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Christian Freund

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Schweizerische VolksparteiSVP-Fraktion 2024/2028
KantonsratRheintal
Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliamentary group
SVP-Fraktion 2024/2028
Parliament
Kantonsrat
Electoral district
Rheintal
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Official profile
Personal
Gender
Male
Occupation
Landwirt mit eidg. Fachausweis
Language
German
References & source
Source body
SG
Source updated
28.01.2026
Record updated
14.06.2026
First imported
14.08.2025
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Speeches(3)
  1. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  2. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Freund Christian-Eichberg (im Namen von Broger-Altstätten / Freund Christian-Eichberg / Hess-Rebstein): Die Interpellanten sind mit der Antwort der Regierung zufrieden.

    Die Antwort der Regierung ist sehr interessant. Man muss sich die Zahlen der letzten zwölf Monate einmal auf der Zunge zergehen lassen: 2'074 Einsätze in der Asylregion Ost (Bundesasylzentren [BAZ] Kreuzlingen und Altstätten), d.h. je Tag 5,682 Einsätze. Allein davon wurden 637 Einsätze durch die Kantonspolizei in der Stadt Altstätten durchgeführt. Das sind 1,74 Einsätze je Tag. Davon musste sie 230-mal direkt in das BAZ Altstätten ausrücken, d.h. mehr als jeden zweiten Tag. Das alles allein in den letzten zwölf Monaten. Das sind Fakten, die im Raum stehen. Wir sind ja «live», vielleicht hört uns Bundesrat Jans zu.

    Die Sicherheitslage in diesen Wohngebieten ist alles andere als in Ordnung. Anwohner haben sich mit Kameras und sicherheitstechnischen Anlagen eingedeckt. Ist das unser neues Sicherheitskonzept? Die Lage in den Bahnhöfen Altstätten und Heerbrugg ist teilweise besorgniserregend. Die Bevölkerung fühlt sich nicht mehr sicher. Laden- und Fahrzeugdiebstähle häufen sich. Wann hat das ein Ende? Was macht die Politik? Wir müssen handeln. Durch das Sicherheitspersonal «Verkehrsüberwachung Schweiz» (VüCH) wird die Lage etwas entschärft. Auch die Securitas, die am BAZ sind, dürfen lediglich Taschen kontrollieren, aber keine Leibesvisitationen durchführen. Sie dürfen diese Personen bis zum Eintreffen der Polizei vorübergehend festhalten. Hat die Polizei eine Möglichkeit, diese Personen festzuhalten oder zu büssen? In vielen Fällen kaum. Sie werden wieder freigelassen, und am nächsten oder übernächsten Tag hat man die gleiche Person wieder erwischt und man kann nichts machen.

    Durch den Umzug in das neue BAZ wird die Lage einfach verschoben. Die Menschen in den Liegenschaften rund um das neue BAZ haben Angst um ihre Häuser, Autos, Tiere und um sich selbst. Wenn auf einmal eine Person in einer Wohnung steht, sind das für Kinder und Erwachsene traumatisierende Erlebnisse, die man nicht so schnell vergisst. Das wollen und brauchen wir nicht. Die Vereinbarung zwischen dem Bund, dem Kanton St.Gallen und der Stadt Altstätten ist, dass wenn das BAZ umzieht, das alte BAZ innert sechs Monaten schliessen muss und nicht mehr als Asylzentrum genutzt wird. Das ist auch der Wille des Stimmvolks.

  3. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Freund Christian-Eichberg (im Namen von Freund Christian-Eichberg / Helfenberger-Waldkirch / Schweizer-Neckertal): Die Interpellanten sind mit der Antwort der Regierung teilweise zufrieden.

    Die Antwort der Regierung finden wir sehr ernüchternd. Unsere Biodiversitätsförderflächen verhungern. Wir pflegen und hegen unsere Böden wie unsere Kinder. Wir sehen, wie sie sich weiterentwickeln und der Zukunft anpassen. Als die Direktzahlungen 1992 eingeführt wurden, hätten wir nicht gedacht, dass wir 2025, 33 Jahre später, hier sind und uns über die Ernährung der Böden unterhalten. Wir wissen: Von nichts kommt nichts – so auch bei unseren Böden. 2001 hat man gemerkt, dass sich die botanische Vielfalt verschlechtert und hat Massnahmen ergriffen. Für die höhere Artenvielfalt von Blumen, sogenannten Zeigerpflanzen, hat man mehr Direktzahlungen bezahlt. Wir brauchen eine bessere Flora und Fauna in unseren Biodiversitätsförderflächen. Haben Sie schon einmal etwas von In-situ-Beiträgen gehört? Das sind 2'750 Hektaren in der Schweiz, die verschiedene standortgerechte Gräser und Blumen aller Art beinhalten. Es wird ein- oder zweimal gedüngt durch Mist oder Gülle. Das zeigt: Wir haben eine Verbesserung der Flora. Das ist keine angerechnete Biodiversitätsförderfläche, d.h. die Parzellen werden nicht an die gesetzlich vorgeschriebenen 7 Prozent ökologischer Nachweis angerechnet, obwohl es schöne Blumen und Gräser in diesen Böden hat.

    Die Einsicht der Regierung, dass die Möglichkeit besteht, durch mehr Eigenverantwortung die Qualität der Biodiversität zu erhöhen, erachten wir als sehr positiv. Verschiedene Projekte in Zürich und Graubünden sollen aufzeigen, dass es sich lohnt, mit Düngung und Schnittzeitpunkten Verbesserungen zu erzielen. Diese Erkenntnisse sollen in die Agrarpolitik einfliessen und umgesetzt werden. Weiter soll die Bürokratie schlanker werden. Da sind wir auf sehr gutem Weg, aber noch nicht auf dem besten. Die Regierung könnte sich vorstellen, Versuchsparzellen im kleinen Rahmen durchzuführen. Das begrüssen wir sehr. Wir bleiben dran.

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  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0