Melanie Gasser
- Party
- Grünliberale Partei
- Parliamentary group
- GLP
- Parliament
- Grosser Rat (BE)
- Electoral district
- Mittelland-Nord
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1987
- Occupation
- Juristin Fachbereich Sozialhilfe / Gemeinderätin
- Language
- lang_d
- Address
- Ostermundigen
- Source body
- BE
- Source updated
- 18.10.2026
- Record updated
- 16.10.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 151 Yes · 1 No · 1 Abst. · 1 Absent
- Nicht abgestimmtGrosser RatAbstimmung / VoteBerner Wanderwege; Kantonsbeiträge 2025–2029 (Kreditgeschäft GR)Result: 137 Yes · 0 No · 2 Abst. · 2 Absent
- Nicht abgestimmtGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 119 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 3 Yes · 137 No · 3 Abst. · 3 Absent
- JaGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 75 Yes · 74 No · 0 Abst. · 0 Absent
- Bezahlt
- Bezahlt
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- Bezahlt
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- SpeechNegative Erwerbsanreize und Schwelleneffekte in der Alimentenbevorschussung minimieren!No. 2025.GRPARL.1536Grosser Rat
- Speech
- Speech
- SpeechFörderung interprofessioneller Austauschtage für die Ärzte- und ApothekerschaftNo. 2025.GRPARL.1486Grosser RatMelanie Gasser, Ostermundigen (GLP), Mitmotionärin, Fraktionssprecherin. Ich komme ein drittes Mal zum Thema Grundversorgung nach vorne, und ich wiederhole es ein drittes Mal: Wir stehen in der Grundversorgung ein bisschen mit dem Rücken zur Wand, und das heisst, wir müssen schauen, dass wir eine sehr hohe Effizienz in der Grundversorgung erreichen, nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern einfach auch, weil wir die Fachkräfte gut einteilen müssen, damit sie so viel wie möglich leisten können in Anbetracht der grossen Patientenmenge, die sie betreuen müssen.
Wir haben es von Katja gehört: Nebst der Ärzteschaft spielen eben auch die Apothekerinnen und Apotheker eine wichtige Rolle in der Grundversorgung, und sie werden wahrscheinlich künftig eine noch wichtigere Rolle übernehmen, wenn man überlegt, welche Aufgaben vielleicht durch die Apotheken erledigt werden könnten, um z. B. die Hausärzteschaft zu entlasten. Die Zusammenarbeit zwischen den Apotheken und der Ärzteschaft birgt also erhebliches Potenzial.
Die Schnittstelle zwischen diesen verschiedenen Berufsgruppen birgt aber auch erhebliches Konfliktpotenzial, wie wir in den letzten Jahren hier im Grossen Rat zur Kenntnis nehmen mussten. Sie wissen, wir haben diverse Motionen zum Thema Selbstdispensation hier in diesem Saal diskutiert, und wir haben gemerkt, dass die Fronten relativ verhärtet sind. Es wurden dann auch die runden Tische einberufen, die Peter Gerber heute schon erwähnt hat.
Aus Sicht der Motionäre ist es erheblich, dass wir es schaffen, die Schnittstelle zwischen diesen Berufsgruppen künftig zu einer Nahtstelle zu machen. Ein weitgehendes Verständnis für den Alltag, für den Berufsalltag, die Herausforderungen, die Aufgaben der jeweiligen anderen Berufsgruppe scheint zentral, damit wir diese Annäherung erreichen können. Je früher dieses Verständnis entsteht, also im besten Fall schon während der Ausbildung, desto vielversprechender ist es wahrscheinlich, dass sich dieses Verständnis auch in der künftigen Zusammenarbeit, in der künftigen Arbeit dieser Berufsgruppen manifestieren kann.
Ja, ich als Motionärin finde, man könnte auch an einer Motion festhalten. Ich verstehe aber auch meine Fraktion, die sagt, ihr wäre eigentlich ein Postulat lieber. Die GLP findet grundsätzlich das vorgeschlagene Modell der Motionäre sehr geeignet. Sie sieht aber auch, dass bereits diverse Bestrebungen zur Vernetzung im Gang sind. Das zeigt einerseits die Antwort des Regierungsrates, aber auch die Stellungnahme des Vereins Berner Haus- und Kinderärzt:innen (VBHK) zum Geschäft.
Die GLP-Fraktion ist zum Schluss gekommen, dass sie dem Regierungsrat einen gewissen Handlungsspielraum belassen möchte. Wir sehen – und da schliesse ich mich jetzt auch wieder mit ein – insbesondere die Fachverbände der beiden Berufsgruppen in der Pflicht, sich zusammenzuraufen und die Initiative für solche Programme selbst zu ergreifen. Die Selbstdispensation ist ein Diskussionspunkt, aber wir laden Sie, die Fachverbände, ausdrücklich dazu ein, auch wieder andere wichtige Faktoren der Zusammenarbeit in den Fokus Ihrer Diskussionen zu rücken. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Apothekerschaft ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.) ... ist im Interesse aller Beteiligten, zur Entlastung aller Beteiligten in ihrer alltäglichen Arbeit, aber eben auch im Interesse aller Patientinnen und Patienten ... (Die Präsidentin schaltet das Mikrofon aus. / La présidente coupe le micro.)
- SpeechGrosser RatMelanie Gasser, Ostermundigen (GLP), Fraktionssprecherin. Das vorliegende Kreditgeschäft basiert ursprünglich auf einer Motion der grünliberalen Grossrätin – oder mittlerweile Alt-Grossrätin – Barbara Mühlheim. Sie können sich vorstellen, dass die GLP diesem Geschäft natürlich positiv gegenübersteht.
Im vorherigen Geschäft haben wir über die Weiterbildung der Hausärztinnen und Hausärzte gesprochen. Sie sind ein ganz wichtiges Element in der Grundversorgung im Kanton Bern, aber die Grundversorgung geht natürlich viel, viel weiter als die Leistungen, welche die Hausärztinnen und Hausärzte erbringen. Sie sind ein wichtiges Element innerhalb der Grundversorgung, aber die Erhebungen der BEKAG, der Berner Ärztegesellschaft, zeigen eindrücklich, dass die Hausarztmedizin mitnichten die einzige Fachrichtung ist, die mit Versorgungslücken kämpft. Versuchen Sie einmal, einen Termin bei einer Pneumologin oder bei einem Hautarzt zu bekommen, dann können Sie sich in Geduld üben, nicht nur im Kanton Bern natürlich, aber auch ganz viele andere Fachrichtungen sind also im Moment unterversorgt, und die Unterversorgungssituationen spitzen sich zu.
Es ist erwiesen, dass eben die Weiterbildungsstellen dazu führen, dass sich die Auszubildenden viel eher in diesen Fachrichtungen festigen und auch praktizieren und auch darum ist jetzt das Programm, das wir hier vorliegend haben, wirklich ein wirksames Mittel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Grundversorgung. Wir müssen diesen Thematiken vielseitig begegnen, und gerade auch unter dem Grundsatz «ambulant vor stationär» – denn wir sagen ja immer, dass das Gesundheitssystem zugunsten der Prämienzahlenden nicht nur sicher, sondern auch noch bezahlbar sein muss – ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.) ..., ist es eben wichtig, dass wir genau in der ambulanten Versorgung auch eine Stärkung vornehmen. Das hier ist einer der wichtigen Faktoren dafür, damit wir dem begegnen können.
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserBerner Pflegeheime brauchen Mittel für InnovationenNo. 2026.GRPARL.509
- InterpellationMitvorstösserin/Mitvorstösser
- FinanzmotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- committeeGrosser RatSource
- Kommissionsvizepräsident/insince 01.06.2026
- Kommissionsvizepräsident/in01.06.2022 – 31.05.2026
- Ersatzmitglied08.09.2021 – 31.05.2022
- council_legislative
- parliamentary_group
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- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
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