Ariane Thür Wenger
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- SP-GRÜNE-GLP-Fraktion 2024/2028
- Parliament
- Kantonsrat
- Electoral district
- Rorschach
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Occupation
- Lehrerin
- Language
- German
- Source body
- SG
- Source updated
- 28.01.2026
- Record updated
- 14.06.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaKantonsratSystemwidrige Ergänzungsleistungen ohne Rentenanspruch (Interpellation)Result: 66 Yes · 1 No · 0 Abst. · 53 Absent
- JaKantonsratIX. Nachtrag zum Strassengesetz (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 37 Yes · 78 No · 1 Abst. · 4 Absent
- NeinKantonsratIX. Nachtrag zum Strassengesetz (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 78 Yes · 37 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratIII. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Inklusive familienergänzende Kinderbetreuung) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 41 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratII. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Behindertengleichstellungsrechte) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 41 No · 0 Abst. · 5 Absent
- —Kantonsrat
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- Speech
- Speech
- Speech
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Thür Wenger-Rorschach: Auf die Vorlage ist nicht einzutreten. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Stadträtin von Rorschach.
In Rorschach üben wir seit zehn Jahren an genau diesem Problem. Wir haben unsere Hauptstrasse, sie ist regelmässig in den Medien. Sie wissen, dass uns der dortige Lärm sehr bewegt. Seit mehr als zehn Jahren versuchen wir, sämtliche Massnahmen zu ergreifen, um dieses Problem zu lösen. Wir arbeiten uns durch dieses Massnahmenprojekt hindurch, in der Hoffnung, dass wir irgendwann vielleicht auch eine Temporeduktion einsetzen dürfen. Diese Massnahmen bezahlt der Kanton, da möchte ich mich aus Sicht der Gemeinde nicht beklagen. Aber das bedeutet: Wir haben den Strassenraum verengt, den Verkehr verstetigt, Flüsterbeläge aufgezogen, die Querungen verbessert, Messungen durchgeführt, Gutachten bezahlt und noch einmal Messungen durchgeführt. Als nächste Massnahme, die liebe ich besonders, werden wir Lärmdisplays aufstellen müssen. Wir werden mit Smileys darauf hinweisen, dass jemand zu laut ist und dass das stört. Wir werden auch diese Massnahme wieder mit Lärmmessungen begleiten und hoffen, dass wir dann endlich so weit sind, dass wir einmal eine Temporeduktion – vielleicht am Abend oder in der Nacht – ausprobieren dürfen. Auch das werden wir wieder mit Lärmmessungen begleiten und Gutachten einfordern. Anschliessend schauen wir, ob uns das vielleicht ein Stück weiterbringt. So viel zum Thema Ausnahmen. Ausnahmen sind möglich, wenn Sie alle anderen Massnahmen ausprobiert haben. Bei den Kantonsstrassen bezahlt wenigstens der Kanton, bei den Gemeindestrassen erster Klasse bezahlen die Gemeinden das dann selbst.
Im Interesse der Gemeinden, die gute Lösungen und keine starren Regelungen brauchen, bitte ich Sie, nicht auf diese Vorlage einzutreten.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Thür Wenger-Rorschach: Ich bin ein bisschen erstaunt über diese Diskussion. Wir haben über dieses Gesetz bereits ausgiebig diskutiert und sind zu einer Einigung gekommen. Jetzt höre ich wieder genau das, was wir an zwei Sitzungen der vorberatenden Kommission und an zwei Sitzungstagen im Kantonsrat besprochen haben. Es wird von einem fein austarierten System geredet. Das stimmt einfach nicht. Ich bin Stadträtin in Rorschach, bin in der Kita und bin Präsidentin des Vereins Regionale Vermittlungsstelle für Tageseltern. Wir arbeiten über die Gemeindegrenzen hinaus. Ich kann Ihnen sagen, dass das, was wir haben, ein bürokratischer Flickenteppich ist. Jede Gemeinde versucht irgendwie, diese kantonalen Fördergelder zu verteilen, dass es möglichst gerecht ist. Wenn Sie das über die Gemeinden beobachten, kann ich Ihnen sagen, dass «Flickenteppich» der richtige Begriff dafür ist. Das ist kein fein austariertes System. Die Eltern in unserem Kanton haben das Recht auf ein gerechtes System. Auch Eltern, die Kinder ausserhalb der Gemeinde betreuen lassen, haben Anrecht auf kantonale Fördergelder. Das ist jetzt nicht gewährleistet.
Es geht hier nicht um Kinderbetreuung und Mittel, die zusätzlich investiert werden. Der Kanton investiert 10 Mio. Franken und die Gemeinden 44 Mio. Franken. Es sind die Gemeinden, die bereits jetzt den grossen Teil für die Bezahlbarkeit liefern.
Die Vorlage wurde sorgfältig ausgehandelt und die Gemeinden wurden einbezogen. Man hat sich wirklich breit die Mühe gegeben, einen guten Kompromiss zu finden. Das, was vorliegt, ist zukunftsfähig, und das, was wir haben, ist auf keinen Fall ein austariertes System. Wir werden dieser Vorlage zustimmen.
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-inVerantwortung übernehmen – Tierleid mindernNo. 51.25.92
- InterpellationErstunterzeichner/-inAnforderungen bei Wahlen an KreisgerichteNo. 51.25.48
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 02.03.2026
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 01.12.2025
- Vorberatende Kommission40.25.02 voKo Erhöhung der Stromproduktion durch effizientere Wasserkraftanlagen im Kanton St.Gallen
- Mitglied02.06.2025 – 15.09.2025
Images(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
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