IK

Ingrid Kissling-Näf

Active
Sozialdemokratische Partei
StadtratIV - Kirchenfeld-Schosshalde

Mandate
Party
Sozialdemokratische Partei
Parliament
Stadtrat
Electoral district
IV - Kirchenfeld-Schosshalde
Seat number
137
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1964
Occupation
Ökonomin
Language
German
Contact
Address
Weststrasse 32
3005 Bern
References & source
Source body
351
Record updated
06.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1941)
  1. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 5 No · 13 Abst. · 18 Absent
  2. Ja
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 20 No · 1 Abst. · 15 Absent
  3. Nein
    Stadtrat
    Result: 9 Yes · 48 No · 1 Abst. · 21 Absent
  4. Ja
    Stadtrat
    Result: 52 Yes · 6 No · 2 Abst. · 19 Absent
  5. Ja
    Stadtrat
    Result: 13 Yes · 38 No · 5 Abst. · 23 Absent
Interests(6)
  • Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
  • Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
  • Mitwirkung in Kommissionen und anderen Organen der Eidgenossenschaft, der Kantone und ihrer GemeindenStadtrat
  • Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
  • Mitwirkung in Kommissionen und anderen Organen der Eidgenossenschaft, der Kantone und ihrer GemeindenStadtrat
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Speeches(20)
  1. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 9: Motion Tabea Rai (AL), Jelena Filipovic (GB), Zora Schneider (PdA), Mohamed Abdirahim (JUSO) und Simone Machado (GaP): Keine Kommerzielle Werbung im Aussenraum; Revision von Reklamereglement und ggf. Bauordnung der Stadt Bern; Abschreibung Punkte 1 und 4

    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die Fraktion: Bereits im September haben wir im Rahmen der Budgetdebatte intensiv über das Werbeverbot diskutiert. Damals hat dieses Parlament beschlossen, die Einnahmen aus der Plakatierungskonzession ab 2027 wieder in den Globalkredit von Tiefbau Stadt Bern aufzunehmen, jährlich also 5,148 Millionen, und das wohlgemerkt mit einem parteiübergreifenden Antrag. Der Entscheid fiel damals deutlich aus. 44 Ja-Stimmen standen 24 Nein-Stimmen gegenüber, bei 6 Enthaltungen. Gleichzeitig wurde der Gemeinderat mit der Planungserklärung beauftragt, eine Abschreibung der Motion vorzulegen. Genau das liegt vor uns. Natürlich lassen sich klimapolitische Argumente für ein Werbeverbot formulieren. Nur, die Werbeflächen von SBB würden weiterhin bestehen bleiben. Das Resultat wäre also kein werbefreies Bern, sondern schlichtweg weniger Einnahmen für die Stadt. Und genau hier stellt sich die entscheidende Frage: Was bedeutet das für unseren finanziellen Handlungsspielraum? Wir alle wissen: Der grösste Teil des städtischen Budgets ist gebunden. Das wenige freiverfügbare sogenannte Spielgeld, das wir für soziale, kulturelle und bildungspolitische Anliegen einsetzen können, würde weiter schrumpfen. Die Stadt würde freiwillig auf über 5 Mio. Franken pro Jahr verzichten; Geld, das wir sonst in Schulen, Betreuung, Klimamassnahmen oder soziale Sicherheit investieren könnten. Stattdessen würden die Werbeeinnahmen zunehmen, und zwar bei internationalen Digitalkonzernen und eben nicht mehr bei der öffentlichen Hand landen. Es ist demokratisch völlig legitim, dass ein Parlament in einem veränderten Kontext auf frühere Entscheide zurückkommt, insbesondere dann, wenn sich zeigt, dass ein Entscheid finanziell schwer wiegt und politisch nicht nachhaltig ist. Denn diese Abschreibung ist finanzpolitisch alles andere als ein Detail. Sie sichert uns Mittel, die wir dringend für kommende Investitionen, für soziale Stabilität und für die ökologische Weiterentwicklung unserer Stadt brauchen. Sie ist damit vielleicht ein kleiner Schritt im Geschäft selbst, aber ein grosser Schritt hin zu einer verantwortungsvollen und realistischen Finanzpolitik. Denn eines ist klar: Eine prosperierende Stadt wie Bern darf ihre Zukunft nicht kaputtsparen. Darum bitte ich euch im Namen der SP-JUSO-Fraktion, der Abschreibung der Punkte 1 und 4 zuzustimmen. Herzlichen Dank.

  2. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 7: Monitoring 2025 zur familienergänzenden Kinderbetreuung in der Stadt Bern

    Ingrid Kissling-Näf (SP), Einzelvotum: Ich bedanke mich für die gewaltete Diskussion und auch das vorliegende Reporting, das man definitiv auch wertschätzen sollte, weil es doch wichtige Hinweise darauf gibt, wie diese Betreuung funktioniert und was sie auch kostet. Ich selber hatte meine Kinder in einer der ersten privaten Krippen hier in Bern und ich würde behaupten, auch wenn es sehr teuer ist, jeder Franken lohnt sich. Auch wenn das finanziell vielleicht nicht sofort einschenkt. Es ist aber sehr bedenklich, dass diese Kosten über die Zeit weiter belasten, dass sie auch Familien zusätzlich belasten. Mein Punkt ist folgender: Ich bin der Meinung, dass Service Public wichtig ist, in diesem Bereich, sogar zentral. Ich bin aber auch der Meinung, dass staatliche Steuerung grundsätzlich anspruchsvoll und kostspielig ist.

    Jetzt kann man in diesem Bericht ganz klar entnehmen, dass hier eine Konkurrenz zwischen zwei Angeboten vorliegt, nämlich dem Kita-Angebot und der schulergänzenden Tagesbetreuung. Dass bei der schulergänzenden Tagesbetreuung niedrige Tarife vorhanden sind und dass diese Kita-Kinder dann eben in diese Betreuung abwandern, weil es kostengünstiger ist, ist eigentlich eine klare ökonomische Konsequenz. Ich würde aber meinen, dass es nicht angeht, dass seitens des Staates Angebote gemacht werden, die sich gegenseitig konkurrenzieren und die auch in diesem Sinne inkonsistent sind. Also es wäre meine klare Aufforderung an den Gemeinderat diese Inkonsistenzen zu beseitigen. Dies auch aus der Perspektive der Finanzkommission. Das kostet sehr, sehr viel Geld, sehr, sehr viel gut investiertes Geld und ich würde wirklich auch meinen, dass dafür nicht Monate und Jahre ins Land ziehen müssen, sondern dass wir hier eine Korrektur sehr schnell benötigen.

  3. Speech
    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die KommissionStadtrat
    Agenda item 5: IN245-001013 (alt: I2500053), Fr. 500 000.00, Abteilung Schutz und Rettung Bern: Beschaffung von zwei Mehrzweckfahrzeugen für die Milizfeuerwehr der Stadt Bern; Kreditabrechnung

    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die Kommission: Vielen Dank. Der Antrag lautet wie folgt: Der Stadtrat genehmigt die nicht teuerungsbedingten Mehrkosten von 32'382 Franken. Und damit verbunden ist die Kürzung des Globalkredits der Dienststelle Schutz und Rettung um diese 3'238,20 Franken. Das ist der Antrag.

  4. Speech
    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die KommissionStadtrat
    Agenda item 5: IN245-001013 (alt: I2500053), Fr. 500 000.00, Abteilung Schutz und Rettung Bern: Beschaffung von zwei Mehrzweckfahrzeugen für die Milizfeuerwehr der Stadt Bern; Kreditabrechnung

    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die Kommission: Es geht – es ist ein mehrfach verschobenes Geschäft und wird wahrscheinlich das kürzeste Geschäft heute sein – um die Beschaffung von zwei Mehrzweckfahrzeugen für die Milizfeuerwehr der Stadt Bern bzw. um deren Kreditabrechnung. Ein Nachkredit wurde erst mit der Kreditabrechnung beantragt. Der Kredit wird dabei um mehr als 6% überschritten. Die Gemeindeordnung sieht eine Sanktion vor, und zwar einmalig in der Höhe von 10% der gesamten Kreditabrechnungssumme. Die Finanzkommission hat das Geschäft am 27. August behandelt. Der Kredit wurde genehmigt. Und wir beantragen nun dem Stadtrat, diesen in der Geschäftsordnung vorgeschlagenen Abzug zu machen. Weil der Nachkredit erst mit der Kreditabtrechnung beantragt wurde und überschiesst, ist die Folge davon, dass wir den Globalkredit der Dienststelle Schutz und Rettung für das Jahr 2026 um 3'238,20 Franken kürzen müssen. Der Antrag wäre, dass wir den Kredit bewilligen und diese Kürzung vornehmen. Herzlichen Dank.

  5. Speech
    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 2: Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2026 – 2029 mit Budget 2026; Abstimmungsbotschaft

    Ingrid Kissling-Näf (SP) für die Fraktion: Unsere Aufgabe gleicht der Quadratur des Kreises, ein ausgeglichenes Budget vorzulegen trotz einer Investitionslawine in unserer boomenden Stadt. Dieses Votum halte ich in meiner Funktion als Präsidentin der Finanzkommission und als Mitglied der SP.
    Die Stadt Bern wächst und ist attraktiv. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass der Wirtschaftsraum Bern das höchste BIP pro Kopf der Schweiz aufweist. Damit Bern lebenswert, nachhaltig und sozial bleibt, müssen wir die mit hohen Investitionen verbundenen zusätzlichen Verschuldungen in Kauf nehmen. Nur so können wir den kommenden Generationen eine intakte öffentliche Infrastruktur übergeben – darum ein klares Ja zum hohen Investitionsvolumen. Gleichzeitig gilt: Die Zukunft ist unsicher, Stichwort Polykrise. Umso wichtiger ist es uns, finanzpolitische Reserven aufzubauen. Und da sind wir im Moment unter der Limite. Wir brauchen den Handlungsspielraum. Und Voraussetzungen dafür sind ein ausgeglichenes Budget, eine vorsichtige Budgetierung und eine klare Priorisierung der Investitionen durch den Gemeinderat. Dafür setzt sich die Finanzkommission ganz klar ein.

    Noch kurz ein paar Worte zur Planungserklärung 116 zum Werbeverbot: Ab 2027 jährlich auf 5 Millionen wiederkehrende Werbeeinnahmen zu verzichten, wäre in der aktuellen finanzpolitischen Situation nicht verantwortbar. Es würde bedeuten, dass wir in der Stadt Bildung und Sozialpolitik kürzen müssten. Die entsprechenden Einnahmen würden zu Konzernen wie Meta und Google fliessen. Es ist demokratisch legitim, dass das Parlament in einem sich wandelnden Kontext auf frühere Entscheide bzw. auf einen Zufallsentscheid zurückkommt. Genau zu diesem Schluss sind Finanzpolitiker*innen über die Parteigrenzen hinweg gekommen und darum haben wir diesen Antrag eingereicht. Finanziell handelt es sich beim Antrag 116 um die wohl bedeutendste Summe, über die wir heute Abend bei den Anträgen abstimmen. Es ist damit ein kleiner und zugleich grosser Beitrag zur Quadratur des Kreises im Sinne einer realistischen, verantwortungsvollen Finanzpolitik mit dem klaren Willen, die soziale und ökologische Entwicklung unserer Stadt aktiv zu gestalten. Denn eines ist klar, eine florierende Stadt wie Bern darf nicht auf Kosten ihrer Zukunft sparen.

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  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

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