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Abkommen von Schengen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

(93.3562)InterpellationErledigt
Schweiz02/12/1993
Perfil
Tipo
Interpellation
Estado
Erledigt
Parlamento
Schweiz
Número
93.3562
Início
02/12/1993
Referências e fonte
Registo oficial
Perfil oficial
ID externo
19933562
Contribuições(21)
  • Jean-Marc NarbelMitunterzeichner/inLiberal-Demokratische Partei
  • Vital DarbellayMitunterzeichner/inChristlichdemokratische Volkspartei der Schweiz
  • Charles FridericiMitunterzeichner/inLiberal-Demokratische Partei
  • Justiz- und PolizeidepartementFederführendes Departement
  • Philippe PidouxMitunterzeichner/inFDP.Die Liberalen
Cronologia(2)
  • Erledigt durch die schriftliche Antwort des Bundesrates.
    Nationalrat
  • Erledigt
Textos(3)
  • Titel des GeschäftesTEXT
    Abkommen von Schengen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit
  • Antwort BR / BüroTEXT

    Vergleiche französischer Text.

  • Eingereichter TextTEXT

    Die Ablehnung des EWR hat die Westschweiz und die anderen Regionen unseres Landes, die von der Problematik des grenzüberschreitenden Verkehrs betroffen sind, in eine sehr kritische Lage gebracht. In Zukunft drohen die Grenzen der Schweiz zu den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Italien undurchlässiger zu werden, denn sie trennen die Schweiz von der Europäischen Union.

    In diesem Zusammenhang bilden die Schengener Abkommen, die nächstens in Kraft treten werden, besonders für die Kantone Genf, Waadt und Wallis eine Quelle der Beunruhigung, da diese Kantone zum Beispiel im Rahmen des Conseil du Léman an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den französischen Departementen Ain und Haute-Savoie beteiligt sind. Eine strikte Anwendung dieser Abkommen würde in den Schweizer Grenzregionen zahlreiche Schwierigkeiten bewirken und könnte alle die löblichen Anstrengungen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit behindern oder sogar zu einem Ende bringen.

    Wir ersuchen deshalb den Bundesrat dringend, bei den Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Italiens mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass diese während der Übergangsphase, da die Schweiz weder dem EWR noch der EU angehört, zu einer vernünftigen Anwendung der Schengener Abkommen Hand bieten.

Dados: OpenParlData · CC BY 4.0