Skip to main content
KA

Katharina Ali-Oesch

Active
Sozialdemokratische ParteiSP-JUSO
Grosser RatThun

Mandate
Party
Sozialdemokratische ParteiSource: SP
Parliamentary group
SP-JUSO
Electoral district
Thun
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1970
Occupation
Gemeinderätin, Amtsvorsteherin
Language
lang_d
Contact
Also active in
Stadtrat (BE)
Sozialdemokratische ParteiActive
References & source
Source body
BE
Source updated
29.08.2026
Record updated
30.08.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(337334)
  1. Nein
    Untitled voting
    Grosser Rat
  2. Ja
    Untitled voting
    Grosser Rat
  3. Ja
    Untitled voting
    Grosser Rat
  4. Ja
    Untitled voting
    Grosser Rat
  5. Nicht abgestimmt
    Untitled voting
    Grosser Rat
Interests(12)
Access badges

No access badges issued.

Speeches(19)
  1. Speech
  2. Speech
  3. Speech
    Grosser Rat
    Katharina Ali-Oesch, Thun (SP), Fraktionssprecherin. Ich freue mich sehr, dass wir uns heute mit einem Kulturgeschäft beschäftigen können, denn die Kultur ist der Kitt der Gesellschaft. Kultur ermöglicht in ihrer ganzen Vielfalt positive Erlebnisse, schafft Raum für Austausch, lädt ein zur Reflexion, bietet Einblicke in die Geschichte und andere Kulturen, überwindet Grenzen, bietet Zukunft. Kultur und Kreativwirtschaft ist nicht zuletzt ein Wirtschaftssektor. Er macht etwa 4 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus und beschäftigt schweizweit rund 300’000 Menschen in mehr als 70’000 Kulturunternehmen und kulturellen Organisationen. Kultur ist für das Wohlergehen von uns Menschen unverzichtbar, deshalb wollen wir als SP-JUSO Kultur auch stärken.

    Das Freilichtmuseum Ballenberg ist eine von fünf Kulturinstitutionen von nationaler Bedeutung im Kanton Bern. Die nationale Ausstrahlung zeigt sich unter anderem daran, dass der Ballenberg zu den Top Ten der meistbesuchten Museen in der Schweiz gehört. Ich gehe davon aus, dass alle hier im Saal schon einmal an diesem ganz besonderen Ort waren, auch wenn er ein bisschen abgelegen ist. Das Museum mit seinen Kulturgütern aus der ländlichen Schweiz erachte ich als äusserst interessant und wertvoll. Ein Museum, das jeden Frühling sprichwörtlich zum Leben erwacht.

    Heute sind wir als Mitglieder des Grossen Rates des Kantons Bern gefragt und tun gut daran, wenn wir unsere eigenen Gesetze befolgen. Das KKFG ist eines davon. Dort ist unter anderem geregelt, dass der Kanton auf Antrag Investitionsvorhaben mit Beiträgen unterstützt, um die Betriebsfähigkeit der Institutionen sicherzustellen.

    Stadt und Land verbinden, ein Bonmot, das wir Politikerinnen immer wieder bringen und als Anliegen im Wahlkampf betonen. Heute haben wir die Gelegenheit, dies einmal mehr zu beweisen und mit dem Ja zum vorliegenden Projekt unseren Worten auch Taten folgen zu lassen. Land und Stadt brauchen einander und profitieren voneinander. Darum müssen wir einander gut zuhören und zusammen Lösungen finden.

    Hier geht es darum, der Stiftung Freilichtmuseum Ballenberg gut zuzuhören, welche Bedürfnisse sie für ihr Museum hat. Die Stiftung leistet hervorragende Arbeit. Das beweist unter anderem die aussergewöhnlich hohe Eigenfinanzierung von 80 Prozent. Der Sanierungsbedarf ist offensichtlich. Die BiK-Mitglieder konnten sich persönlich ein Bild vor Ort machen. Für diese interessanten Einblicke bedanke ich mich sehr.

    Die SP-JUSO-Fraktion erachtet das Projekt als sehr gelungen, weil es die Mängel der Infrastruktur effektiv beseitigt und auch der ökologischen Nachhaltigkeit Rechnung trägt, z. B. mit einem möglichst geringen Kulturlandverbrauch, der Holzbauweise oder der PV-Anlage auf dem Dach. Die Kernaufgaben des Museums können besser erfüllt werden und gleichzeitig mehr Vermittlungsangebote und damit auch Mehreinnahmen generiert werden können. Kurz gesagt: Dieses Projekt schafft die Grundlage für die Zukunft des Museums.

    Neben vielem Erfreulichen gibt es wie meistens auch noch anderes. Die Kostensteigerungen etwa gefallen auch der SP-JUSO nicht, nicht nur bei diesem Projekt. Die Stiftung Ballenberg und die BKD haben uns glaubhaft dargelegt, dass dieser Entwicklung nicht wunschgemäss entgegengewirkt werden konnte. Wichtig ist für uns, dass es sich beim Verpflichtungskredit um einen Maximalbetrag handelt und das Risiko bei der Bauherrin, also bei der Stiftung liegt. Damit hat die Stiftung selber das allergrösste Interesse, die Kosten beim Bauprojekt im Griff zu haben. Allfällige Mehrkosten müsste sie nämlich selber tragen.

    Zu den Anträgen, diese enthalten kritische Punkte. Ich sage, wie die Fraktion SP-JUSO abstimmen wird. Den Antrag 1 lehnen wir ab, weil mit dem reduzierten Kantonsbeitrag das Projekt mangels Alternativen nicht realisiert werden könnte. Den Antrag 2 nehmen wir an. Den Antrag 3 nehmen wir an.

    Den Antrag 4 lehnen wir ab, insbesondere darum, weil der Kanton beschlossen hat, Institutionen auch unabhängig von einer finanziellen Beteiligung der Gemeinden zu finanzieren. Das gilt auch hier. Die Strassenumlegung gehört zum vorliegenden Projekt, und deshalb bitte keine Zwängerei aus dem Berner Rathaus an die Adresse der Gemeinden.

    Den Antrag 5 lehnen wir auch ab. Dieser Antrag wurde einerseits sehr kurzfristig gestellt, andererseits haben wir dazu keine verlässlichen Zahlen.

    Die SP-JUSO-Fraktion wird dem Verpflichtungskredit einstimmig zustimmen und die Auflagen 2 und 3 annehmen. Wir freuen uns schon auf den neuen Eingangsbereich beim Ballenberg West in ein paar Jahren.

  4. Speech
    Grosser Rat
    Katharina Ali-Oesch, Thun (SP), Antragstellerin. Der Antrag nimmt aus unserer Sicht – aus Sicht der Antragstellenden – die berechtigten Vorbehalte auf, dass der Kanton in diesem Projekt ein Parkhaus mit grösseren Kapazitäten baut, das auch von einer privaten Unternehmung mitgenutzt wird. Auch wenn die Stiftung Ballenberg mit diesem Unternehmen zusammen in einem Dienstbarkeitsvertrag festgelegt hat, dass sämtliche Einnahmen aus der Parkierung an die Stiftung fliessen, sehen wir wegen dieser beträchtlichen Fremdnutzung Handlungsbedarf.

    Einerseits sind die aktuell sehr günstigen Parkgebühren mit 5 Franken nicht mehr zeitgemäss und erfüllen in keiner Art und Weise eine Lenkung hin zu mehr Anreise mit ÖV. Andererseits sollen auch die Nutzenden, die nicht ins Museum gehen, einen angemessenen Beitrag an die Investition für diese Parkierungsanlage leisten. Dafür ist eine Erhöhung der Parkgebühren zwingend notwendig. Das Gute ist: Der Stiftungsrat sieht das genau gleich.

    Ich bitte Sie, diesen Antrag anzunehmen.

  5. Speech
    Grosser Rat
    Katharina Ali-Oesch, Thun (SP), Einzelsprecherin. Auch ich bedanke mich für all das, was für eine gute Bildung im Kanton Bern geleistet wird. Wie wir so sagen, ist Bildung der einzige Rohstoff, den wir haben, und das Gute daran ist: Er ist nachwachsend. Wenn wir also mit äusserster Sorgfalt für eine gute Pflege sorgen, wird er nicht nur nachwachsen, sondern auch in einer guten Qualität sehr lange zur Verfügung stehen. Und im gleichen Zug werden auch die Wirtschaft und die Innovation prosperieren. Wenn Ihnen das auch wichtig ist, dann stimmen Sie Ja zur Bildungsinitiative. Die Verfassung ist der richtige Ort; sie bildet das Fundament für unser Handeln als Kanton. Merci.
Contributions(77)
Memberships(6)

Images(14)

  • Version 1
    01.01.2025 – 25.08.2025
  • Version 2
    25.08.2025 – 04.10.2025
  • Version 3
    04.10.2025
  • Version 4
    04.10.2025
  • Version 5
    04.10.2025

Data: OpenParlData · CC BY 4.0