Dominique Bühler
- Party
- Die Grünen
- Parliamentary group
- GRÜNE/AL
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Mittelland-Süd
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1983
- Occupation
- Fachspezialistin Chemikaliensicherheit
- Language
- lang_d
- Address
- Liebefeld
- Source body
- BE
- Source updated
- 06.07.2026
- Record updated
- 06.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
- Nicht abgestimmtUntitled votingGrosser Rat
- PräsidentUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- PräsidentUntitled votingGrosser Rat
- Bezahlt
No access badges issued.
- SpeechFemizide als solche bezeichnen – und in der Kriminalstatistik ausweisenNo. 2025.GRPARL.490Grosser RatDominique Bühler, Liebefeld (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Ich muss sagen, ich habe die Gründe für die Bekämpfung dieser Motion auch nicht hundertprozentig verstanden. Aber ich finde es schön, können wir jetzt darüber sprechen.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Femizide sind in der Schweiz leider nicht nur tragische Einzelfälle. Gemäss Bericht zur kantonalen Opferhilfestrategie, den wir hier in diesem Saal auch beraten durften, lag im Bereich häusliche Gewalt der Anteil Frauen im Jahr 2023 schweizweit bei 70 Prozent aller polizeilich registrierten geschädigten Personen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind die Opfer von Tötungsdelikten im häuslichen Kontext im Jahr 2025 zu 74 Prozent weiblich.
Wenn wir diese Zahlen also herunterbrechen, sterben in der Schweiz im Durchschnitt etwa alle zwei Wochen eine Frau oder ein Mädchen an den Folgen häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Frauen und Mädchen, und einmal pro Woche kommt es zu einem Mordversuch.
Femizid, das haben wir auch schon gehört, ist oft Ausdruck von patriarchaler Macht und Gewaltstrukturen. Es betrifft auch nicht nur den häuslichen Bereich, sondern auch Tötungen ausserhalb familiärer Beziehungen, in denen Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts angegriffen werden.
Die Motion, die jetzt vorliegt, tönt vielleicht ein bisschen wie ein Papiertiger, beziehungsweise die Forderung, dass Femizid explizit in der Statistik benannt werden soll, ist es aber nicht. Solange die Tötungen an Mädchen und Frauen statistisch in allgemeinen Kategorien verschwinden, bleibt der geschlechtsspezifische Charakter dieser Zahlen unsichtbar.
Dass Femizid jetzt genannt und ausgewiesen wird, hat direkte Folgen für die Prävention, die Ressourcenplanung und auch für die öffentliche Debatte. Es wird, so hoffe ich, auch der Polizei helfen, der Polizei, die ich persönlich auch sehr schätze.
Denn erst, wenn etwas sichtbar gemacht wird, können wir das reale Problem auch wirksam angehen, und ich bin überzeugt, dass das Problem im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen ist. Gestern haben wir von einem Coldspot gesprochen, als es um die Spermienqualität ging. Ich habe gestern auch einen Redner zur Kenntnis genommen, der gesagt hat: Lieber das Problem nicht aufdecken, sonst müssen wir noch etwas tun.
Beim Femizid würde ich jetzt eher von einem blinden Fleck sprechen: Femizid ist ein blinder Fleck, nicht nur in der Kriminalstatistik, sondern eben auch in der Gesellschaft. Diese Zahlen müssen endlich sauber auf den Tisch kommen. Denn wir von der Fraktion GRÜNE/AL möchten wissen, woran wir sind, denn wir wollen auch etwas dagegen unternehmen.
Die Fraktion GRÜNE/AL stimmt dieser Motion selbstverständlich zu.
- SpeechFemizide als solche bezeichnen – und in der Kriminalstatistik ausweisenNo. 2025.GRPARL.490Grosser RatDominique Bühler, Liebefeld (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Ich muss sagen, ich habe die Gründe für die Bekämpfung dieser Motion auch nicht hundertprozentig verstanden. Aber ich finde es schön, können wir jetzt darüber sprechen.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Femizide sind in der Schweiz leider nicht nur tragische Einzelfälle. Gemäss Bericht zur kantonalen Opferhilfestrategie, den wir hier in diesem Saal auch beraten durften, lag im Bereich häusliche Gewalt der Anteil Frauen im Jahr 2023 schweizweit bei 70 Prozent aller polizeilich registrierten geschädigten Personen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind die Opfer von Tötungsdelikten im häuslichen Kontext im Jahr 2025 zu 74 Prozent weiblich.
Wenn wir diese Zahlen also herunterbrechen, sterben in der Schweiz im Durchschnitt etwa alle zwei Wochen eine Frau oder ein Mädchen an den Folgen häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Frauen und Mädchen, und einmal pro Woche kommt es zu einem Mordversuch.
Femizid, das haben wir auch schon gehört, ist oft Ausdruck von patriarchaler Macht und Gewaltstrukturen. Es betrifft auch nicht nur den häuslichen Bereich, sondern auch Tötungen ausserhalb familiärer Beziehungen, in denen Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts angegriffen werden.
Die Motion, die jetzt vorliegt, tönt vielleicht ein bisschen wie ein Papiertiger, beziehungsweise die Forderung, dass Femizid explizit in der Statistik benannt werden soll, ist es aber nicht. Solange die Tötungen an Mädchen und Frauen statistisch in allgemeinen Kategorien verschwinden, bleibt der geschlechtsspezifische Charakter dieser Zahlen unsichtbar.
Dass Femizid jetzt genannt und ausgewiesen wird, hat direkte Folgen für die Prävention, die Ressourcenplanung und auch für die öffentliche Debatte. Es wird, so hoffe ich, auch der Polizei helfen, der Polizei, die ich persönlich auch sehr schätze.
Denn erst, wenn etwas sichtbar gemacht wird, können wir das reale Problem auch wirksam angehen, und ich bin überzeugt, dass das Problem im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen ist. Gestern haben wir von einem Coldspot gesprochen, als es um die Spermienqualität ging. Ich habe gestern auch einen Redner zur Kenntnis genommen, der gesagt hat: Lieber das Problem nicht aufdecken, sonst müssen wir noch etwas tun.
Beim Femizid würde ich jetzt eher von einem blinden Fleck sprechen: Femizid ist ein blinder Fleck, nicht nur in der Kriminalstatistik, sondern eben auch in der Gesellschaft. Diese Zahlen müssen endlich sauber auf den Tisch kommen. Denn wir von der Fraktion GRÜNE/AL möchten wissen, woran wir sind, denn wir wollen auch etwas dagegen unternehmen.
Die Fraktion GRÜNE/AL stimmt dieser Motion selbstverständlich zu.
- SpeechFemizide als solche bezeichnen – und in der Kriminalstatistik ausweisenNo. 2025.GRPARL.490Grosser RatDominique Bühler, Liebefeld (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Ich muss sagen, ich habe die Gründe für die Bekämpfung dieser Motion auch nicht hundertprozentig verstanden. Aber ich finde es schön, können wir jetzt darüber sprechen.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Femizide sind in der Schweiz leider nicht nur tragische Einzelfälle. Gemäss Bericht zur kantonalen Opferhilfestrategie, den wir hier in diesem Saal auch beraten durften, lag im Bereich häusliche Gewalt der Anteil Frauen im Jahr 2023 schweizweit bei 70 Prozent aller polizeilich registrierten geschädigten Personen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind die Opfer von Tötungsdelikten im häuslichen Kontext im Jahr 2025 zu 74 Prozent weiblich.
Wenn wir diese Zahlen also herunterbrechen, sterben in der Schweiz im Durchschnitt etwa alle zwei Wochen eine Frau oder ein Mädchen an den Folgen häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Frauen und Mädchen, und einmal pro Woche kommt es zu einem Mordversuch.
Femizid, das haben wir auch schon gehört, ist oft Ausdruck von patriarchaler Macht und Gewaltstrukturen. Es betrifft auch nicht nur den häuslichen Bereich, sondern auch Tötungen ausserhalb familiärer Beziehungen, in denen Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts angegriffen werden.
Die Motion, die jetzt vorliegt, tönt vielleicht ein bisschen wie ein Papiertiger, beziehungsweise die Forderung, dass Femizid explizit in der Statistik benannt werden soll, ist es aber nicht. Solange die Tötungen an Mädchen und Frauen statistisch in allgemeinen Kategorien verschwinden, bleibt der geschlechtsspezifische Charakter dieser Zahlen unsichtbar.
Dass Femizid jetzt genannt und ausgewiesen wird, hat direkte Folgen für die Prävention, die Ressourcenplanung und auch für die öffentliche Debatte. Es wird, so hoffe ich, auch der Polizei helfen, der Polizei, die ich persönlich auch sehr schätze.
Denn erst, wenn etwas sichtbar gemacht wird, können wir das reale Problem auch wirksam angehen, und ich bin überzeugt, dass das Problem im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen ist. Gestern haben wir von einem Coldspot gesprochen, als es um die Spermienqualität ging. Ich habe gestern auch einen Redner zur Kenntnis genommen, der gesagt hat: Lieber das Problem nicht aufdecken, sonst müssen wir noch etwas tun.
Beim Femizid würde ich jetzt eher von einem blinden Fleck sprechen: Femizid ist ein blinder Fleck, nicht nur in der Kriminalstatistik, sondern eben auch in der Gesellschaft. Diese Zahlen müssen endlich sauber auf den Tisch kommen. Denn wir von der Fraktion GRÜNE/AL möchten wissen, woran wir sind, denn wir wollen auch etwas dagegen unternehmen.
Die Fraktion GRÜNE/AL stimmt dieser Motion selbstverständlich zu.
- SpeechFemizide als solche bezeichnen – und in der Kriminalstatistik ausweisenNo. 2025.GRPARL.490Grosser RatDominique Bühler, Liebefeld (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Ich muss sagen, ich habe die Gründe für die Bekämpfung dieser Motion auch nicht hundertprozentig verstanden. Aber ich finde es schön, können wir jetzt darüber sprechen.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Femizide sind in der Schweiz leider nicht nur tragische Einzelfälle. Gemäss Bericht zur kantonalen Opferhilfestrategie, den wir hier in diesem Saal auch beraten durften, lag im Bereich häusliche Gewalt der Anteil Frauen im Jahr 2023 schweizweit bei 70 Prozent aller polizeilich registrierten geschädigten Personen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind die Opfer von Tötungsdelikten im häuslichen Kontext im Jahr 2025 zu 74 Prozent weiblich.
Wenn wir diese Zahlen also herunterbrechen, sterben in der Schweiz im Durchschnitt etwa alle zwei Wochen eine Frau oder ein Mädchen an den Folgen häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Frauen und Mädchen, und einmal pro Woche kommt es zu einem Mordversuch.
Femizid, das haben wir auch schon gehört, ist oft Ausdruck von patriarchaler Macht und Gewaltstrukturen. Es betrifft auch nicht nur den häuslichen Bereich, sondern auch Tötungen ausserhalb familiärer Beziehungen, in denen Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts angegriffen werden.
Die Motion, die jetzt vorliegt, tönt vielleicht ein bisschen wie ein Papiertiger, beziehungsweise die Forderung, dass Femizid explizit in der Statistik benannt werden soll, ist es aber nicht. Solange die Tötungen an Mädchen und Frauen statistisch in allgemeinen Kategorien verschwinden, bleibt der geschlechtsspezifische Charakter dieser Zahlen unsichtbar.
Dass Femizid jetzt genannt und ausgewiesen wird, hat direkte Folgen für die Prävention, die Ressourcenplanung und auch für die öffentliche Debatte. Es wird, so hoffe ich, auch der Polizei helfen, der Polizei, die ich persönlich auch sehr schätze.
Denn erst, wenn etwas sichtbar gemacht wird, können wir das reale Problem auch wirksam angehen, und ich bin überzeugt, dass das Problem im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen ist. Gestern haben wir von einem Coldspot gesprochen, als es um die Spermienqualität ging. Ich habe gestern auch einen Redner zur Kenntnis genommen, der gesagt hat: Lieber das Problem nicht aufdecken, sonst müssen wir noch etwas tun.
Beim Femizid würde ich jetzt eher von einem blinden Fleck sprechen: Femizid ist ein blinder Fleck, nicht nur in der Kriminalstatistik, sondern eben auch in der Gesellschaft. Diese Zahlen müssen endlich sauber auf den Tisch kommen. Denn wir von der Fraktion GRÜNE/AL möchten wissen, woran wir sind, denn wir wollen auch etwas dagegen unternehmen.
Die Fraktion GRÜNE/AL stimmt dieser Motion selbstverständlich zu.
- SpeechFemizide als solche bezeichnen – und in der Kriminalstatistik ausweisenNo. 2025.GRPARL.490Grosser RatDominique Bühler, Liebefeld (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Ich muss sagen, ich habe die Gründe für die Bekämpfung dieser Motion auch nicht hundertprozentig verstanden. Aber ich finde es schön, können wir jetzt darüber sprechen.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Femizide sind in der Schweiz leider nicht nur tragische Einzelfälle. Gemäss Bericht zur kantonalen Opferhilfestrategie, den wir hier in diesem Saal auch beraten durften, lag im Bereich häusliche Gewalt der Anteil Frauen im Jahr 2023 schweizweit bei 70 Prozent aller polizeilich registrierten geschädigten Personen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind die Opfer von Tötungsdelikten im häuslichen Kontext im Jahr 2025 zu 74 Prozent weiblich.
Wenn wir diese Zahlen also herunterbrechen, sterben in der Schweiz im Durchschnitt etwa alle zwei Wochen eine Frau oder ein Mädchen an den Folgen häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Frauen und Mädchen, und einmal pro Woche kommt es zu einem Mordversuch.
Femizid, das haben wir auch schon gehört, ist oft Ausdruck von patriarchaler Macht und Gewaltstrukturen. Es betrifft auch nicht nur den häuslichen Bereich, sondern auch Tötungen ausserhalb familiärer Beziehungen, in denen Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts angegriffen werden.
Die Motion, die jetzt vorliegt, tönt vielleicht ein bisschen wie ein Papiertiger, beziehungsweise die Forderung, dass Femizid explizit in der Statistik benannt werden soll, ist es aber nicht. Solange die Tötungen an Mädchen und Frauen statistisch in allgemeinen Kategorien verschwinden, bleibt der geschlechtsspezifische Charakter dieser Zahlen unsichtbar.
Dass Femizid jetzt genannt und ausgewiesen wird, hat direkte Folgen für die Prävention, die Ressourcenplanung und auch für die öffentliche Debatte. Es wird, so hoffe ich, auch der Polizei helfen, der Polizei, die ich persönlich auch sehr schätze.
Denn erst, wenn etwas sichtbar gemacht wird, können wir das reale Problem auch wirksam angehen, und ich bin überzeugt, dass das Problem im öffentlichen Bewusstsein noch nicht angekommen ist. Gestern haben wir von einem Coldspot gesprochen, als es um die Spermienqualität ging. Ich habe gestern auch einen Redner zur Kenntnis genommen, der gesagt hat: Lieber das Problem nicht aufdecken, sonst müssen wir noch etwas tun.
Beim Femizid würde ich jetzt eher von einem blinden Fleck sprechen: Femizid ist ein blinder Fleck, nicht nur in der Kriminalstatistik, sondern eben auch in der Gesellschaft. Diese Zahlen müssen endlich sauber auf den Tisch kommen. Denn wir von der Fraktion GRÜNE/AL möchten wissen, woran wir sind, denn wir wollen auch etwas dagegen unternehmen.
Die Fraktion GRÜNE/AL stimmt dieser Motion selbstverständlich zu.
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserErprobung des Verzichts auf die FuchsjagdNo. 2025.GRPARL.1535
- InterpellationMitvorstösserin/MitvorstösserTransparenz bei KI-gestützten Entscheiden der KantonsverwaltungNo. 2025.GRPARL.1520
- MotionMiteinreichendeKitas sind ein Service publicNo. 2026.GRPARL.352
- MotionMiteinreichende
- parliamentary_group
- committee
- committee
- council_legislativeGrosser Rat(GR)Grosser RatSource
- Mitgliedsince 02.06.2025
- Grossratspräsident/in03.06.2024 – 01.06.2025
- 1. Grossratsvizepräsident/in05.06.2023 – 02.06.2024
- 2. Grossratsvizepräsident/in07.06.2022 – 04.06.2023
- Mitglied01.09.2021 – 06.06.2022
- council_legislativeGrosser RatSource
- Grossratspräsident/in03.06.2024 – 01.06.2025
- 1. Grossratsvizepräsident/in05.06.2023 – 02.06.2024
- 2. Grossratsvizepräsident/in07.06.2022 – 04.06.2023
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- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0