Cécile Casado-Schneider
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- SP-GRÜNE-GLP-Fraktion 2024/2028
- Parliament
- Kantonsrat (SG)
- Electoral district
- Wil
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Occupation
- Leiterin Fachstelle Sonderpädagogik, Schulische Heilpädagogin
- Language
- German
- c.casado@bluewin.ch
- Source body
- SG
- Source updated
- 07.09.2026
- Record updated
- 18.09.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaKantonsratNachtrag zum Gesetz über Niederlassung und Aufenthalt (Digitales Meldewesen sowie Abschaffung des Heimatscheins und des Heimatausweises) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 114 Yes · 0 No · 0 Abst. · 6 Absent
- NeinKantonsratXIII. Nachtrag zum Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (Massnahmenpaket erste Lebensjahre) [Titel der Botschaft: Erledigung parlamentarische Aufträge im Bereich der frühen Förderung] (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 16 Yes · 98 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratNachtrag zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 33 Yes · 78 No · 3 Abst. · 6 Absent
- NeinKantonsratNachtrag zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 40 No · 0 Abst. · 6 Absent
- NeinKantonsratII. Nachtrag zum Gesetz über Wohnbau- und Eigentumsförderung (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 94 Yes · 18 No · 1 Abst. · 7 Absent
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- Speech
- Speech
- Speech
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
M36 (Gebührenerhöhung Mittelschulen). Casado-Schneider-Flawil beantragt im Namen von Casado-Schneider-Flawil / Bosshard-St.Gallen, M36 zu streichen.
Mit der Erhöhung von Gebühren kann jährlich viel Geld verdient werden. Das ist unbestritten. Diese Massnahme trifft weder die Gemeinden noch die Angestellten, also die Lehrpersonen, und sie hat auch keine Auswirkungen auf die Aufgabenerfüllung. Sie trifft aber die Familien von Schülerinnen und Schülern am Gymnasium. Kürzlich habe ich von einer Kollegin aus diesen Reihen gehört: «100 Franken, das ist ja nicht viel.» Aber als Mutter von zwei Söhnen, die gerade die Kantonsschule besuchen, weiss ich, dass es eben nicht nur diese Gebühren sind, die bezahlt werden müssen. Es kommen noch die Anschaffung eines Computers und Geld für das Schulmaterial dazu, ein Zugbillett muss bezahlt werden und einiges mehr. Für viele Eltern von Jugendlichen, welche die Kantonsschule besuchen, ist es wahrscheinlich kein Problem, das zu finanzieren. Ich denke aber an diejenigen Familien, die nicht einfach so einen Gebührenaufschlag von 50 Prozent bewerkstelligen können. Das Portemonnaie der Familien ist mit Krankenkassenprämien, Steuern und weiteren Ausgaben bereits stark belastet. Mit dieser Massnahme wird der Kantonshaushalt auf dem Rücken der Familien aufgebessert, ohne dass inhaltlich begründet wird, wieso die Gebühren erhöht werden müssen. Unsere Gymnasien stehen allen Jugendlichen aus dem Kanton offen. Die Realität sieht leider anders aus. Kinder, die zuhause auf inhaltliche und finanzielle Unterstützung zählen können, haben es viel einfacher, ein Gymnasium zu besuchen. Für einige Familien ist es aber eine finanzielle Herausforderung, obwohl die Jugendlichen schulisch dazu durchaus in der Lage wären. Da die Schulen die Erhöhung der Gebühren nicht mit einem inhaltlichen Mehraufwand begründen, brauchen wir diese Massnahme nicht. Ich bitte Sie, für unsere Familien auf die Erhöhung der Gebühren zu verzichten.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Casado-Schneider-Flawil: Dem Antrag Broger-Altstätten / Dürr-Widnau ist zuzustimmen.
Mit der Untermassnahme Bst. c soll die aktuelle Praxis des Sportkontingents an den Mittelschulen beibehalten werden, das entgegen den Abmachungen aus dem Schlussbericht zum «Gymnasium der Zukunft» vom Frühling 2024. Der Bund schreibt drei Turnlektionen je Schuljahr vor. Im Kanton St.Gallen wurde im Rahmen von Kürzungen im Jahr 1997 der sogenannte Turnfaktor eingeführt. Dieser besagt, dass die Jugendlichen an den Mittelschulen viermal drei Lektionen Sport haben, das sind zwölf Lektionen, die Turnlehrpersonen davon aber nur elf unterrichten. Die zwölfte Lektion halten die Jugendlichen in Selbstverantwortung ab. Das machen sie, soweit mir bekannt ist, sehr unterschiedlich. Teilweise wird diese Lektion einfach abgesessen. Das liegt selbstverständlich in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler, sie sind alt genug dafür.
Diese Sparmassnahme hätte mit der Einführung des «Gymnasiums der Zukunft» im kommenden Sommer wieder aufgehoben werden sollen. So steht es im Bericht vom Frühling 2024. Mit dem Entlastungspaket wird in der Untermassnahme Bst. c dieses Versprechen aber nicht eingehalten und durch die Fortführung eines kontingentierten obligatorischen Sportunterrichts langfristig eine Jahreslektion in allen Ausbildungslehrgängen gespart. Die Schulen sind trotzdem immer noch verpflichtet, die Vorgaben des Bundes einzuhalten.
Ich verstehe den Unmut der Sportlehrpersonen, wurde ihnen doch etwas versprochen, was nun nicht eingehalten wird. Diese schweizweit einzigartige Regelung stösst bei den Lehrpersonen auf viel Unverständnis, da die Massnahme einen Eingriff auf die Unterrichtsgestaltung darstellt und die Stundenplanung dadurch noch herausfordernder wird. Zudem wird keine wirkliche Sparwirkung erzielt. Aus diesen Gründen appelliere ich an Sie und v.a. an die Mitglieder der IG Sport, diese Massnahme abzulehnen.
- MotionErstunterzeichner/-in
- MotionErstunterzeichner/-in
- Ständige Kommission
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 14.09.2026
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 03.07.2026
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 08.06.2026
- Interessengruppe des Kantonsrates
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- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025
- Version 304.10.2025 – 31.12.2199
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