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Mathias Müller

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Schweizerische VolksparteiSVP
Grosser RatBiel-Seeland

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Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliamentary group
SVP
Parliament
Grosser Rat
Electoral district
Biel-Seeland
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Official profile
Personal
Gender
Male
Born
1970
Occupation
Berufsoffizier / Psychologe lic. Phil.
Language
lang_d
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BE
Source updated
06.07.2026
Record updated
06.07.2026
First imported
14.08.2025
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  1. Speech
    Grosser Rat
    Mathias Müller, Orvin (SVP), Einzelsprecher. Diese Motion tönt auf den ersten Blick ziemlich harmlos. Sie will ja nur eine neue Kategorie in der Kriminalstatistik schaffen. Aber wissen Sie, was? Sie macht etwas anderes. Sie übernimmt bereits die Interpretation der Realität gemäss den Motionären. Weshalb? Es wird nämlich bereits erklärt, weshalb Frauen getötet werden: Femizid ist ein Ausdruck von patriarchalen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.

    Genau hier fängt das Problem an. Statistik soll beschreiben, nicht ideologische Erklärungen abgeben, meine Damen und Herren. Schauen wir uns doch einmal die Fakten an. Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte in der Schweiz hat in den letzten 40 Jahren massiv abgenommen. Und zwar wurden Anfang der 90er-Jahre in der Schweiz manchmal über 100 Menschen ermordet. Heute liegen wir bei etwa 50 bis 60 Personen pro Jahr. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung von 7 auf 9 Millionen an. Ebenso wird vergessen: Über all diese Jahrzehnte hinweg wurden deutlich mehr Männer Opfer von Gewaltverbrechen als Frauen. Es ist auch heute noch so, dass mehr Männer ermordet werden als Frauen.

    Ja, meine Damen und Herren, da bin ich einverstanden, bei Partnerschaftstötungen sind Frauen häufiger Opfer. Rund drei Viertel der Partnerschaftstötungen betreffen Frauen. Aber ein Viertel betreffen Männer. Jedes Jahr werden eben in der Schweiz auch Männer von ihren Partnerinnen oder Ex-Partnern umgebracht.

    Wenn ein Mann seine Partnerin oder eine Frau tötet, soll das künftig eine eigene Kategorie sein. Wenn aber eine Frau ihren Partner tötet, spricht niemand von Androzid. Wieso eigentlich nicht? Das müssen wir ja eigentlich auch erfassen. Was ist, wenn eine Frau ihre Partnerin tötet? Das ist dann komischerweise auch kein Femizid. All diese Beispiele zeigen: Wir haben es nicht mit einem neutralen statistischen Begriff zu tun, sondern mit einem politischen Kampfbegriff.

    Weshalb entsteht überhaupt dieser Eindruck von zunehmender Gewalt an Frauen? Ich habe es am Anfang gesagt: weil die Gewalt generell zurückgegangen ist, Partnerschaftstötungen über die letzten 30 bis 40 Jahre aber ziemlich stabil geblieben sind. Das heisst, prozentual haben sie zugenommen, aber nicht von den festen Zahlen her.

    Also, meine Damen und Herren, mir machen diese Fälle heute – Entschuldigung, ich möchte noch etwas sagen zur Wahrheit oder zu den Fakten: Das dürfen wir einfach nicht aussen vor lassen, und ich weiss, das passt der linken Seite gar nicht, aber bei Partnerschaftstötungen ist die Rate der tatverdächtigen ausländischen Staatsangehörigen doppelt so hoch wie die von Schweizerinnen und Schweizern. Wenn, dann müsste man auch das erfassen.

    Also, die Ursachen für Gewalt sind viel komplexer als nur Männer, und zwar hat es da Alkohol, Herkunft, Persönlichkeit, psychische Probleme – alles Mögliche spielt eine Rolle. Also müsste man auch alles erfassen und es nicht irgendwie nur auf patriarchale Machtstrukturen reduzieren.

    Meine Damen und Herren, ein Mord bleibt ein Mord, egal, ob ein Mann oder eine Frau, und die Aufgabe der Statistiken ist, (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) Fakten zu liefern und nicht politische Interpretationen.

    Lehnen Sie diesen Vorstoss ab.

  2. Speech
    Grosser Rat
    Mathias Müller, Orvin (SVP), Einzelsprecher. Diese Motion tönt auf den ersten Blick ziemlich harmlos. Sie will ja nur eine neue Kategorie in der Kriminalstatistik schaffen. Aber wissen Sie, was? Sie macht etwas anderes. Sie übernimmt bereits die Interpretation der Realität gemäss den Motionären. Weshalb? Es wird nämlich bereits erklärt, weshalb Frauen getötet werden: Femizid ist ein Ausdruck von patriarchalen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.

    Genau hier fängt das Problem an. Statistik soll beschreiben, nicht ideologische Erklärungen abgeben, meine Damen und Herren. Schauen wir uns doch einmal die Fakten an. Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte in der Schweiz hat in den letzten 40 Jahren massiv abgenommen. Und zwar wurden Anfang der 90er-Jahre in der Schweiz manchmal über 100 Menschen ermordet. Heute liegen wir bei etwa 50 bis 60 Personen pro Jahr. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung von 7 auf 9 Millionen an. Ebenso wird vergessen: Über all diese Jahrzehnte hinweg wurden deutlich mehr Männer Opfer von Gewaltverbrechen als Frauen. Es ist auch heute noch so, dass mehr Männer ermordet werden als Frauen.

    Ja, meine Damen und Herren, da bin ich einverstanden, bei Partnerschaftstötungen sind Frauen häufiger Opfer. Rund drei Viertel der Partnerschaftstötungen betreffen Frauen. Aber ein Viertel betreffen Männer. Jedes Jahr werden eben in der Schweiz auch Männer von ihren Partnerinnen oder Ex-Partnern umgebracht.

    Wenn ein Mann seine Partnerin oder eine Frau tötet, soll das künftig eine eigene Kategorie sein. Wenn aber eine Frau ihren Partner tötet, spricht niemand von Androzid. Wieso eigentlich nicht? Das müssen wir ja eigentlich auch erfassen. Was ist, wenn eine Frau ihre Partnerin tötet? Das ist dann komischerweise auch kein Femizid. All diese Beispiele zeigen: Wir haben es nicht mit einem neutralen statistischen Begriff zu tun, sondern mit einem politischen Kampfbegriff.

    Weshalb entsteht überhaupt dieser Eindruck von zunehmender Gewalt an Frauen? Ich habe es am Anfang gesagt: weil die Gewalt generell zurückgegangen ist, Partnerschaftstötungen über die letzten 30 bis 40 Jahre aber ziemlich stabil geblieben sind. Das heisst, prozentual haben sie zugenommen, aber nicht von den festen Zahlen her.

    Also, meine Damen und Herren, mir machen diese Fälle heute – Entschuldigung, ich möchte noch etwas sagen zur Wahrheit oder zu den Fakten: Das dürfen wir einfach nicht aussen vor lassen, und ich weiss, das passt der linken Seite gar nicht, aber bei Partnerschaftstötungen ist die Rate der tatverdächtigen ausländischen Staatsangehörigen doppelt so hoch wie die von Schweizerinnen und Schweizern. Wenn, dann müsste man auch das erfassen.

    Also, die Ursachen für Gewalt sind viel komplexer als nur Männer, und zwar hat es da Alkohol, Herkunft, Persönlichkeit, psychische Probleme – alles Mögliche spielt eine Rolle. Also müsste man auch alles erfassen und es nicht irgendwie nur auf patriarchale Machtstrukturen reduzieren.

    Meine Damen und Herren, ein Mord bleibt ein Mord, egal, ob ein Mann oder eine Frau, und die Aufgabe der Statistiken ist, (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) Fakten zu liefern und nicht politische Interpretationen.

    Lehnen Sie diesen Vorstoss ab.

  3. Speech
    Grosser Rat
    Mathias Müller, Orvin (SVP), Einzelsprecher. Diese Motion tönt auf den ersten Blick ziemlich harmlos. Sie will ja nur eine neue Kategorie in der Kriminalstatistik schaffen. Aber wissen Sie, was? Sie macht etwas anderes. Sie übernimmt bereits die Interpretation der Realität gemäss den Motionären. Weshalb? Es wird nämlich bereits erklärt, weshalb Frauen getötet werden: Femizid ist ein Ausdruck von patriarchalen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.

    Genau hier fängt das Problem an. Statistik soll beschreiben, nicht ideologische Erklärungen abgeben, meine Damen und Herren. Schauen wir uns doch einmal die Fakten an. Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte in der Schweiz hat in den letzten 40 Jahren massiv abgenommen. Und zwar wurden Anfang der 90er-Jahre in der Schweiz manchmal über 100 Menschen ermordet. Heute liegen wir bei etwa 50 bis 60 Personen pro Jahr. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung von 7 auf 9 Millionen an. Ebenso wird vergessen: Über all diese Jahrzehnte hinweg wurden deutlich mehr Männer Opfer von Gewaltverbrechen als Frauen. Es ist auch heute noch so, dass mehr Männer ermordet werden als Frauen.

    Ja, meine Damen und Herren, da bin ich einverstanden, bei Partnerschaftstötungen sind Frauen häufiger Opfer. Rund drei Viertel der Partnerschaftstötungen betreffen Frauen. Aber ein Viertel betreffen Männer. Jedes Jahr werden eben in der Schweiz auch Männer von ihren Partnerinnen oder Ex-Partnern umgebracht.

    Wenn ein Mann seine Partnerin oder eine Frau tötet, soll das künftig eine eigene Kategorie sein. Wenn aber eine Frau ihren Partner tötet, spricht niemand von Androzid. Wieso eigentlich nicht? Das müssen wir ja eigentlich auch erfassen. Was ist, wenn eine Frau ihre Partnerin tötet? Das ist dann komischerweise auch kein Femizid. All diese Beispiele zeigen: Wir haben es nicht mit einem neutralen statistischen Begriff zu tun, sondern mit einem politischen Kampfbegriff.

    Weshalb entsteht überhaupt dieser Eindruck von zunehmender Gewalt an Frauen? Ich habe es am Anfang gesagt: weil die Gewalt generell zurückgegangen ist, Partnerschaftstötungen über die letzten 30 bis 40 Jahre aber ziemlich stabil geblieben sind. Das heisst, prozentual haben sie zugenommen, aber nicht von den festen Zahlen her.

    Also, meine Damen und Herren, mir machen diese Fälle heute – Entschuldigung, ich möchte noch etwas sagen zur Wahrheit oder zu den Fakten: Das dürfen wir einfach nicht aussen vor lassen, und ich weiss, das passt der linken Seite gar nicht, aber bei Partnerschaftstötungen ist die Rate der tatverdächtigen ausländischen Staatsangehörigen doppelt so hoch wie die von Schweizerinnen und Schweizern. Wenn, dann müsste man auch das erfassen.

    Also, die Ursachen für Gewalt sind viel komplexer als nur Männer, und zwar hat es da Alkohol, Herkunft, Persönlichkeit, psychische Probleme – alles Mögliche spielt eine Rolle. Also müsste man auch alles erfassen und es nicht irgendwie nur auf patriarchale Machtstrukturen reduzieren.

    Meine Damen und Herren, ein Mord bleibt ein Mord, egal, ob ein Mann oder eine Frau, und die Aufgabe der Statistiken ist, (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) Fakten zu liefern und nicht politische Interpretationen.

    Lehnen Sie diesen Vorstoss ab.

  4. Speech
    Grosser Rat
    Mathias Müller, Orvin (SVP), Einzelsprecher. Diese Motion tönt auf den ersten Blick ziemlich harmlos. Sie will ja nur eine neue Kategorie in der Kriminalstatistik schaffen. Aber wissen Sie, was? Sie macht etwas anderes. Sie übernimmt bereits die Interpretation der Realität gemäss den Motionären. Weshalb? Es wird nämlich bereits erklärt, weshalb Frauen getötet werden: Femizid ist ein Ausdruck von patriarchalen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.

    Genau hier fängt das Problem an. Statistik soll beschreiben, nicht ideologische Erklärungen abgeben, meine Damen und Herren. Schauen wir uns doch einmal die Fakten an. Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte in der Schweiz hat in den letzten 40 Jahren massiv abgenommen. Und zwar wurden Anfang der 90er-Jahre in der Schweiz manchmal über 100 Menschen ermordet. Heute liegen wir bei etwa 50 bis 60 Personen pro Jahr. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung von 7 auf 9 Millionen an. Ebenso wird vergessen: Über all diese Jahrzehnte hinweg wurden deutlich mehr Männer Opfer von Gewaltverbrechen als Frauen. Es ist auch heute noch so, dass mehr Männer ermordet werden als Frauen.

    Ja, meine Damen und Herren, da bin ich einverstanden, bei Partnerschaftstötungen sind Frauen häufiger Opfer. Rund drei Viertel der Partnerschaftstötungen betreffen Frauen. Aber ein Viertel betreffen Männer. Jedes Jahr werden eben in der Schweiz auch Männer von ihren Partnerinnen oder Ex-Partnern umgebracht.

    Wenn ein Mann seine Partnerin oder eine Frau tötet, soll das künftig eine eigene Kategorie sein. Wenn aber eine Frau ihren Partner tötet, spricht niemand von Androzid. Wieso eigentlich nicht? Das müssen wir ja eigentlich auch erfassen. Was ist, wenn eine Frau ihre Partnerin tötet? Das ist dann komischerweise auch kein Femizid. All diese Beispiele zeigen: Wir haben es nicht mit einem neutralen statistischen Begriff zu tun, sondern mit einem politischen Kampfbegriff.

    Weshalb entsteht überhaupt dieser Eindruck von zunehmender Gewalt an Frauen? Ich habe es am Anfang gesagt: weil die Gewalt generell zurückgegangen ist, Partnerschaftstötungen über die letzten 30 bis 40 Jahre aber ziemlich stabil geblieben sind. Das heisst, prozentual haben sie zugenommen, aber nicht von den festen Zahlen her.

    Also, meine Damen und Herren, mir machen diese Fälle heute – Entschuldigung, ich möchte noch etwas sagen zur Wahrheit oder zu den Fakten: Das dürfen wir einfach nicht aussen vor lassen, und ich weiss, das passt der linken Seite gar nicht, aber bei Partnerschaftstötungen ist die Rate der tatverdächtigen ausländischen Staatsangehörigen doppelt so hoch wie die von Schweizerinnen und Schweizern. Wenn, dann müsste man auch das erfassen.

    Also, die Ursachen für Gewalt sind viel komplexer als nur Männer, und zwar hat es da Alkohol, Herkunft, Persönlichkeit, psychische Probleme – alles Mögliche spielt eine Rolle. Also müsste man auch alles erfassen und es nicht irgendwie nur auf patriarchale Machtstrukturen reduzieren.

    Meine Damen und Herren, ein Mord bleibt ein Mord, egal, ob ein Mann oder eine Frau, und die Aufgabe der Statistiken ist, (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) Fakten zu liefern und nicht politische Interpretationen.

    Lehnen Sie diesen Vorstoss ab.

  5. Speech
    Grosser Rat
    Mathias Müller, Orvin (SVP), Einzelsprecher. Diese Motion tönt auf den ersten Blick ziemlich harmlos. Sie will ja nur eine neue Kategorie in der Kriminalstatistik schaffen. Aber wissen Sie, was? Sie macht etwas anderes. Sie übernimmt bereits die Interpretation der Realität gemäss den Motionären. Weshalb? Es wird nämlich bereits erklärt, weshalb Frauen getötet werden: Femizid ist ein Ausdruck von patriarchalen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.

    Genau hier fängt das Problem an. Statistik soll beschreiben, nicht ideologische Erklärungen abgeben, meine Damen und Herren. Schauen wir uns doch einmal die Fakten an. Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte in der Schweiz hat in den letzten 40 Jahren massiv abgenommen. Und zwar wurden Anfang der 90er-Jahre in der Schweiz manchmal über 100 Menschen ermordet. Heute liegen wir bei etwa 50 bis 60 Personen pro Jahr. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung von 7 auf 9 Millionen an. Ebenso wird vergessen: Über all diese Jahrzehnte hinweg wurden deutlich mehr Männer Opfer von Gewaltverbrechen als Frauen. Es ist auch heute noch so, dass mehr Männer ermordet werden als Frauen.

    Ja, meine Damen und Herren, da bin ich einverstanden, bei Partnerschaftstötungen sind Frauen häufiger Opfer. Rund drei Viertel der Partnerschaftstötungen betreffen Frauen. Aber ein Viertel betreffen Männer. Jedes Jahr werden eben in der Schweiz auch Männer von ihren Partnerinnen oder Ex-Partnern umgebracht.

    Wenn ein Mann seine Partnerin oder eine Frau tötet, soll das künftig eine eigene Kategorie sein. Wenn aber eine Frau ihren Partner tötet, spricht niemand von Androzid. Wieso eigentlich nicht? Das müssen wir ja eigentlich auch erfassen. Was ist, wenn eine Frau ihre Partnerin tötet? Das ist dann komischerweise auch kein Femizid. All diese Beispiele zeigen: Wir haben es nicht mit einem neutralen statistischen Begriff zu tun, sondern mit einem politischen Kampfbegriff.

    Weshalb entsteht überhaupt dieser Eindruck von zunehmender Gewalt an Frauen? Ich habe es am Anfang gesagt: weil die Gewalt generell zurückgegangen ist, Partnerschaftstötungen über die letzten 30 bis 40 Jahre aber ziemlich stabil geblieben sind. Das heisst, prozentual haben sie zugenommen, aber nicht von den festen Zahlen her.

    Also, meine Damen und Herren, mir machen diese Fälle heute – Entschuldigung, ich möchte noch etwas sagen zur Wahrheit oder zu den Fakten: Das dürfen wir einfach nicht aussen vor lassen, und ich weiss, das passt der linken Seite gar nicht, aber bei Partnerschaftstötungen ist die Rate der tatverdächtigen ausländischen Staatsangehörigen doppelt so hoch wie die von Schweizerinnen und Schweizern. Wenn, dann müsste man auch das erfassen.

    Also, die Ursachen für Gewalt sind viel komplexer als nur Männer, und zwar hat es da Alkohol, Herkunft, Persönlichkeit, psychische Probleme – alles Mögliche spielt eine Rolle. Also müsste man auch alles erfassen und es nicht irgendwie nur auf patriarchale Machtstrukturen reduzieren.

    Meine Damen und Herren, ein Mord bleibt ein Mord, egal, ob ein Mann oder eine Frau, und die Aufgabe der Statistiken ist, (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) Fakten zu liefern und nicht politische Interpretationen.

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