Stephan Lack
- Party
- FDP.Die Liberalen
- Parliamentary group
- FDP
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Mittelland-Nord
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Male
- Born
- 1962
- Occupation
- Ökonom / Unternehmer
- Address
- Muri b. Bern
- Source body
- BE
- Source updated
- 06.07.2026
- Record updated
- 06.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- Ehrenamtlich
- Bezahlt
- Bezahlt
- —Grosser Rat
- Bezahlt
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- SpeechBericht des Regierungsrates an den Grossen Rat über Erreichung der Ziele der Eignerstrategie für die BKW AG; Periode 2021-2024No. 2025.WEU.553Grosser RatStephan Lack, Muri b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Die Fraktion der FDP/Die Liberalen verdankt den Bericht des Regierungsrates und nimmt ihn zur Kenntnis. Gemäss dem Bericht ist ja, wie wir gehört und gelesen haben, alles im grünen Bereich, und die Geschäfte haben sich in den letzten vier Jahren gemäss Bericht auch sehr positiv entwickelt. Man könnte jetzt sagen: «Freude herrscht, alles wunderbar.»
Vielleicht, ohne allzu sehr in die Suppe spucken zu wollen, erlauben Sie mir doch noch zwei, drei Inputs zu diesem Bericht. Erstens: Wenn eine Unternehmung, quasi ein Monopolbetrieb, der mehrheitlich dem Staat gehört, derart gute Zahlen schreibt, darf man sich natürlich schon fragen, wo denn das viele Geld herkommt, das zu diesem tollen Resultat geführt hat. Letztlich ist es natürlich schon so, dass das Geld primär aus den Taschen unserer geliebten Bürgerinnen und Bürger im Kanton Bern kommt.
Natürlich ist mir klar, dass in Zeiten der Energiewende grosse Rückstellungen für Investitionen getätigt werden müssen. Trotzdem gibt es immer wieder Anlass, genauer hinzuschauen, wenn eine Unternehmung, die mehrheitlich dem Staat gehört, die mehr oder weniger monopolisierend agieren kann, derart hohe Gewinne schreiben kann. Der Freisinn wird da in Zukunft sehr genau hinschauen.
Zweitens: Der Dienstleistungsbereich der BKW, also Infrastructure und Building ... (Die Präsidentin bittet um Ruhe im Saal. / La présidente réclame le silence dans l’assemblée.) Der Dienstleistungsbereich der BKW, Infrastructure und Building, wurde in den letzten Jahren bekanntlich sowohl im Inland als auch im Ausland sehr stark ausgebaut. Als Liberaler wird man da hellhörig. Es gilt meines Erachtens sehr genau hinzuschauen, ob die BKW auf dem Markt den Wettbewerb nicht verzerrt und wirklich mit gleich langen Spiessen agiert, verglichen mit den privaten KMU und dem Gewerbe. Auch hier wird der Freisinn in Zukunft genau hinschauen.
Ein dritter und letzter Punkt ist ein ganz genereller. Es liegt auf der Hand, dass sich der Mehrheitseigner der BKW, der Kanton Bern, im Normalfall nicht in den operativen Bereich einmischt. Das ist selbstverständlich. Es gibt einen Verwaltungsrat. Trotzdem, und Sie wissen das: Der Verwaltungsrat der BKW hat vor nicht sehr langer Zeit entschieden – ein grosser Entscheid –, das Kernkraftwerk Mühleberg auszuschalten. Mir geht es jetzt nicht darum, eine Kernkraftwerksdiskussion zu lancieren, aber es geht mir um das Beispiel, wie hier entschieden wird.
Das war nicht irgendein operativer Entscheid. Das war ein strategischer Entscheid von nationaler Tragweite. Mir ist nicht ganz klar – und man ist nie ganz transparent geworden –, wie der Haupteigentümer der BKW, namentlich der Kanton Bern, dabei seinen strategischen Einfluss genau wahrnehmen konnte. Natürlich ist mir klar, dass wir im Verwaltungsrat einen Delegierten haben, aber unabhängig davon, wie man zur Kernkraft steht, sollten Entscheidungen von dieser Tragweite meiner Ansicht nach sehr breit abgestützt und jederzeit transparent sein. Deshalb, als letzter Punkt: Der Freisinn wird in Zukunft auch dort sehr genau hinschauen.
Noch zu den Planungserklärungen: Die Planungserklärungen lehnen wir ab, weil wir der Auffassung sind, dass diese Themenbereiche gemäss Corporate Governance jeweils im Entscheidungsbereich des Verwaltungsrates liegen. Merci.
- SpeechBericht des Regierungsrates an den Grossen Rat über Erreichung der Ziele der Eignerstrategie für die BKW AG; Periode 2021-2024No. 2025.WEU.553Grosser RatStephan Lack, Muri b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Die Fraktion der FDP/Die Liberalen verdankt den Bericht des Regierungsrates und nimmt ihn zur Kenntnis. Gemäss dem Bericht ist ja, wie wir gehört und gelesen haben, alles im grünen Bereich, und die Geschäfte haben sich in den letzten vier Jahren gemäss Bericht auch sehr positiv entwickelt. Man könnte jetzt sagen: «Freude herrscht, alles wunderbar.»
Vielleicht, ohne allzu sehr in die Suppe spucken zu wollen, erlauben Sie mir doch noch zwei, drei Inputs zu diesem Bericht. Erstens: Wenn eine Unternehmung, quasi ein Monopolbetrieb, der mehrheitlich dem Staat gehört, derart gute Zahlen schreibt, darf man sich natürlich schon fragen, wo denn das viele Geld herkommt, das zu diesem tollen Resultat geführt hat. Letztlich ist es natürlich schon so, dass das Geld primär aus den Taschen unserer geliebten Bürgerinnen und Bürger im Kanton Bern kommt.
Natürlich ist mir klar, dass in Zeiten der Energiewende grosse Rückstellungen für Investitionen getätigt werden müssen. Trotzdem gibt es immer wieder Anlass, genauer hinzuschauen, wenn eine Unternehmung, die mehrheitlich dem Staat gehört, die mehr oder weniger monopolisierend agieren kann, derart hohe Gewinne schreiben kann. Der Freisinn wird da in Zukunft sehr genau hinschauen.
Zweitens: Der Dienstleistungsbereich der BKW, also Infrastructure und Building ... (Die Präsidentin bittet um Ruhe im Saal. / La présidente réclame le silence dans l’assemblée.) Der Dienstleistungsbereich der BKW, Infrastructure und Building, wurde in den letzten Jahren bekanntlich sowohl im Inland als auch im Ausland sehr stark ausgebaut. Als Liberaler wird man da hellhörig. Es gilt meines Erachtens sehr genau hinzuschauen, ob die BKW auf dem Markt den Wettbewerb nicht verzerrt und wirklich mit gleich langen Spiessen agiert, verglichen mit den privaten KMU und dem Gewerbe. Auch hier wird der Freisinn in Zukunft genau hinschauen.
Ein dritter und letzter Punkt ist ein ganz genereller. Es liegt auf der Hand, dass sich der Mehrheitseigner der BKW, der Kanton Bern, im Normalfall nicht in den operativen Bereich einmischt. Das ist selbstverständlich. Es gibt einen Verwaltungsrat. Trotzdem, und Sie wissen das: Der Verwaltungsrat der BKW hat vor nicht sehr langer Zeit entschieden – ein grosser Entscheid –, das Kernkraftwerk Mühleberg auszuschalten. Mir geht es jetzt nicht darum, eine Kernkraftwerksdiskussion zu lancieren, aber es geht mir um das Beispiel, wie hier entschieden wird.
Das war nicht irgendein operativer Entscheid. Das war ein strategischer Entscheid von nationaler Tragweite. Mir ist nicht ganz klar – und man ist nie ganz transparent geworden –, wie der Haupteigentümer der BKW, namentlich der Kanton Bern, dabei seinen strategischen Einfluss genau wahrnehmen konnte. Natürlich ist mir klar, dass wir im Verwaltungsrat einen Delegierten haben, aber unabhängig davon, wie man zur Kernkraft steht, sollten Entscheidungen von dieser Tragweite meiner Ansicht nach sehr breit abgestützt und jederzeit transparent sein. Deshalb, als letzter Punkt: Der Freisinn wird in Zukunft auch dort sehr genau hinschauen.
Noch zu den Planungserklärungen: Die Planungserklärungen lehnen wir ab, weil wir der Auffassung sind, dass diese Themenbereiche gemäss Corporate Governance jeweils im Entscheidungsbereich des Verwaltungsrates liegen. Merci.
- SpeechBericht des Regierungsrates an den Grossen Rat über Erreichung der Ziele der Eignerstrategie für die BKW AG; Periode 2021-2024No. 2025.WEU.553Grosser RatStephan Lack, Muri b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Die Fraktion der FDP/Die Liberalen verdankt den Bericht des Regierungsrates und nimmt ihn zur Kenntnis. Gemäss dem Bericht ist ja, wie wir gehört und gelesen haben, alles im grünen Bereich, und die Geschäfte haben sich in den letzten vier Jahren gemäss Bericht auch sehr positiv entwickelt. Man könnte jetzt sagen: «Freude herrscht, alles wunderbar.»
Vielleicht, ohne allzu sehr in die Suppe spucken zu wollen, erlauben Sie mir doch noch zwei, drei Inputs zu diesem Bericht. Erstens: Wenn eine Unternehmung, quasi ein Monopolbetrieb, der mehrheitlich dem Staat gehört, derart gute Zahlen schreibt, darf man sich natürlich schon fragen, wo denn das viele Geld herkommt, das zu diesem tollen Resultat geführt hat. Letztlich ist es natürlich schon so, dass das Geld primär aus den Taschen unserer geliebten Bürgerinnen und Bürger im Kanton Bern kommt.
Natürlich ist mir klar, dass in Zeiten der Energiewende grosse Rückstellungen für Investitionen getätigt werden müssen. Trotzdem gibt es immer wieder Anlass, genauer hinzuschauen, wenn eine Unternehmung, die mehrheitlich dem Staat gehört, die mehr oder weniger monopolisierend agieren kann, derart hohe Gewinne schreiben kann. Der Freisinn wird da in Zukunft sehr genau hinschauen.
Zweitens: Der Dienstleistungsbereich der BKW, also Infrastructure und Building ... (Die Präsidentin bittet um Ruhe im Saal. / La présidente réclame le silence dans l’assemblée.) Der Dienstleistungsbereich der BKW, Infrastructure und Building, wurde in den letzten Jahren bekanntlich sowohl im Inland als auch im Ausland sehr stark ausgebaut. Als Liberaler wird man da hellhörig. Es gilt meines Erachtens sehr genau hinzuschauen, ob die BKW auf dem Markt den Wettbewerb nicht verzerrt und wirklich mit gleich langen Spiessen agiert, verglichen mit den privaten KMU und dem Gewerbe. Auch hier wird der Freisinn in Zukunft genau hinschauen.
Ein dritter und letzter Punkt ist ein ganz genereller. Es liegt auf der Hand, dass sich der Mehrheitseigner der BKW, der Kanton Bern, im Normalfall nicht in den operativen Bereich einmischt. Das ist selbstverständlich. Es gibt einen Verwaltungsrat. Trotzdem, und Sie wissen das: Der Verwaltungsrat der BKW hat vor nicht sehr langer Zeit entschieden – ein grosser Entscheid –, das Kernkraftwerk Mühleberg auszuschalten. Mir geht es jetzt nicht darum, eine Kernkraftwerksdiskussion zu lancieren, aber es geht mir um das Beispiel, wie hier entschieden wird.
Das war nicht irgendein operativer Entscheid. Das war ein strategischer Entscheid von nationaler Tragweite. Mir ist nicht ganz klar – und man ist nie ganz transparent geworden –, wie der Haupteigentümer der BKW, namentlich der Kanton Bern, dabei seinen strategischen Einfluss genau wahrnehmen konnte. Natürlich ist mir klar, dass wir im Verwaltungsrat einen Delegierten haben, aber unabhängig davon, wie man zur Kernkraft steht, sollten Entscheidungen von dieser Tragweite meiner Ansicht nach sehr breit abgestützt und jederzeit transparent sein. Deshalb, als letzter Punkt: Der Freisinn wird in Zukunft auch dort sehr genau hinschauen.
Noch zu den Planungserklärungen: Die Planungserklärungen lehnen wir ab, weil wir der Auffassung sind, dass diese Themenbereiche gemäss Corporate Governance jeweils im Entscheidungsbereich des Verwaltungsrates liegen. Merci.
- Speech
- SpeechBericht des Regierungsrates an den Grossen Rat über Erreichung der Ziele der Eignerstrategie für die BKW AG; Periode 2021-2024No. 2025.WEU.553Grosser RatStephan Lack, Muri b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Die Fraktion der FDP/Die Liberalen verdankt den Bericht des Regierungsrates und nimmt ihn zur Kenntnis. Gemäss dem Bericht ist ja, wie wir gehört und gelesen haben, alles im grünen Bereich, und die Geschäfte haben sich in den letzten vier Jahren gemäss Bericht auch sehr positiv entwickelt. Man könnte jetzt sagen: «Freude herrscht, alles wunderbar.»
Vielleicht, ohne allzu sehr in die Suppe spucken zu wollen, erlauben Sie mir doch noch zwei, drei Inputs zu diesem Bericht. Erstens: Wenn eine Unternehmung, quasi ein Monopolbetrieb, der mehrheitlich dem Staat gehört, derart gute Zahlen schreibt, darf man sich natürlich schon fragen, wo denn das viele Geld herkommt, das zu diesem tollen Resultat geführt hat. Letztlich ist es natürlich schon so, dass das Geld primär aus den Taschen unserer geliebten Bürgerinnen und Bürger im Kanton Bern kommt.
Natürlich ist mir klar, dass in Zeiten der Energiewende grosse Rückstellungen für Investitionen getätigt werden müssen. Trotzdem gibt es immer wieder Anlass, genauer hinzuschauen, wenn eine Unternehmung, die mehrheitlich dem Staat gehört, die mehr oder weniger monopolisierend agieren kann, derart hohe Gewinne schreiben kann. Der Freisinn wird da in Zukunft sehr genau hinschauen.
Zweitens: Der Dienstleistungsbereich der BKW, also Infrastructure und Building ... (Die Präsidentin bittet um Ruhe im Saal. / La présidente réclame le silence dans l’assemblée.) Der Dienstleistungsbereich der BKW, Infrastructure und Building, wurde in den letzten Jahren bekanntlich sowohl im Inland als auch im Ausland sehr stark ausgebaut. Als Liberaler wird man da hellhörig. Es gilt meines Erachtens sehr genau hinzuschauen, ob die BKW auf dem Markt den Wettbewerb nicht verzerrt und wirklich mit gleich langen Spiessen agiert, verglichen mit den privaten KMU und dem Gewerbe. Auch hier wird der Freisinn in Zukunft genau hinschauen.
Ein dritter und letzter Punkt ist ein ganz genereller. Es liegt auf der Hand, dass sich der Mehrheitseigner der BKW, der Kanton Bern, im Normalfall nicht in den operativen Bereich einmischt. Das ist selbstverständlich. Es gibt einen Verwaltungsrat. Trotzdem, und Sie wissen das: Der Verwaltungsrat der BKW hat vor nicht sehr langer Zeit entschieden – ein grosser Entscheid –, das Kernkraftwerk Mühleberg auszuschalten. Mir geht es jetzt nicht darum, eine Kernkraftwerksdiskussion zu lancieren, aber es geht mir um das Beispiel, wie hier entschieden wird.
Das war nicht irgendein operativer Entscheid. Das war ein strategischer Entscheid von nationaler Tragweite. Mir ist nicht ganz klar – und man ist nie ganz transparent geworden –, wie der Haupteigentümer der BKW, namentlich der Kanton Bern, dabei seinen strategischen Einfluss genau wahrnehmen konnte. Natürlich ist mir klar, dass wir im Verwaltungsrat einen Delegierten haben, aber unabhängig davon, wie man zur Kernkraft steht, sollten Entscheidungen von dieser Tragweite meiner Ansicht nach sehr breit abgestützt und jederzeit transparent sein. Deshalb, als letzter Punkt: Der Freisinn wird in Zukunft auch dort sehr genau hinschauen.
Noch zu den Planungserklärungen: Die Planungserklärungen lehnen wir ab, weil wir der Auffassung sind, dass diese Themenbereiche gemäss Corporate Governance jeweils im Entscheidungsbereich des Verwaltungsrates liegen. Merci.
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- MotionMiteinreichendeStärkung der Fachkompetenz der KommissionenNo. 2023.RRGR.90
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserErlass eines Dekrets zum Ausgleich der kalten ProgressionNo. 2022.RRGR.275
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
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