Zaira Esposito
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- Sozialdemokratische Partei
- Parliament
- Grosser Rat (BS)
- Electoral district
- Grossbasel Ost
- Seat number
- 3
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 7. September 1988
- Occupation
- Geschäftsleiterin
- Language
- German
- Phone
- 079 547 25 23
- Address
- Postfach
4002 Basel
- Source body
- BS
- Record updated
- 30.08.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaGrosser RatResult: 88 Yes · 0 No · 0 Abst. · 12 Absent
- JaGrosser RatDurchführung eines Wettbewerbs zur Sanierung und Neugestaltung der Rosentalanlage und die Weiterbearbeitung des Siegerprojekts (Ausgabenbericht)Result: 69 Yes · 18 No · 1 Abst. · 12 Absent
- NeinGrosser RatDurchführung eines Wettbewerbs zur Sanierung und Neugestaltung der Rosentalanlage und die Weiterbearbeitung des Siegerprojekts (Ausgabenbericht)Result: 14 Yes · 74 No · 0 Abst. · 12 Absent
- JaGrosser RatUmsetzung von mobilen Elementen zur Freiraumverbesserung auf der Rosentalanlage und im Rosentalquartier (Ausgabenbericht)Result: 75 Yes · 11 No · 1 Abst. · 13 Absent
- NeinGrosser RatUmsetzung von mobilen Elementen zur Freiraumverbesserung auf der Rosentalanlage und im Rosentalquartier (Ausgabenbericht)Result: 11 Yes · 74 No · 1 Abst. · 14 Absent
- —SP Migrant Basel · Co-PräsidentinFührung und AufsichtGrosser Rat
- —Stiftung Volkshochschule und Senioren Universität beider Basel · Mitglied StiftungsratFührung und AufsichtGrosser Rat
- —SP QV Gundeldingen-Bruderholz, Basel · Mitglied VorstandFührung und AufsichtGrosser Rat
- —Theater Süd, Basel · Mitglied VorstandFührung und AufsichtGrosser Rat
- —Stiftung Volkshochschule und Senioren-Universität beider Basel · Mitglied StiftungsratFührung und AufsichtGrosser Rat
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- SpeechGrosser Rat
Zaira Esposito (SP): Es geht um eine gemeinsame Europapolitik, die gemeinsam von europäischen Ländern getroffen wird.
- SpeechGrosser Rat
Zaira Esposito (SP): Basel liegt im Herzen Europas und profitiert von guten und stabilen Beziehungen mit unseren Nachbarn aus der Europäischen Union, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Der Wert dieser Beziehungen zeigt sich gerade in der heutigen Zeit, in welcher Kriege, gesellschaftliche Umbrüche und geopolitische Spannungen den Alltag von vielen Menschen prägen. In einer Welt, die immer komplexer und vernetzter wird, ist es wichtiger denn je, über die Bedeutung der Europäischen Union und unserer nachbarschaftlichen Beziehungen nachzudenken. Die Europäische Union ist viel mehr als ein wirtschaftliches Bündnis. Sie ist ein Projekt des Friedens, der Solidarität und der gemeinsamen Werte. Werte, die auch unser eigenes Gesellschaftsverständnis prägen. Zugleich bedeutet ein geeintes Europa Stabilität, Wohlstand und Sicherheit, auch für die Schweiz und den Kanton Basel-Stadt.
Aufgrund seiner Grenznähe hat unser Kanton schon seit langem eine besondere Beziehung zu seinen europäischen Nachbarregionen. Die Abschottungstendenzen des 20. Jahrhunderts widersprechen der gemeinsamen Kultur und Geschichte im Dreiland diametral und bleiben hoffentlich auch eine Randnotiz der Geschichte. So hatten die Landesgrenzen bis zum ersten Weltkrieg in der Region Basel kaum eine Bedeutung. Schon damals besass nur ein Drittel der baselstädtischen Wohnbevölkerung keine Schweizer Staatsbürgerschaft. Marktfrauen aus dem Elsass und aus dem Südbaden reisten ohne Kontrolle über die Landesgrenzen. Basler*innen und Riehener arbeiteten selbstverständlich im Wiesental, Unternehmen wie GABA oder Suchard produzierten ihre Waren in Saint Louis oder in Lörrach.
Ein besonderes Beispiel ist die erste Eisenbahnlinie auf Schweizer Boden. Auf die Frage danach, würden viele von Ihnen bestimmt sagen, es handelt sich um die Spanisch-Brötli-Bahn im Limmattal. Tatsächlich aber wurde hier im Grossen Rat vor 182 Jahren entschieden, die Bahngleise der Zugstrecke Strassburg-Burgfelden bis nach Basel zu verlängern. Ein Jahr später, am 15. Juni 1844, fuhr zum ersten Mal eine Eisenbahn auf Schweizer Boden. Damit hatten unsere Vorgängerinnen und Vorgänger den Mut zu einer internationalen Kooperation und einem Leuchtturmprojekt für die ganze Schweiz bewiesen. In diesem Sinne möchte ich Sie dazu aufrufen, diesen Mut ebenfalls aufzubringen und das Bekenntnis zum Dreiland und zu Europa in unserer Verfassung zu verankern.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Basel ist in diesen Wochen voller Festlichkeiten. Nach dem ESC und der Art Basel steht die Frauenfussball EM bevor. Für kurze Zeit steht Basel damit im Mittelpunkt des europäischen Kontinents. Nutzen wir diese schönen Momente zum Feiern, aber auch zum Reflektieren. Setzen wir uns alle mit der Bedeutung von Gemeinschaft, Frieden und Demokratie auseinander. Diese sind nicht einfach gegeben, sondern sie müssen tatsächlich im Grossen und im Kleinen gestärkt werden. Die Initiative «Zämme in Europa» bietet uns die Gelegenheit heute, ein klares politisches Signal für die Beziehungen zu unseren Nachbarländern und zur Europäischen Union zu setzen.
Meine Fraktion bittet Sie deshalb, dem Antrag des Regierungsrates und der Regiokommission zu folgen.
- SpeechGrosser Rat
Zaira Esposito (SP): Zunächst möchte ich mich beim Regierungsrat für die Stellungnahme zu diesem Geschäft und auch für seine Bemühungen in der Sache bedanken. Unseren Vorbehalt gegenüber dem ausgewählten parlamentarischen Instrument haben wir bereits bei der Erstüberweisung erwähnt und dementsprechend werde ich diesbezüglich auch nichts sagen. Allerdings halten wir daran fest, dass attraktivere Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen von enormer Bedeutung sind, um dem Lehrkräftemangel langfristig entgegenzuwirken und die Schulqualität auf lange Sicht sicherzustellen.
Für junge Personen kann sich der Einstieg in die Lehrtätigkeit schwierig gestalten. Neben der Gestaltung des Unterrichts sind sie vom ersten Tag an mit teilweise schwierigen familiären Verhältnissen der Schulkinder konfrontiert. Zugleich sind vielschichtige Erwartungen zu erfüllen, die von den Eltern, Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen oder von der Schulsozialarbeit gestellt werden.
Heute den Astronauten von Morgen die Sterne näherbringen. So war im Jahr 2023 eine Kampagne gegen den Lehrkräftemangel auch in unserem Kanton. Zuerst liegt es aber in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich Lehrpersonen ab dem ersten Arbeitstag in den Schulen wohlfühlen und die notwendigen Unterstützungsangebote für den Einstieg in die Berufspraxis erhalten. Sie alle sind bedeutende Stütze des Bildungssystems und leisten im Zeitalter des Lehrkräftemangels einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Bedarfes.
Der Regierungsrat anerkennt in seiner Stellungnahme die Notwendigkeit, alle Lehrpersonen zu Beginn ihrer Schultätigkeit bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. Das haben wir vorhin gehört und das schätzen wir natürlich sehr. Allerdings gibt es in unseren Augen Handlungsbedarf, gerade für jene jungen Lehrpersonen, die neben ihrem Studium selbst organisiert an Schulen tätig sind. Sie sind vom Angebot des begleitenden Berufseinstiegs an Volksschulen ausgeschlossen und können nicht von Unterstützungsangeboten profitieren. Solche Angebote gibt es nur für die Ausbildungsvariante Bachelor und Master Plus, die, wie wir schon vorher gehört haben, notabene ab Herbst 2025 nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Uns ist es bewusst, dass der Fokus während der Ausbildung auf den Studieninhalt gelegt werden soll, denn wir brauchen gut ausgebildete Lehrpersonen für ein starkes Bildungssystem. Doch wünschen wir uns eine umfassende, nachhaltige Lösung zur Unterstützung von jungen Lehrpersonen in ihrem beruflichen Alter. Es ist essenziell, heute ein Zeichen zu setzen, um den Nachwuchs in Lehrberufen zu fördern und ein frühzeitiges Ausbrennen von jungen Lehrpersonen zu verhindern.
In diesem Sinne bitte Sie im Namen der SP-Fraktion, dieses Geschäft heute als Anzug zu überweisen, damit das Thema weiterverfolgt wird und Massnahmen ergriffen werden. Dann klappt es vielleicht auch mit den Astronautinnen und Astronauten von Morgen.
- SpeechGrosser Rat
Zaira Esposito (SP): Wie Sie der Kreuztabelle entnehmen können, hat die SP-Fraktion bei diesem Geschäft ein Offen vermerkt. Die SP-Fraktion begrüsst Massnahmen, die zur Steigerung der Lebensqualität in unserem Kanton beitragen und unsere Stadt noch lebenswerter und attraktiver machen. In diesem Sinne erkennen wir auch den hohen Stellenwert, den das Naturelement Wasser im Stadtraum einnimmt, so wie es auch im Stadtklimakonzept festgehalten ist und im Rahmen der sogenannten blauen Massnahmen gefördert wird.
Neben den verschiedenen Pärken in unserer Stadt lädt das Rheinufer in der warmen Jahreszeit mit einer vielfältigen Auswahl an Sitzplätzen, Buvetten und Aufenthaltsmöglichkeiten zum Verweilen und zur Erholung ein. Dort treffen und drängen sich die Menschen in den Sommermonaten. Dort findet dann das städtische Leben statt, in der Innenstadt hingegen – und das haben wir schon vorhin im Votum von Jo Vergeat gehört – herrscht die Hitze vor, aber sonst wenig, das an die Freude des Sommers erinnert.
Mit dem vorliegenden Vorstoss soll geprüft werden, ob entlang des unterirdisch fliessenden Birsigs offene Wasserläufe geschaffen werden können. Der Vorschlag entstand aus der Überlegung, dass eine angenehme Gestaltung der Innenstadt mehr Personen dazu bewegen würde, dort zu verweilen, anstatt eine verwaiste Innenstadt zu beklagen, bietet dieser Anzug eine Vision für mehr Aufenthaltsqualität und Attraktivität.
Unsere Nachbarstadt Freiburg im Breisgau kennt bereits beispielsweise diese Wasserläufe, die nicht nur zum Stadtbild gehören, sondern eine grosse Anziehungskraft für viele Besucherinnen und Besucher haben. Die Umnutzung des Birsigparkplatzes, die letzte Woche in den Medien beschrieben wurde, ist in diesem Sinne als guter erster Schritt zu betrachten. Neben all den positiven Aspekten des Anzugs erkennt die Fraktion allerdings auch einige mögliche Nachteile. Zum einen ist es bekannt, dass das Wasser in der Basler Innenstadt tief unter der Erde fliesst. Diese Tatsache kann die Gestaltung von Wasserläufen erschweren, so wie auch frühere Abklärungen im Zusammenhang mit der Initiative Öffnung des Birigs ergeben haben. Zum anderen wären die Nutzungskonflikte so wie auch im Anzug identifiziert gerade in der Innenstadt gross. Die Umsetzung dieser Idee unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen werden somit mit grossem Aufwand verbunden, gerade zu einem Zeitpunkt, an dem mit der Freien Strasse nach langer Zeit eine Baustelle in der Innenstadt abgeschlossen werden konnte. Für ein besseres Stadtklima sowie auch von den Anzugssteller:innen gewünscht, gäbe es effizientere und gleichzeitig weniger aufwendige Massnahmen als die Schaffung von Wasserläufen in der Innenstadt. So die Meinung von einigen Mitgliedern der Fraktion.
Mit diesen verschiedenen Argumenten haben wir uns auseinandergesetz innerhalb der Fraktion. Am Schluss sind die Fraktionsmitglieder der SP auf unterschiedliche Ergebnisse gekommen und deshalb werden wir in dieser Frage auch unterschiedlich abstimmen.
- SpeechGrosser Rat
Zaira Esposito (SP): Über den Lohn zu reden, ist in der Schweiz ein Tabu. Lohntransparenz ist nicht nur sprachlich ein Fremdwort. Doch warum ist es so? Denn Lohntransparenz fördert den Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Die Offenlegung von Gehältern schafft Vertrauen und ist Teil einer guten Unternehmenskultur. Sie kann ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Gleichberechtigung und Fairness im Arbeitsleben sein. Das gilt sowohl für das Verhältnis zwischen Geschlechtern als auch für jegliche Personen, die bei der Lohnberechnung noch zu oft benachteiligt werden. Gemäss Studien hat Lohntransparenz einen direkten Einfluss darauf, ob sich Kandidatinnen und Kandidaten überhaupt auf eine Stelle bewerben. Besonders die jüngere Generation drängt auf Transparenz, die nicht nur das Vertrauen in Arbeitgebende stärkt, sondern als Voraussetzung dafür gilt.
Durch die Einführung eines realen Gehaltsrechners bei Ausschreibungen für kantonale Stellen können wir in unserem Kanton einen einfachen und auch wichtigen Schritt zur Stärkung der Lohntransparenzunternehmen. Der Kanton Bern kennt bereits eine solche Lösung, an der sich auch der Arbeitgeber Basel.Stadt orientieren könnte. Um als Arbeitgeber möglichst gerecht und transparent zu sein, gibt der Kanton Bern den potenziellen Lohn direkt im Stellenportal an, mittels eines Online-Gehaltrechners kann zudem das Gehalt für die ausgeschriebene Stelle provisorisch berechnet werden. Für die Berechnung sind Angaben wie Alter sowie Beschäftigungsgrad notwendig.
Unser Kanton nimmt eine Vorbildrolle als Arbeitgeber ein. So stellt er sicher, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen und zufrieden sind, und dies ab dem ersten Arbeitstag oder sogar früher, ab Anstellungsbeginn. Im Zeitalter des Arbeitskräftemangels sind Massnahmen nötig, um neue Talente als Mitarbeitende zu gewinnen, die Freude und Motivation an der Arbeit haben. Nur mit solchen Mitarbeitenden kann der Staat die Leistung erbringen, die unsere Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger verdient haben. Nutzen wir die Chance und stellen wir sicher, dass der Arbeitgeber Basel-Stadt auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig und attraktiv bleibt. Ich bitte Sie deshalb im Namen der SP-Fraktion, diesen Anzug zu überweisen.
- Schriftliche Anfrage
- Schriftliche AnfrageUrheber
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- AnzugUrheber
- AnzugUrheber
- committeeGrosser RatSource
- Vertreten durch Jessica Brandenburger17.11.2025 – 17.05.2026
- Kommissionsince 05.02.2025
- committeeRegiokommission(RegioKo)Grosser RatSource
- Vertreten durch Seyit Erdogan17.11.2025 – 17.05.2026
- Kommissionsince 15.05.2024
- parliamentary_group
- council_legislative
Images(11)
- Version 101.01.2025 – 29.10.2025
- Version 229.10.2025
- Version 329.10.2025
- Version 429.10.2025
- Version 529.10.2025
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