es mit der BiK gesehen und ich glaube, es ist allen klar, dass man bei dem Eingang West etwas machen muss. Das ist veraltet. Es ist nicht logisch, wo der Laden ist, wo es durchgeht, die Räume fehlen. Ich bin überzeugt, dass es das richtige Projekt ist, und dass man das so weiterverfolgen muss.
Trotzdem gibt es, wie wir gehört haben, ein paar kritische Punkte: Die Alternativlosigkeit, «es kostet einfach so viel», ist bei uns nicht so gut angekommen. Dann das Thema Parkierung, dort ist uns wichtig – und auch bei anderen Punkten, z. B. beim Thema Trauffer, auf das ich dann noch komme –, wir wollen als Grossräte nicht der Stiftung Ballenberg dreinreden, was sie operativ machen soll. Es ist nicht unsere Aufgabe, ihnen zu sagen, was sie für einen Parkplatz verlangen sollen. Es ist nicht unsere Aufgabe zu sagen, was sie mit Trauffers verhandeln sollen, ob die etwas daran zahlen sollen, ob die gratis parkieren dürfen oder nicht. Das ist ihre Sache, das sollen sie miteinander regeln.
Dasselbe gilt auch für das Thema, was die Gemeinden ringsherum daran zahlen sollen. Es ist sicher wichtig, dass man die angeht, dass man dort anfragt, aber das sollen sie selber miteinander klären, wie das aussieht. Nicht gefallen hat uns natürlich das Thema der steigenden Kosten, das wurde hier schon angesprochen. Wir haben auch die Begründungen dafür gehört.
Ja, wir unterstützen aber als SVP zu einem grossen Teil die BiK-Mehrheit, und zwar sind wir der Meinung, dass es nicht richtig ist, einzelne Anträge zu stellen, Auflagen zu machen, was man im Ballenberg machen soll, sondern dass wir sagen: Wir nehmen den Betrag von 26,96 Mio. Franken, der einmal eingestellt war, und damit sollen sie arbeiten. Da haben wir eine Mehrheit bei der SVP, aber es ist auch durchmischt.
Wir sind gegen die Auflage 2. Das meiste von dem, was in ein Mobilitätskonzept gehört, ist gemacht, das muss man nicht noch zusätzlich machen.
Zur Auflage 3: Bei dieser sind wir etwa halb-halb, je nachdem, was bei der Auflage 1 durchkommt oder eben nicht durchkommt, ob man dort vorgeben soll, dass das kostendeckend sein soll oder nicht. Da sind wir uns nicht einig.
Die Auflage 4 haben wir nicht diskutiert, aber so, wie ich unsere Fraktion kenne, sind wir dort der Meinung, dass man den Gemeinden jetzt nicht noch irgendwelche Auflagen machen soll, also ein Nein.
Zur Auflage 5: Diese kommt von uns, als Alternative zur Auflage 1, dass wir sagen: «Ja, okay, 26,69 Mio. Franken waren eingestellt. Wir wissen aber noch nicht, wie hoch der Betrag aus dem Lotteriefonds sein wird. Diesen nehmen wir noch dazu, dann werden wir irgendwo bei 28 oder 29 Mio. Franken sein, und das wird der Schlussbetrag sein. Wir sind der Meinung, dass das gut funktionieren sollte. Fast alle bei uns in der Fraktion sind für die Auflage 5. Merci.
- DiscursGrossratsbeschluss betreffend die Verfassungsinitiative «Berner Bildungsinitiative»Nr. 2024.BKD.4914Grosser RatReto Jakob, Steffisburg (SVP), Einzelsprecher. Ja, wir diskutieren schon relativ lange und kommen jetzt langsam auf den Punkt: Initiative, ja oder nein. Ich bin wahrscheinlich einer der einzigen aus der BiK, der heute Morgen noch nicht gesprochen hat. Ich habe mir das für die jetzige Debatte aufgespart.
Wir haben uns das wirklich genau angeschaut, auch im Ausschuss, in dem es darum ging: Machen wir einen Gegenvorschlag? Wir haben uns dort auch angeschaut, was eigentlich in der Bundesverfassung steht. Darin steht, unter vielem anderem: «ausreichender Grundschulunterricht». Dies enthält auch eine qualitative Komponente, die über allem steht.
Jetzt kommen wir und wollen Qualität auch noch in die Kantonsverfassung schreiben. Dazu stelle ich mir die Frage: Ja, wir wollen eine hohe Qualität – finden Sie irgendjemanden in diesem Land, der in der Bildung eine tiefe Qualität will, oder eine schlechte Qualität? Oder gibt es sogar noch eine höchste Qualität, die man fordern könnte?
Ich glaube, so wie die Verfassung bei uns im Kanton Bern aufgebaut ist, ist sie relativ schlank. Sie enthält im Bereich der Gesundheit gewisse Sachen, aber haben Sie mal gelesen, was bei der Sicherheit steht? «Kanton und Gemeinden sorgen für die öffentliche Ordnung und Sicherheit.» Punkt, fertig. Wir gehen davon aus, dass sie das qualitativ gut machen, dass es eine hohe Qualität hat und dass sie das nicht schlecht machen – ohne, dass wir es hier hineinschreiben. Darum bin ich auch der Meinung, dass wir es bei der Bildung nicht einschreiben müssen. Es ist klar, dass wir hohe Qualität wollen.
Dann kommen wir zum Punkt ... – Ich habe heute Morgen gut zugehört. Man hat Stimmen gehört, die gesagt haben: «Ja, eben, evidenzbasiert muss es sein.» Man muss also standardisierte Tests machen, vergleichen. Ich habe aber auch gehört: «Gute Qualität bedeutet Chancengleichheit.» Man könnte aber auch argumentieren – das steht schon in der Verfassung des Kantons Bern –: Die Persönlichkeitsbildung der Kinder ist wichtig.
Wenn wir die Initiative hier im Saal annehmen und sie nachher vor die Bevölkerung kommt: Wie wollen Sie erklären, was hohe Qualität heisst? Jeder im Kanton Bern versteht etwas anderes darunter. Sie können alle Eltern fragen, und diese sagen Ihnen nachher, ob die Qualität hoch oder tief ist. Alle verstehen etwas anderes darunter. Daher sollte man ja nicht irgend so etwas in die Verfassung schreiben.
Ein weiterer Punkt: die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Wir in Steffisburg arbeiten an der Schulraumplanung; ein Riesenprojekt mit Schulhäusern, die zu bauen sind. Die Gemeinden sind an der Arbeit. Man hat erfasst, dass man die Schulhäuser sanieren muss, dass man grössere Zimmer machen muss, dass es Gruppenräume braucht. Es muss nicht von oben, vom Kanton her kommen, dass man sagt: «Sie müssen mehr Gruppenräume haben, Sie müssen grössere Zimmer haben.» Ich glaube, die Gemeinden geben sich extrem Mühe, dass das umgesetzt werden kann.
Darum: die Initiative ablehnen. Ich bin auch überzeugt, dass die Bevölkerung sie ablehnen wird.
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserMitspracherecht der Gemeinden bei Windenergieprojekten gesetzlich verankernNr. 2026.GRPARL.343
- MotionMiteinreichende
- PostulatMiteinreichendeFinanzwissen an Berner Schulen stärkenNr. 2026.GRPARL.386
- InterpellationMiteinreichende
- MotionMiteinreichendeMitspracherecht der Gemeinden bei Windenergieprojekten gesetzlich verankernNr. 2026.GRPARL.343
- committee
- parliamentary_group
- committeeBildungskommission (BiK) - Ausschuss Interparlamentarische Kommission Pädagogische Hochschule BEJUNEGrosser RatFuntauna
- Mitglied01.06.2022 – 31.05.2026
- council_legislative
- committeeGrosser RatFuntauna
- Mitglied01.06.2022 – 31.05.2026
Maletgs(1)
- Versiun 101.01.2025 – 31.12.2199
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