Sabina Revoli
- Party
- Schweizerische Volkspartei
- Parliamentary group
- SVP-Fraktion 2024/2028
- Parliament
- Kantonsrat (SG)
- Electoral district
- Rorschach
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Occupation
- Transporthelferin im Rettungswesen
- Language
- German
- Source body
- SG
- Source updated
- 28.01.2026
- Record updated
- 18.09.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaKantonsratGesetz über das Militärwesen (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 87 Yes · 27 No · 0 Abst. · 6 Absent
- NeinKantonsratXIII. Nachtrag zum Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (Massnahmenpaket erste Lebensjahre) [Titel der Botschaft: Erledigung parlamentarische Aufträge im Bereich der frühen Förderung] (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 16 Yes · 98 No · 0 Abst. · 5 Absent
- NeinKantonsratNachtrag zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 33 Yes · 78 No · 3 Abst. · 6 Absent
- JaKantonsratNachtrag zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 40 No · 0 Abst. · 6 Absent
- JaKantonsratII. Nachtrag zum Gesetz über Wohnbau- und Eigentumsförderung (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 94 Yes · 18 No · 1 Abst. · 7 Absent
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- Speech
- Speech
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Revoli-Tübach (im Namen der SVP-Fraktion): Auf den Bericht ist einzutreten.
Die Staatswirtschaftliche Kommission wurde in der Wintersession 2023 vom Kantonsrat beauftragt, mögliche Fehler und die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen zu untersuchen, um die richtigen Schlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und allfällige Fehler künftig zu vermeiden. Die SVP-Fraktion stellte sich geschlossen gegen diesen Auftrag.
Die Staatswirtschaftliche Kommission stellte fest, dass die damalige Aufsicht nicht mit den heutigen Standards zu vergleichen ist. Die Aufsicht über Privatschulen und Internate wurde kontinuierlich professionalisiert, jedoch blieben die Instrumente bis heute weitgehend unverändert. Im Jahr 2000 wurde der Entzug der Bewilligung der DSS wegen Vorwürfen körperlicher Züchtigung in Betracht gezogen, jedoch vom Erziehungsrat nicht veranlasst, da keine akute Gefährdung festgestellt werden konnte. Diese Tatsache führte zu einigen Diskussionen in der Staatswirtschaftlichen Kommission. Seitens der SVP-Delegation äusserte ich mein Unverständnis über den damaligen Entscheid. Diese in sich geschlossene Schule mit einem weltanschaulich konservativ-traditionalistischen Hintergrund wurde von den Eltern konsequent mitgetragen. Gängelung und Indoktrination der Kinder erfolgten in den meisten Fällen mit Zustimmung oder zumindest Duldung der Eltern. Es ist jedoch nicht die Aufgabe der Staatswirtschaftlichen Kommission, die zivil- oder strafrechtlichen Tatbestände zu untersuchen oder diese zu beurteilen.
Trotzdem gilt es, eine kritische Auseinandersetzung mit den von Religionsgemeinschaften und Schulen eingenommenen Standpunkten vorzunehmen sowie in die Beurteilung mit einzubeziehen. Internate sind komplexe Einrichtungen, in denen verschiedene Aufsichtsbereiche eng miteinander verzahnt sind. Im Mittelpunkt steht aber immer das Wohl der Kinder und Jugendlichen, das von verschiedenen institutionellen Einflussfaktoren mitbestimmt wird. Diese Zusammenhänge zu beobachten und zu überprüfen ist Aufgabe der verschiedenen Aufsichtsinstanzen sowohl der kantonalen als auch der internen Aufsicht. Es konnte unserer Delegation nachvollziehbar dargelegt werden, dass die staatlichen Aufsichtsbehörden die Schule entsprechend den gesetzlichen Vorlagen regelmässig überprüft haben. Kleinere Mängel wurden zeitnah behoben. Die Visitationsberichte und persönlichen Schreiben zeigten aber überwiegend positive Rückmeldungen. Leider konnten trotz der Kontrollen körperliche und seelische Übergriffe auf die Kinder nicht verhindert werden. Rückblickend stellen wir fest, dass der Erziehungsrat den Verdachtsmomenten noch intensiver und mit der Unterstützung von unabhängigen Spezialistinnen und Spezialisten hätte nachgehen müssen.
Auch wir fordern, die Aufsicht über die Privatschulen zu verschärfen, insbesondere durch die Einführung von Qualitätskriterien, eine Art Kaskadenmodell bei Verdachtsfällen und der Möglichkeit von verdeckten Ermittlungen. Dafür sind die Verantwortlichkeiten zu bezeichnen. Einen erneuten Fall DSS darf es nicht geben.
- InterpellationErstunterzeichner/-inPerspektiven des FernverkehrsNo. 51.26.08
- InterpellationErstunterzeichner/-inAnforderungen bei Wahlen an KreisgerichteNo. 51.25.48
- MotionErstunterzeichner/-in
- Mutation Validierung
- MotionErstunterzeichner/-in
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 14.09.2026
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 02.03.2026
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 02.03.2026
- Interessengruppe des Kantonsrates
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- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
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