Elisabeth Dubler
- Party
- Die Grünen
- Parliamentary group
- GRÜNE/AL
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Mittelland-Nord
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1995
- Occupation
- Holzingenieurin FH, Schreinerin
- Language
- lang_d
- Address
- Bern
- Source body
- BE
- Source updated
- 06.07.2026
- Record updated
- 06.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
- Bezahlt
No access badges issued.
- SpeechEinführung einer kantonalen Regelung zur kurzfristigen Reduktion des Verkehrs bei akuter OzonbelastungNo. 2025.GRPARL.529Grosser RatElisabeth Dubler, Bern (GRÜNE), Motionärin, Fraktionssprecherin. Der Schutz der Bevölkerung muss das oberste Ziel unseres Handelns sein. Das ist keine Phrase; das ist ein Auftrag, dem wir uns nicht entziehen können. Ozon ist kein abstraktes Umweltproblem. Wir reden von einem Reizgas, das Atemwegsbeschwerden, Augenreizungen und auch langfristige Schäden am Herz- und Kreislaufsystem verursacht. Jährlich sterben in der Schweiz rund 250 Menschen vorzeitig infolge der Ozonbelastung. Das sind keine Statistiken; das sind unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Nachbarn, unsere Familienangehörigen.
Gleichzeitig bin ich mir bewusst: Ozon ist nur ein Puzzlestein in einem grösseren Bild. Lärm, Feinstaub, Stickoxide, Hitzeinseln – die negativen Auswirkungen von Verkehr und Industrie auf die Gesundheit sind vielfältig. Diese Motion löst nicht alles, aber sie wäre ein ernsthafter Schritt; ein Signal, dass wir die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht einfach hinnehmen.
Die Regierung sagt, kurzfristige Massnahmen seien bei der Ozonbelastung wenig wirksam. Sie handelt darum einfach gar nicht. Das ist eine Logik, die wir als Fraktion schlicht nicht akzeptieren. Schauen wir uns die Antwort der Regierung genauer an.
Die Ziffer 1 der Motion verlangt Massnahmen, die laut Regierung bereits heute getroffen werden. Wenn das stimmt: wunderbar! Dann könnte dieser Punkt ja angenommen und abgeschrieben werden. Das wäre eine ehrliche Haltung. Was wir aber stattdessen sehen, ist eine Art Keine-Lust-Antwort: «Wir machen bereits genug, und mehr wollen wir nicht.» Diese Haltung reiht sich ein in ein Muster der Untätigkeit gegenüber Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen der Klimakrise, und das finden wir unverantwortlich.
Das Argument, dass kurzfristige Massnahmen nichts bringen, wird durch die Realität widerlegt; der Kanton Genf hat es vorgemacht. Im Sommer 2025, als die Ozonwerte die gesetzlichen Grenzwerte massiv überschritten, aktivierte der Kanton Genf den Anti-Smog-Plan, Stufe II: Fahrverbot für besonders schadstoffreiche Fahrzeuge, eine Tempolimite von 80 km/h auf den Umfahrungsautobahnen und der gesamte öffentliche Verkehr im Kanton war gratis. Das Ziel war klar: den Leuten eine echte Alternative zum Auto geben und die Blechlawine reduzieren.
Das war auch meine Motivation, diese Motion einzureichen. Das ist keine Utopie, das ist Realität. Ein anderer Kanton hat es gemacht, und Genf ist nicht irgendein Exot. Es handelt sich aber um eine schweizweite Premiere. Aber auch der Kanton Tessin kennt temporäre Tempolimiten bei hohen Ozonwerten. Gratis-ÖV-Angebote an Hochbelastungstagen motivieren Menschen tatsächlich zum Umstieg. Gerade im Sommer, wenn die Ozonbelastung durch die Hitze und die Sonneneinstrahlung in die Höhe schiesst, ist genau dies entscheidend, um Blechlawinen und Staus zu reduzieren und die Stickoxidemissionen zu senken, denn das sind Vorläuferschadstoffe für die Ozonbildung.
Temporeduktionen auf Kantonsstrassen wären durchaus machbar. Ein grosser Teil des Alltags- und Berufsverkehrs läuft über die Kantonsstrassen. Hier hätte der Kanton einen direkten Hebel. Das ist keine Frage der Kompetenz, sondern rein eine Frage des Willens.
Mir ist bewusst: Diese Motion rettet nicht die Welt. Sie wird die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht beseitigen, aber sie wäre ein Schritt, ein konkreter Schritt, ein machbarer Schritt, um sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mit einfachen Mitteln etwas für die Menschen im Kanton Bern zu machen.
Unsere Fraktion wird deshalb diese Motion unterstützen. Wir erwarten vom Regierungsrat keine Wunder, aber wir erwarten Handlungsbereitschaft, wie er ja vorher schon fast ein bisschen angetönt hat. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf. Ich bitte Sie deshalb, diese Motion in allen Punkten zu unterstützen. Merci für die Aufmerksamkeit.
- SpeechEinführung einer kantonalen Regelung zur kurzfristigen Reduktion des Verkehrs bei akuter OzonbelastungNo. 2025.GRPARL.529Grosser RatElisabeth Dubler, Bern (GRÜNE), Motionärin, Fraktionssprecherin. Der Schutz der Bevölkerung muss das oberste Ziel unseres Handelns sein. Das ist keine Phrase; das ist ein Auftrag, dem wir uns nicht entziehen können. Ozon ist kein abstraktes Umweltproblem. Wir reden von einem Reizgas, das Atemwegsbeschwerden, Augenreizungen und auch langfristige Schäden am Herz- und Kreislaufsystem verursacht. Jährlich sterben in der Schweiz rund 250 Menschen vorzeitig infolge der Ozonbelastung. Das sind keine Statistiken; das sind unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Nachbarn, unsere Familienangehörigen.
Gleichzeitig bin ich mir bewusst: Ozon ist nur ein Puzzlestein in einem grösseren Bild. Lärm, Feinstaub, Stickoxide, Hitzeinseln – die negativen Auswirkungen von Verkehr und Industrie auf die Gesundheit sind vielfältig. Diese Motion löst nicht alles, aber sie wäre ein ernsthafter Schritt; ein Signal, dass wir die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht einfach hinnehmen.
Die Regierung sagt, kurzfristige Massnahmen seien bei der Ozonbelastung wenig wirksam. Sie handelt darum einfach gar nicht. Das ist eine Logik, die wir als Fraktion schlicht nicht akzeptieren. Schauen wir uns die Antwort der Regierung genauer an.
Die Ziffer 1 der Motion verlangt Massnahmen, die laut Regierung bereits heute getroffen werden. Wenn das stimmt: wunderbar! Dann könnte dieser Punkt ja angenommen und abgeschrieben werden. Das wäre eine ehrliche Haltung. Was wir aber stattdessen sehen, ist eine Art Keine-Lust-Antwort: «Wir machen bereits genug, und mehr wollen wir nicht.» Diese Haltung reiht sich ein in ein Muster der Untätigkeit gegenüber Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen der Klimakrise, und das finden wir unverantwortlich.
Das Argument, dass kurzfristige Massnahmen nichts bringen, wird durch die Realität widerlegt; der Kanton Genf hat es vorgemacht. Im Sommer 2025, als die Ozonwerte die gesetzlichen Grenzwerte massiv überschritten, aktivierte der Kanton Genf den Anti-Smog-Plan, Stufe II: Fahrverbot für besonders schadstoffreiche Fahrzeuge, eine Tempolimite von 80 km/h auf den Umfahrungsautobahnen und der gesamte öffentliche Verkehr im Kanton war gratis. Das Ziel war klar: den Leuten eine echte Alternative zum Auto geben und die Blechlawine reduzieren.
Das war auch meine Motivation, diese Motion einzureichen. Das ist keine Utopie, das ist Realität. Ein anderer Kanton hat es gemacht, und Genf ist nicht irgendein Exot. Es handelt sich aber um eine schweizweite Premiere. Aber auch der Kanton Tessin kennt temporäre Tempolimiten bei hohen Ozonwerten. Gratis-ÖV-Angebote an Hochbelastungstagen motivieren Menschen tatsächlich zum Umstieg. Gerade im Sommer, wenn die Ozonbelastung durch die Hitze und die Sonneneinstrahlung in die Höhe schiesst, ist genau dies entscheidend, um Blechlawinen und Staus zu reduzieren und die Stickoxidemissionen zu senken, denn das sind Vorläuferschadstoffe für die Ozonbildung.
Temporeduktionen auf Kantonsstrassen wären durchaus machbar. Ein grosser Teil des Alltags- und Berufsverkehrs läuft über die Kantonsstrassen. Hier hätte der Kanton einen direkten Hebel. Das ist keine Frage der Kompetenz, sondern rein eine Frage des Willens.
Mir ist bewusst: Diese Motion rettet nicht die Welt. Sie wird die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht beseitigen, aber sie wäre ein Schritt, ein konkreter Schritt, ein machbarer Schritt, um sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mit einfachen Mitteln etwas für die Menschen im Kanton Bern zu machen.
Unsere Fraktion wird deshalb diese Motion unterstützen. Wir erwarten vom Regierungsrat keine Wunder, aber wir erwarten Handlungsbereitschaft, wie er ja vorher schon fast ein bisschen angetönt hat. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf. Ich bitte Sie deshalb, diese Motion in allen Punkten zu unterstützen. Merci für die Aufmerksamkeit.
- SpeechEinführung einer kantonalen Regelung zur kurzfristigen Reduktion des Verkehrs bei akuter OzonbelastungNo. 2025.GRPARL.529Grosser RatElisabeth Dubler, Bern (GRÜNE), Motionärin, Fraktionssprecherin. Der Schutz der Bevölkerung muss das oberste Ziel unseres Handelns sein. Das ist keine Phrase; das ist ein Auftrag, dem wir uns nicht entziehen können. Ozon ist kein abstraktes Umweltproblem. Wir reden von einem Reizgas, das Atemwegsbeschwerden, Augenreizungen und auch langfristige Schäden am Herz- und Kreislaufsystem verursacht. Jährlich sterben in der Schweiz rund 250 Menschen vorzeitig infolge der Ozonbelastung. Das sind keine Statistiken; das sind unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Nachbarn, unsere Familienangehörigen.
Gleichzeitig bin ich mir bewusst: Ozon ist nur ein Puzzlestein in einem grösseren Bild. Lärm, Feinstaub, Stickoxide, Hitzeinseln – die negativen Auswirkungen von Verkehr und Industrie auf die Gesundheit sind vielfältig. Diese Motion löst nicht alles, aber sie wäre ein ernsthafter Schritt; ein Signal, dass wir die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht einfach hinnehmen.
Die Regierung sagt, kurzfristige Massnahmen seien bei der Ozonbelastung wenig wirksam. Sie handelt darum einfach gar nicht. Das ist eine Logik, die wir als Fraktion schlicht nicht akzeptieren. Schauen wir uns die Antwort der Regierung genauer an.
Die Ziffer 1 der Motion verlangt Massnahmen, die laut Regierung bereits heute getroffen werden. Wenn das stimmt: wunderbar! Dann könnte dieser Punkt ja angenommen und abgeschrieben werden. Das wäre eine ehrliche Haltung. Was wir aber stattdessen sehen, ist eine Art Keine-Lust-Antwort: «Wir machen bereits genug, und mehr wollen wir nicht.» Diese Haltung reiht sich ein in ein Muster der Untätigkeit gegenüber Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen der Klimakrise, und das finden wir unverantwortlich.
Das Argument, dass kurzfristige Massnahmen nichts bringen, wird durch die Realität widerlegt; der Kanton Genf hat es vorgemacht. Im Sommer 2025, als die Ozonwerte die gesetzlichen Grenzwerte massiv überschritten, aktivierte der Kanton Genf den Anti-Smog-Plan, Stufe II: Fahrverbot für besonders schadstoffreiche Fahrzeuge, eine Tempolimite von 80 km/h auf den Umfahrungsautobahnen und der gesamte öffentliche Verkehr im Kanton war gratis. Das Ziel war klar: den Leuten eine echte Alternative zum Auto geben und die Blechlawine reduzieren.
Das war auch meine Motivation, diese Motion einzureichen. Das ist keine Utopie, das ist Realität. Ein anderer Kanton hat es gemacht, und Genf ist nicht irgendein Exot. Es handelt sich aber um eine schweizweite Premiere. Aber auch der Kanton Tessin kennt temporäre Tempolimiten bei hohen Ozonwerten. Gratis-ÖV-Angebote an Hochbelastungstagen motivieren Menschen tatsächlich zum Umstieg. Gerade im Sommer, wenn die Ozonbelastung durch die Hitze und die Sonneneinstrahlung in die Höhe schiesst, ist genau dies entscheidend, um Blechlawinen und Staus zu reduzieren und die Stickoxidemissionen zu senken, denn das sind Vorläuferschadstoffe für die Ozonbildung.
Temporeduktionen auf Kantonsstrassen wären durchaus machbar. Ein grosser Teil des Alltags- und Berufsverkehrs läuft über die Kantonsstrassen. Hier hätte der Kanton einen direkten Hebel. Das ist keine Frage der Kompetenz, sondern rein eine Frage des Willens.
Mir ist bewusst: Diese Motion rettet nicht die Welt. Sie wird die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht beseitigen, aber sie wäre ein Schritt, ein konkreter Schritt, ein machbarer Schritt, um sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mit einfachen Mitteln etwas für die Menschen im Kanton Bern zu machen.
Unsere Fraktion wird deshalb diese Motion unterstützen. Wir erwarten vom Regierungsrat keine Wunder, aber wir erwarten Handlungsbereitschaft, wie er ja vorher schon fast ein bisschen angetönt hat. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf. Ich bitte Sie deshalb, diese Motion in allen Punkten zu unterstützen. Merci für die Aufmerksamkeit.
- SpeechEinführung einer kantonalen Regelung zur kurzfristigen Reduktion des Verkehrs bei akuter OzonbelastungNo. 2025.GRPARL.529Grosser RatElisabeth Dubler, Bern (GRÜNE), Motionärin, Fraktionssprecherin. Der Schutz der Bevölkerung muss das oberste Ziel unseres Handelns sein. Das ist keine Phrase; das ist ein Auftrag, dem wir uns nicht entziehen können. Ozon ist kein abstraktes Umweltproblem. Wir reden von einem Reizgas, das Atemwegsbeschwerden, Augenreizungen und auch langfristige Schäden am Herz- und Kreislaufsystem verursacht. Jährlich sterben in der Schweiz rund 250 Menschen vorzeitig infolge der Ozonbelastung. Das sind keine Statistiken; das sind unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Nachbarn, unsere Familienangehörigen.
Gleichzeitig bin ich mir bewusst: Ozon ist nur ein Puzzlestein in einem grösseren Bild. Lärm, Feinstaub, Stickoxide, Hitzeinseln – die negativen Auswirkungen von Verkehr und Industrie auf die Gesundheit sind vielfältig. Diese Motion löst nicht alles, aber sie wäre ein ernsthafter Schritt; ein Signal, dass wir die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht einfach hinnehmen.
Die Regierung sagt, kurzfristige Massnahmen seien bei der Ozonbelastung wenig wirksam. Sie handelt darum einfach gar nicht. Das ist eine Logik, die wir als Fraktion schlicht nicht akzeptieren. Schauen wir uns die Antwort der Regierung genauer an.
Die Ziffer 1 der Motion verlangt Massnahmen, die laut Regierung bereits heute getroffen werden. Wenn das stimmt: wunderbar! Dann könnte dieser Punkt ja angenommen und abgeschrieben werden. Das wäre eine ehrliche Haltung. Was wir aber stattdessen sehen, ist eine Art Keine-Lust-Antwort: «Wir machen bereits genug, und mehr wollen wir nicht.» Diese Haltung reiht sich ein in ein Muster der Untätigkeit gegenüber Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen der Klimakrise, und das finden wir unverantwortlich.
Das Argument, dass kurzfristige Massnahmen nichts bringen, wird durch die Realität widerlegt; der Kanton Genf hat es vorgemacht. Im Sommer 2025, als die Ozonwerte die gesetzlichen Grenzwerte massiv überschritten, aktivierte der Kanton Genf den Anti-Smog-Plan, Stufe II: Fahrverbot für besonders schadstoffreiche Fahrzeuge, eine Tempolimite von 80 km/h auf den Umfahrungsautobahnen und der gesamte öffentliche Verkehr im Kanton war gratis. Das Ziel war klar: den Leuten eine echte Alternative zum Auto geben und die Blechlawine reduzieren.
Das war auch meine Motivation, diese Motion einzureichen. Das ist keine Utopie, das ist Realität. Ein anderer Kanton hat es gemacht, und Genf ist nicht irgendein Exot. Es handelt sich aber um eine schweizweite Premiere. Aber auch der Kanton Tessin kennt temporäre Tempolimiten bei hohen Ozonwerten. Gratis-ÖV-Angebote an Hochbelastungstagen motivieren Menschen tatsächlich zum Umstieg. Gerade im Sommer, wenn die Ozonbelastung durch die Hitze und die Sonneneinstrahlung in die Höhe schiesst, ist genau dies entscheidend, um Blechlawinen und Staus zu reduzieren und die Stickoxidemissionen zu senken, denn das sind Vorläuferschadstoffe für die Ozonbildung.
Temporeduktionen auf Kantonsstrassen wären durchaus machbar. Ein grosser Teil des Alltags- und Berufsverkehrs läuft über die Kantonsstrassen. Hier hätte der Kanton einen direkten Hebel. Das ist keine Frage der Kompetenz, sondern rein eine Frage des Willens.
Mir ist bewusst: Diese Motion rettet nicht die Welt. Sie wird die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht beseitigen, aber sie wäre ein Schritt, ein konkreter Schritt, ein machbarer Schritt, um sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mit einfachen Mitteln etwas für die Menschen im Kanton Bern zu machen.
Unsere Fraktion wird deshalb diese Motion unterstützen. Wir erwarten vom Regierungsrat keine Wunder, aber wir erwarten Handlungsbereitschaft, wie er ja vorher schon fast ein bisschen angetönt hat. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf. Ich bitte Sie deshalb, diese Motion in allen Punkten zu unterstützen. Merci für die Aufmerksamkeit.
- SpeechEinführung einer kantonalen Regelung zur kurzfristigen Reduktion des Verkehrs bei akuter OzonbelastungNo. 2025.GRPARL.529Grosser RatElisabeth Dubler, Bern (GRÜNE), Motionärin, Fraktionssprecherin. Der Schutz der Bevölkerung muss das oberste Ziel unseres Handelns sein. Das ist keine Phrase; das ist ein Auftrag, dem wir uns nicht entziehen können. Ozon ist kein abstraktes Umweltproblem. Wir reden von einem Reizgas, das Atemwegsbeschwerden, Augenreizungen und auch langfristige Schäden am Herz- und Kreislaufsystem verursacht. Jährlich sterben in der Schweiz rund 250 Menschen vorzeitig infolge der Ozonbelastung. Das sind keine Statistiken; das sind unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Nachbarn, unsere Familienangehörigen.
Gleichzeitig bin ich mir bewusst: Ozon ist nur ein Puzzlestein in einem grösseren Bild. Lärm, Feinstaub, Stickoxide, Hitzeinseln – die negativen Auswirkungen von Verkehr und Industrie auf die Gesundheit sind vielfältig. Diese Motion löst nicht alles, aber sie wäre ein ernsthafter Schritt; ein Signal, dass wir die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht einfach hinnehmen.
Die Regierung sagt, kurzfristige Massnahmen seien bei der Ozonbelastung wenig wirksam. Sie handelt darum einfach gar nicht. Das ist eine Logik, die wir als Fraktion schlicht nicht akzeptieren. Schauen wir uns die Antwort der Regierung genauer an.
Die Ziffer 1 der Motion verlangt Massnahmen, die laut Regierung bereits heute getroffen werden. Wenn das stimmt: wunderbar! Dann könnte dieser Punkt ja angenommen und abgeschrieben werden. Das wäre eine ehrliche Haltung. Was wir aber stattdessen sehen, ist eine Art Keine-Lust-Antwort: «Wir machen bereits genug, und mehr wollen wir nicht.» Diese Haltung reiht sich ein in ein Muster der Untätigkeit gegenüber Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen der Klimakrise, und das finden wir unverantwortlich.
Das Argument, dass kurzfristige Massnahmen nichts bringen, wird durch die Realität widerlegt; der Kanton Genf hat es vorgemacht. Im Sommer 2025, als die Ozonwerte die gesetzlichen Grenzwerte massiv überschritten, aktivierte der Kanton Genf den Anti-Smog-Plan, Stufe II: Fahrverbot für besonders schadstoffreiche Fahrzeuge, eine Tempolimite von 80 km/h auf den Umfahrungsautobahnen und der gesamte öffentliche Verkehr im Kanton war gratis. Das Ziel war klar: den Leuten eine echte Alternative zum Auto geben und die Blechlawine reduzieren.
Das war auch meine Motivation, diese Motion einzureichen. Das ist keine Utopie, das ist Realität. Ein anderer Kanton hat es gemacht, und Genf ist nicht irgendein Exot. Es handelt sich aber um eine schweizweite Premiere. Aber auch der Kanton Tessin kennt temporäre Tempolimiten bei hohen Ozonwerten. Gratis-ÖV-Angebote an Hochbelastungstagen motivieren Menschen tatsächlich zum Umstieg. Gerade im Sommer, wenn die Ozonbelastung durch die Hitze und die Sonneneinstrahlung in die Höhe schiesst, ist genau dies entscheidend, um Blechlawinen und Staus zu reduzieren und die Stickoxidemissionen zu senken, denn das sind Vorläuferschadstoffe für die Ozonbildung.
Temporeduktionen auf Kantonsstrassen wären durchaus machbar. Ein grosser Teil des Alltags- und Berufsverkehrs läuft über die Kantonsstrassen. Hier hätte der Kanton einen direkten Hebel. Das ist keine Frage der Kompetenz, sondern rein eine Frage des Willens.
Mir ist bewusst: Diese Motion rettet nicht die Welt. Sie wird die Belastung der Bevölkerung durch die Klimakrise nicht beseitigen, aber sie wäre ein Schritt, ein konkreter Schritt, ein machbarer Schritt, um sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mit einfachen Mitteln etwas für die Menschen im Kanton Bern zu machen.
Unsere Fraktion wird deshalb diese Motion unterstützen. Wir erwarten vom Regierungsrat keine Wunder, aber wir erwarten Handlungsbereitschaft, wie er ja vorher schon fast ein bisschen angetönt hat. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf. Ich bitte Sie deshalb, diese Motion in allen Punkten zu unterstützen. Merci für die Aufmerksamkeit.
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserRahmenbedingungen für humanitäre Sonderaufnahmen klärenNo. 2026.GRPARL.152
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- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserObligatorischer Sportunterricht an Berufsfachschulen konsequent umsetzenNo. 2025.GRPARL.1518
- InterpellationHauptvorstösserin/Hauptvorstösser
- council_office
- committee
- parliamentary_group
- parliamentary_group
- council_legislativeGrosser Rat(GR)Grosser RatSource
- Co-Fraktionspräsident/insince 17.07.2024
- Mitglied01.06.2022 – 16.07.2024
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- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0