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WS

Walter Schilt

Active
Schweizerische VolksparteiSVP
Grosser RatMittelland-Nord

Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliamentary group
SVP
Electoral district
Mittelland-Nord
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
1958
Occupation
Geschäftsführer
Contact
Address
Utzigen
References & source
Source body
BE
Source updated
18.10.2026
Record updated
18.10.2026
First imported
14.08.2025
Interests(6)
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Speeches(16)
  1. Speech
    Grosser Rat
    Walter Schilt, Utzigen (SVP), Fraktionssprecher. Auch die SVP hat sich mit diesem Postulat auseinandergesetzt. Und ich habe jetzt fast ein bisschen den Eindruck, dass möglicherweise die Postulanten auch nicht ganz sicher waren, was sie wollen. Darum eben ein Postulat. Die SVP, um es vorwegzunehmen, unterstützt den ersten Punkt bezüglich der Übertragung dieser Arbeiten an die Gemeinden grossmehrheitlich als Postulat.

    Es ist schon vieles gesagt worden, ich möchte die Inhalte nicht wiederholen, und ich habe das Gefühl, eine Überprüfung ist gut. Andererseits, denke ich, ist es auch ein bisschen eine Frage, wie man mit diesen Statthalterämtern umgeht. Ich kann aus persönlicher Sicht sagen – ich war ja in diesem grossen Mittelland, lange Jahre als Gemeindepräsident –: Distanz gibt es, wenn man nicht miteinander redet. Und ich habe das Gefühl – das ist meine persönliche Haltung –, dass das gar nicht eine so schlechte Sache ist, aber überprüfen kann man es, und das schadet sicher auch nicht.

    Ich habe es schon ein bisschen angetönt: Persönlich teile ich eigentlich die Haltung des Regierungsrates, und in diesem Sinn, denke ich, ist die Frage einfach, wie man miteinander umgeht. Und vielleicht noch dies, auch in Bezug auf Vorstösse zu anderen Themen: Wenn halt etwas einmal nicht so läuft, wie man will, oder wenn vielleicht halt der Regierungsstatthalter nicht so entscheidet, wie man will, heisst das noch lange nicht, dass man nachher gleich einen Vorstoss machen muss, auch bei anderen Themen. Und ich habe das Gefühl, dass man dort vielleicht ein bisschen breiter hinschauen sollte.

    In diesem Sinn ist das hier wohl mein letztes Votum in diesem ehrenwerten Saal. Ich sage hier einfach allen Adieu. Und vor allem scheint mir eines richtig: dass wir immer alle zusammen, in welcher Partei wir auch sind, das Wohl des Kantons im Auge haben und nicht primär die eigene Person und das eigene Weiterkommen, Ruhm und Ehre. Ein bisschen mehr Bescheidenheit und Dankbarkeit. Punkt.

  2. Speech
    Spielplätze – Wie weiter?No. 2025.GRPARL.511
    Grosser Rat
    Walter Schilt, Utzigen (SVP), Fraktionssprecher. Ich gebe noch meine Interessenbindung bekannt: Ich habe vier Kinder und zehn Grosskinder. Nachher ist es noch so, ich kann es kurz machen: Ich kandidiere nicht mehr, ich muss also hier vorne keinen Preis mehr gewinnen.

    Den Inhalt des Vorstosses haben Sie jetzt erläutert bekommen, des Langen und Breiten, was man dann kann oder was man nicht kann. Um es vorwegzunehmen: Die SVP unterstützt das Postulat einstimmig und erwartet natürlich vom Regierungsrat, dass er nicht minder die Prüfung vornimmt und dann bei der Baugesetzrevision – vor allem auch dort – einfliessen lässt. Deshalb, ein klares Ja zum Postulat.

    Und noch etwas: Ich weiss, dass man nicht abschwenken sollte, aber mir hat vor Jahren im Rahmen meiner Arbeit in der Raumplanung der Regionalkonferenz Bern Mittelland (RKBM) ein Planer des Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR) ziemlich vehement gesagt: «Jetzt braucht das Wort Verdichtung nicht mehr, das heisst Entwicklung nach innen.» Denn beim Verdichten bekommt man fast Ängste. Das möchte ich doch diesen Schreiberlingen sagen: Nutzen Sie doch das Verdichten nicht mehr so. Entwicklung nach innen, das wäre dann die Erlösung. Danke vielmals.

  3. Speech
    Grosser Rat
    Walter Schilt, Utzigen (SVP), Fraktionssprecher. Ich verschone Sie mit meinem Französisch, sonst sind wir am Freitag noch da. Um es vorwegzunehmen: Die SVP unterstützt den Vorstoss und ist auch gegen die Abschreibung.

    Etwas scheint mir wichtig: Der Motionär hat ja geschrieben, so beispielhaft, an was man alles denken könnte. Und was mir noch ein bisschen fehlt, und das nimmt man eigentlich nicht so gern in den Mund: Das sind unsere christlichen Werte, wir leben, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, in einem christlichen Abendland. Wir pflegen die Werte mit den Kirchen, ohne einander auszuspielen.

    Und ich habe den Eindruck, auch dort könnte man noch ein bisschen mehr machen, denn irgendwann könnte es sein, dass nicht mehr das Parlament hier im Saal sagt, was geht, sondern andere Leute. Ich habe das Gefühl, auch dort dürfen wir ein bisschen mehr dazustehen, und deshalb bin ich ganz klar auch dafür, dass man die Abschreibung bestreitet. Danke, wenn Sie das auch machen.

  4. Speech
    Grosser Rat
    Walter Schilt, Utzigen (SVP), Fraktionssprecher. Die SVP hat diesen Bericht gelesen und dankt insbesondere der Regierung für den ausführlichen und umfassenden Bericht. Um es vorwegzunehmen: Wir nehmen ihn auch einstimmig zur Kenntnis. Die Regierung kam ja zum Schluss, dass sie die Vision nicht ändert, die sie in der letzten Legislaturplanung hatte, und dementsprechend wieder so weiterfahren will, und wir haben auch den Eindruck, es sei alles abgedeckt.

    Deshalb – ich komme zur Planungserklärung – lehnen wir die Planungserklärung auch in der SVP einstimmig ab. Es braucht nicht mehr und wir müssen einmal mit dem weitergehen, was wir haben, und sind froh, wenn wir das so erreichen. Deshalb: die Planungserklärung ablehnen, den Bericht annehmen. Merci.

  5. Speech
    Grosser Rat
    Walter Schilt, Utzigen (SVP), Einzelsprecher. Ich hatte ja eigentlich wirklich nicht im Sinn, etwas zu sagen. Aber ich denke manchmal, jetzt gerade an Manuel C. Widmer: In der Stadt mag das gehen, aber auf dem Land draussen ist es ein bisschen anders. Und Melanie Gasser, also, ich hatte vorhin wirklich das Gefühl: Ich weiss nicht, wo du lebst. Das sieht wirklich in der Peripherie – ich sage es jetzt so – einfach ein bisschen anders aus. Und wenn wir die Apotheker gegen die Ärzte ausspielen wollen oder umgekehrt, dann ist das keine Option. Der runde Tisch ist wichtig, sehr wichtig.

    Und ich will auch noch sagen: Vor allem, wenn man das Gefühl hat, ein Arzt würde jetzt ein bisschen mehr Medikamente verkaufen, als er eigentlich müsste, damit er Gewinn machen kann. Nein, diese Kompetenz schreibe ich den Ärzten zu, dass sie nur das verkaufen, was wirklich nötig ist. Man kann davon halten, was man will. Aber wenn wir diesen Vorstoss ablehnen, gibt es nur eine Verliererin oder einen Verlierer, und das ist der Patient im ländlichen Raum, der dann von A nach B springen und schauen muss, wo er jetzt diese Medikamente hernimmt. Deshalb sage ich: Nehmen Sie diese Motion mit Überzeugung an. Merci.

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Data: OpenParlData · CC BY 4.0