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Daniel Bosshard

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Die GrünenSP-GRÜNE-GLP-Fraktion 2024/2028
KantonsratSt.Gallen
Mandate
Party
Die GrünenSource: GRÜNE
Parliamentary group
SP-GRÜNE-GLP-Fraktion 2024/2028
Parliament
Kantonsrat
Electoral district
St.Gallen
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Occupation
Umweltnaturwissenschaftler ETH
Language
German
References & source
Source body
SG
Source updated
28.01.2026
Record updated
04.07.2026
First imported
14.08.2025
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Speeches(25)
  1. Speech
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    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  2. Speech
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    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  3. Speech
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    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Bosshard-St.Gallen (im Namen der GRÜNE-Gruppe): Der Antrag auf Dringlicherklärung ist abzulehnen.

    Bekannterweise haben die Grünen auch die Nein-Parole gefasst. Dennoch finde ich es nicht richtig, wenn man die Polemik, die im Abstimmungskampf vorhanden ist, nun auch hier in den Kantonsratssaal trägt. Schon die Formulierungen in diesem Vorstoss ärgern mich, wenn man von «Gelüsten» spricht, die die Regierung habe. Das ist ein Politstil, den ich nicht gerne sehe; ist uns aber schon sehr bekannt von der SVP-Fraktion. Was die SVP-Fraktion beabsichtigt, ist eine taktische Dringlichkeit: Sie will jetzt einfach noch Stimmung machen, noch mehr aufwiegeln und mobilisieren. Das ist ihr Stil, aber wir bieten ihr keine Hand für solche Vorhaben. Darum bitte ich darum, jetzt Ruhe in diesen Abstimmungskampf zu bringen. Die Wählerschaft hat jetzt alle Fakten auf dem Tisch, sie wissen jetzt wahrscheinlich langsam alle, wie sie abstimmen wollen. Machen Sie jetzt nicht noch mehr Stimmung.

  4. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Bosshard-St.Gallen, Kommissionspräsident: In der vorberatenden Kommission wurde kein solcher Antrag gestellt.

  5. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Bosshard-St.Gallen, Präsident der vorberatenden Kommission: Die vorberatende Kommission beantragt, auf die Vorlage in einziger Lesung einzutreten.

    Die vorberatende Kommission hat den Bericht am 4. Februar 2026 beraten. Neben der vollzählig anwesenden vorberatenden Kommission nahmen als Vertreter des Bau- und Umweltdepartementes Regierungsrätin Hartmann, Generalsekretär Samuel Peter und Marcel Sturzenegger, Leiter Energie des Amtes für Wasser und Energie, an der Sitzung teil. Die Geschäfts- und Protokollführung wurde von den Parlamentsdiensten durch Aline Tobler und ihre Stellvertreterin Leandra Cozzio wahrgenommen.

    Der Bericht der Regierung gibt einen Überblick über den Stand der Umsetzung des St.Galler Energiekonzepts 2021–2030 und den Fortschritt bei der Zielerreichung. Die Umsetzung wird durch ein jährliches Monitoring und durch regelmässige Berichterstattung an den Kantonsrat überprüft. Mit der vorliegenden Vorlage erfolgt die Berichterstattung über die Jahre 2021 bis 2024.

    Das St.Galler Energiekonzept 2021–2030 definiert Ziele und Massnahmen für die Bereiche Gebäude, Verkehr und Industrie. Der Kanton hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 zu halbieren, die Gesamtenergieeffizienz im Vergleich zum Jahr 2010 um 40 Prozent zu verbessern, den jährlichen Gesamtstrombedarf konstant zu halten und die erneuerbaren Energien um wenigstens 1'100 GWh auszubauen. Als Grundlage für den Bericht prüfte ein externes Büro, ob die Hauptziele des St.Galler Energiekonzepts noch mit den nationalen Zielsetzungen übereinstimmen, und bewertete den Zielerreichungsfortschritt. Im Austausch mit den federführenden Stellen wurden daraufhin Handlungsbedarf und Empfehlungen für die Ziel- und Massnahmenanpassungen aufgezeigt.

    Beim Ausbau der erneuerbaren Energien hat der Kanton die Zwischenziele insgesamt erreicht. Die energetischen CO2-Emissionen im Perimeter des Kantons liegen Ende des Jahres 2023 rund 15 Prozent über dem Zielpfad. Die aktuellen Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass der Kanton die CO2-Emissionen bis ins Jahr 2030 nicht halbieren kann und das Ziel verfehlen wird. Aufgrund neuer nationaler Zielsetzungen und Strategien sowie der verfehlten CO2-Reduktionsziele besteht Handlungsbedarf. Massnahmen und Strategien wie der Ausbau von Fotovoltaikanlagen oder die Förderung von Ladeinfrastruktur in Einstellhallen sind zu intensivieren und zu ergänzen. Zudem ist das Hauptziel zum Ausbau erneuerbarer Energien an die nationalen Zielsetzungen anzupassen.

    Die vorberatende Kommission anerkennt die Herausforderungen in der Energiepolitik. Die Mehrheit der vorberatenden Kommission ist der Ansicht, dass sich der Kanton auf dem richtigen Weg befindet und Innovation fördern sowie technologieoffen in die Zukunft schreiten soll. Eine Minderheit der vorberatenden Kommission beurteilt die Zielerreichung kritischer und bezweifelt, dass die bisherigen Massnahmen ausreichen.

    Die vorberatende Kommission beantragt dem Kantonsrat einstimmig, auf den Bericht einzutreten. Sie beantragt dem Kantonsrat zudem zwei Aufträge an die Regierung: Die Regierung wird eingeladen, im Jahr 2029 erneut über den Erfolg des Energiekonzepts Bericht zu erstatten und dabei externe Fachbüros nur bei Bedarf sowie für ausgewählte, begründete Schwerpunkte beizuziehen. Dieser Auftrag wurde mit 10:4 Stimmen bei 1 Enthaltung gutgeheissen. Weiter wird die Regierung eingeladen zu prüfen, ob die angepassten und intensivierten Massnahmen zur Zielerreichung ohne zusätzliche Stellenprozente und ohne zusätzliche staatliche Beihilfen möglich sind, und dem Kantonsrat darüber Bericht zu erstatten. Dieser Auftrag wurde mit 11:4 Stimmen gutgeheissen.

Contributions(52)

Images(3)

  • Version 1
    01.01.2025 – 03.10.2025
  • Version 2
    03.10.2025 – 04.10.2025
  • Version 3
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0