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Ursula Egli-Seliner

Active
Schweizerische VolksparteiSVP-Fraktion 2024/2028
KantonsratWil

Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliamentary group
SVP-Fraktion 2024/2028
Parliament
Kantonsrat
Electoral district
Wil
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1. Januar 1970
Occupation
Dipl. Wirtschaftsfachfrau, Bäuerin, Coachin OA
Language
German
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Wikidata
Q58698290
Source body
SG
Source updated
01.03.2026
Record updated
18.06.2026
First imported
14.08.2025
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Speeches(5)
  1. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  2. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Egli Ursula-Wil: Der Antrag auf Dringlicherklärung ist abzulehnen.

    Zu Bosshard-St.Gallen: Diese Interpellation ist nicht im Namen der SVP-Fraktion gestellt. Die Erstunterzeichnenden sind aufgeführt. Ich bitte die Mitglieder der SVP-Fraktion dringlich, diese Interpellation nicht dringlich zu erklären. Ich schliesse mich den Vorrednerinnen und Vorrednern in den Argumenten an.

  3. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Egli Ursula-Wil: Dem Kantonsratsbeschluss über den Verkauf der Grundstücke WILWEST und die Kompensation von Fruchtfolgeflächen im Kanton St.Gallen ist zuzustimmen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Bäuerin.

    Ich möchte nicht mehr lange um den Brei herumreden: Ich bin doch sehr irritiert und es ist für mich unverständlich, wie man sich als Wirtschafts- und Gewerbevertreter gegen WILWEST stellen kann, denn wenn Sie nachgerechnet haben, sind mehr als nur die bäuerlichen Mitglieder unserer Fraktion gegen das Projekt. Dieses Projekt ist einzigartig und eine realistische Chance, die Wirtschaftskraft des Kantons St.Gallen und der gesamten Ostschweiz nachhaltig zu stärken. Es zeigt, wie Wachstum, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen können. Wer gegen WILWEST ist, schwächt unsere Region und verzichtet auf Zukunftsperspektiven. Als Bäuerin bin ich mit den Sorgen und Nöten der Landwirtschaft bestens vertraut. Auch ich bedauere jeden Quadratmeter Land, der verloren geht. Doch wenn 22 Gemeinden auf Neueinzonungen verzichten und stattdessen an einem Ort ein kompaktes Entwicklungsgebiet entstehen soll, ist das verantwortungsvoll und zukunftsgerichtet. Die Gemeinden bündeln ihre Kräfte, um die Zersiedelung zu verhindern und eine kompakte Fläche effizient zu nutzen.

    Fakt ist: Ohne eine starke, florierende Wirtschaft fehlt auch uns Bäuerinnen und Bauern langfristig die finanzielle Grundlage. WILWEST verkörpert für mich auch einen wichtigen Teil der SVP-Kernwerte: wirtschaftliche Unabhängigkeit, Stärkung des Mittelstands und sorgsamer Umgang mit Ressourcen. Dieses Leuchtturmprojekt WILWEST ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Ostschweiz und passt somit bestens in das Parteiprogramm der SVP.

    Ich möchte somit die Zögerer insbesondere unserer Partei ermuntern: Setzen wir heute ein unmissverständliches Zeichen für die Ressourcenkraft unseres Kantons und der Ostschweiz. Geben wir WILWEST die Chance, die es verdient, und stimmen wir überzeugt Ja.

  4. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Egli Ursula-Wil (im Namen der SVP-Fraktion): Die Interpellantin ist mit der Antwort der Regierung zufrieden.

    Wir sind zufrieden mit den Antworten, insbesondere weil die Regierung es auch als wichtig erachtet, dass sich Schutzsuchende mit Status S bis zu ihrer Rückkehr aktiv am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben beteiligen sollen.

    Positiv zu werten ist, dass sich der Kanton St.Gallen hinsichtlich der Erwerbsquote im schweizweiten Mittelfeld bewegt, und v.a. auch, dass es der Regierung ein Anliegen ist, dass der Kanton die Quote der Erwerbstätigen weiter erhöhen will. Dass der Kanton zusätzliche Massnahmen prüft, die Integration in den Arbeitsmarkt und somit die Erwerbsquote aller Schutzsuchenden zu erhöhen, begrüssen wir. So hoffen wir, dass die Gespräche mit dem Verband St.Galler Gemeindepräsidien fruchten und in den Gemeinden die Integration gelingen kann oder aber auch die Gemeinden ihre Rechte wahrnehmen und bei fehlendem Integrationswillen den Schutzsuchenden die Sozialhilfe kürzen oder gar verweigern.

    Wir fragen uns jedoch, warum die Kantone Appenzell Innerrhoden mit 64,6 Prozent und Obwalden mit 54,1 Prozent es schaffen, eine überdurchschnittliche Erwerbsquote zu erreichen. Was machen diese Kantone besser als St.Gallen? Ein Blick über den Tellerrand wäre hier bestimmt hilfreich.

    Wir haben erfreut die Neuigkeiten aus Bundesbern vom 28. Mai 2025 zur Kenntnis genommen. Der Bundesrat will, dass noch mehr Personen mit Schutzstatus S einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Er will für diese Personengruppe die Erwerbsquote bis Ende 2025 auf 50 Prozent erhöhen, für jene Personen, die seit mehr als drei Jahren in der Schweiz leben. Kantone mit einer unterdurchschnittlichen Erwerbsquote von 45 Prozent und weniger müssen Massnahmen ergreifen. In einem ersten Schritt muss ein Massnahmenplan erarbeitet und umgesetzt werden. Dies wird voraussichtlich auch den Kanton St.Gallen betreffen, da die aktuelle Quote von 37,3 Prozent noch weit entfernt ist, um die Vorgabe des Bundes bis Ende 2025 zu erreichen. Wir sind sehr gespannt, welche Massnahmen die Regierung ergreifen wird.

    Wie erwähnt, die Antworten der Regierung stimmen uns positiv, da der Wille zu spüren ist und auch die Regierung Verbesserungen im Bereich Erwerbstätigkeit von Schutzsuchenden will. Wir sind überzeugt: Auch St.Gallen kann das.

  5. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Egli Ursula-Wil: Auf die Vorlage ist einzutreten.

    Es gibt auch noch andere Haltungen in der SVP-Fraktion als diejenige, die Gahlinger-Niederhelfenschwil geäussert hat. Seit der Ablehnung am 25. September 2022 hat das Projekt WILWEST in enger und intensiver Zusammenarbeit mit den Regierungen der Kantone Thurgau und St.Gallen sowie den Delegationen aller Parteien beider Kantone eine Überarbeitung erfahren. Es wurden die Anliegen aller Parteien aufgenommen. Das Thema Nachhaltigkeit wurde intensiv bearbeitet. Das Projekt wurde stark optimiert. Auch die SVP hat sich an diesen diversen Austauschen intensiv beteiligt. Wäre die SVP nur eine Landwirtschaftspartei, hätten wir uns nicht an der Überarbeitung des Projekts beteiligen müssen. Aber die SVP ist auch eine überzeugte Gewerbe- und Wirtschaftspartei. Zahlreiche Mitglieder der SVP-Fraktion wollen die Hand somit zum Kompromiss bieten. Wir sind nicht nur auf eine produzierende Landwirtschaft angewiesen, sondern auch auf starke und vielseitige Gewerbe- und Industriebetriebe.

    Das Leuchtturmprojekt WILWEST schafft Raum für neue wirtschaftliche Impulse in der Ostschweiz und stärkt die wirtschaftliche Grundlage in der Region Wil und in den beiden Kantonen St.Gallen und Thurgau. Um langfristig die Ressourcenkraft im Kanton St.Gallen zu stärken, sind wir auf solche Projekte wie WILWEST für die Ostschweiz angewiesen. Auch die Landwirtschaft ist auf eine starke Wirtschaft angewiesen, und dies nicht nur in der Region Wil, sondern in allen Regionen und über alle Kantone der Ostschweiz hinweg. Wir wollen und dürfen die wirtschaftlichen nicht gegen die landwirtschaftlichen Anliegen ausspielen. Es geht bei WILWEST um weit mehr als nur um ein Industrie- und Gewerbeareal. Mit WILWEST entsteht ein starker Wirtschaftsstandort, der über die Region hinausstrahlt. Es ist auch ein Schlüsselprojekt zur besseren Abstimmung von Siedlung und Verkehr. WILWEST verbindet Arbeiten, Wohnen und Leben am Tor zur Ostschweiz.

    Aus den genannten Gründen unterstützt auch der Bund das Gesamtvorhaben im Rahmen des Agglomerationsprogramms mit grossen Beiträgen. Wenn wir diese Gelder nicht für WILWEST abholen, wird eine andere Region, werden andere Kantone lachend davon profitieren. Somit ist einleuchtend und klar: Geben wir dem optimierten Projekt WILWEST eine zweite Chance. Sagen wir Ja zu einem nachhaltigen Pionierprojekt, Ja für eine starke Region und Ja für eine starke Ostschweiz.

Contributions(84)
Memberships(37)

Images(3)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025
  • Version 3
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0