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BC

Beat Cattaruzza

Active
Grünliberale ParteiGLP
Grosser RatBiel-Seeland

Mandate
Party
Grünliberale ParteiSource: GLP
Parliamentary group
GLP
Electoral district
Biel-Seeland
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
1966
Occupation
Augenoptiker EFZ, Grafiker EFZ
Language
lang_d
Contact
References & source
Source body
BE
Source updated
29.08.2026
Record updated
30.08.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(337334)
  1. Nein
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    Grosser Rat
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    Grosser Rat
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    Grosser Rat
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Speeches(31)
  1. Speech
  2. Speech
    Grosser Rat
    Beat Cattaruzza, Nidau (GLP), Einzelsprecher. Natürlich fragt man sich, warum ich jetzt hier vorne bin. Ein Grund – der Hauptgrund – ist, dass ich gestern am Fischessen der KWO war und diese sehr eindrücklich vorgestellt hat, wie die Projekte vorangehen, wo die Hindernisse, wo die Schwierigkeiten sind. Das ist wirklich, wirklich ein zentrales Thema.

    Und ja, Kollege Gerber, das ist sicher ein Wahlkampfthema. Aber ich habe immer Wahlkampf und ich glaube, es ist ein extremes Sachthema, das enorm unterschätzt wird. Enorm unterschätzt wird, was das für eine Region bedeutet, für die Region, aus der ich komme. Die meisten Sprecher kommen aus dieser Region. Und ja, man kann es gerade ein bisschen mit den Berner Eishockeyclubs vergleichen, denen die Freiburger das Wasser abgraben. Es ist ein dermassen wichtiges Thema.

    Ich habe die Antwort noch einmal gelesen, ich habe die Fragen noch einmal gelesen. Kollege Gerber, du hast vollkommen recht. Die Folge davon muss sein, dass es eine neue Motion gibt. Aber bei dieser Motion bin ich wirklich nicht restlos mit der Antwort glücklich und nicht ganz zufrieden, weil die Aktualität dieser Problematik ... – Und wenn man bedenkt, wie lange das geht, muss doch der Druck auf die Regierung sehr gross und sehr stark sein. Auch wenn er nachher aufhört und schön am Bielersee fischen geht – wenn es noch Wasser hat –: Dieser Nachdruck muss kommen.

    Darum bin ich heute hier vorne. Ich glaube, das ist für das ganze Parlament sehr wichtig. Es ist sehr wichtig, nicht nur für das Seeland, sondern für den ganzen Kanton Bern.

  3. Speech
    Spielplätze – Wie weiter?No. 2025.GRPARL.511
    Grosser Rat
    Beat Cattaruzza, Nidau (GLP), Einzelsprecher. Ich bin Spielplatzspezialist. Ich gebe Ihnen jetzt kurz meine Erfahrungswerte der letzten sieben Jahre bekannt. Ich habe eine Zwischennutzung, 2500 m² in einer alten Halle. 2019 war der erste Event, den wir machten: ein Indoor-Spielplatz, unter der Ägide der Kreislaufwirtschaft. Dann haben wir überlegt: Was machen wir da? Ich habe mir ein bisschen überlegt: Okay, ich muss mich mit den Normen von Spielplätzen auseinandersetzen. Wir wollen ja nicht, dass die Eltern ... Wir haben die Verantwortung, wenn man so etwas privat macht. Und ich glaube, das war sehr interessant. Der läuft momentan gerade, wir haben Mitte Februar angefangen, es dauert noch eine Woche. Sie sind herzlich mit den Enkeln eingeladen, es ist wirklich wunderbar.

    Aber was wir gemacht haben: Wir haben den Kinderspielplatz mit den Kindern gebaut, zusammen mit dem kantonalen Amt für Spielräume. Bei denen bekommen wir im Winter noch Spielzeug. Wir haben probiert, eine pragmatische Lösung zu finden. Eine Lösung, die auch viel weniger kostet, die der Sicherheit entspricht. Aber wir haben auch Plakate und sagen: Liebe Eltern, ihr seid in der Verantwortung, ihr müsst auch schauen. Wir können auch nicht immer nur die Verantwortung abgeben. Ich glaube, das ist ganz wichtig, auch in diesen Spielplatzdiskussionen, dass wir enormen Pragmatismus wirken lassen. Es ist nicht ganz einfach, als Gemeindevertreter weiss ich, dass man diesbezüglich eine grosse Verantwortung hat. Aber ich würde mir wünschen, dass wir diesbezüglich ein bisschen offener sind und auch die Kinder integrieren, was sie eigentlich wollen.

    Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man eigentlich die wichtigsten Player nicht vergisst. Und ich gebe dir recht ... (Grossrat Cattaruzza wendet sich an Grossrätin Hügli. / L’orateur s’adresse à la députée Hügli.) ..., es kommen sehr viele Grossmütter mit ihren Enkeln, weil die Leute am Arbeiten sind, und haben Freude, wenn sie einen Spielplatz haben.

  4. Speech
    Grosser Rat
    Beat Cattaruzza, Nidau (GLP), Einzelsprecher. Werte Kunstliebhaberinnen und -liebhaber, vor Ihnen steht einer, der zwei Träume in seinem Leben hatte: Eishockey und Künstler werden. Ich bin jetzt als Beispiel hier, als einer, der keine akademische Ausbildung hat. Ich habe eine Augenoptiker-Lehre gemacht, später noch eine zweite Lehre, Optolaborist, gleichzeitig habe ich die Kunstgewerbeschule besucht. Da gibt es zwei Möglichkeiten, es bleibt aber ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ), eine normale Lehre.

    Mein Traum war, als ich so an Leonardo da Vinci dachte: Wenn ich dort eine Lehre hätte machen dürfen – Holzbauten, Flugzeuge konstruieren, malen lernen. Ja, das ist alles eigentlich die Grundbasis von Kunsthandwerk, die heute noch in der Form der Lehre ist. Der Übergang nachher zu wirklich künstlerischen oder intellektuellen Arbeiten ist enorm wichtig, auch in der Gewerbeschule, in der Oberstufe. Ich glaube, das ist das, was wir heute vergessen.

    Ich zitiere auch Harald Lesch – den kennen Sie wahrscheinlich – ein deutscher Professor, Physiker, ein unglaublicher Typ. Er hat 2012 in einem Interview im ZDF gesagt: Eigentlich müsste man Sport, Kunst und Musik unterrichten, den Rest kann man alles selber lernen. Er hat schon vor über 13 Jahren als wahnsinnig intellektueller Beobachter im Bildungswesen erkannt, wie solche Fächer, eine solche Lebensschule enorm wichtig sind.

    Deshalb begrüsse ich persönlich dieses wunderbare Postulat und möchte auch denen, die ein bisschen skeptisch sind, sagen: Man findet irgendwo im ABU Zeit, dass man irgendwo ein bisschen Kunst, aber vielleicht auch ein bisschen Sport hineinbringen kann, womit die jungen Leute, die oben auf der Tribüne sitzen, nach einer gewissen Zeit plötzlich irgendwo in ihrem Leben, wenn sie eine Lehre machen, vielleicht umsteigen und etwas ganz anderes machen. Aber die Basis ist wirklich wesentlich und wichtig in einer Ausbildung.

  5. Speech
    Grosser Rat
    Beat Cattaruzza, Nidau (GLP), Einzelsprecher. Francesco hat mich nach vorne geholt. Also, ich darf auch sagen, dass ich seit zehn Jahren in der Kreislaufwirtschaft tätig bin. Wir haben ein Projekt bei uns in der Dispohalle, ein Swiss-Innovation-Projekt, bei dem wir zusammen mit der Holzfachschule Modulentwicklungen machen, die man additiv aneinanderreihen kann. Ab 2026 werden wir in den Aussenbereich gehen, damit man innerhalb einer Woche eine Jugendherberge für 20, 40, 50 Leute aufstellen kann. Das ist das Ziel; ein Swiss-Innovation-Projekt.

    Für die Kreislaufwirtschaft in diesem Bereich, vor allem, wenn es additiv ist und immer wieder ein Stockwerk hinzugefügt wird, ist es essenziell – das wissen wir in diesem Projekt; seit drei Jahren arbeiten wir daran –, dass man extrem gute Materialkenntnisse hat. Das ist das Entscheidende. Das ist auch für die Raumplaner sehr wichtig.

    Vor 10 Jahren reiste ich mehr oder weniger ein Jahr lang durch Europa und Amerika, ging städtebauliche Dinge anschauen, sei es etwa in Dänemark oder in Finnland. Ich war auch in Detroit, und genau dieser Punkt, dass man eine Liste hat, dank der man weiss, welches Gebäude mit welchem Material bestückt ist – es geht hier nicht nur um das Abbrechen, es geht auch um das Weiterentwickeln von Gebäuden –, ist essenziell.

    Es ist absolut einfach. Dänemark hat das schon lange, Finnland hat das in der Raumplanung schon lange. Wenn man weiss, was die Grundmaterialien sind – wir reden hier von Grundmaterialien, also nicht von ganz speziellen Sachen –, ist das entscheidend. Man müsste auch wissen – das sagt Walter Stahel, die Ikone der Kreislaufwirtschaft, der seit 40 Jahren weltweit bekannt ist: Das Wichtigste ist, dass wir wissen, wie die Zusammensetzung der Materialien ist. Darum befürworte ich diese Massnahme ganz klar.

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    01.01.2025 – 31.12.2199

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