Romeo Premerlani
- Function
- Grossrat
- Parliament
- Grosser Rat (AI)
- Electoral district
- Schwende-Rüte
- Seat number
- 42
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Male
- Language
- German
- Address
- Unterer Schöttler 17
9050 Appenzell
- Source body
- AI
- Record updated
- 20.09.2026
- First imported
- 14.08.2025
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- —Grosser Rat
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Grossrat Romeo Premerlani, Schwende-Rüte,
Grossrat Romeo Premerlani, Schwende-Rüte, hat sich gefragt, wo der eigentliche Unmutskern der ganzen Diskussion liegt. Offen gesprochen kann er den beiden Varianten, von der BauKo um die Streichung des Artikels und dem Gegenvorschlag der Standeskommission etwas Positives abgewinnen. Wo liegt der Kern des Unmuts? Der Unmut resultiert nicht primär aus der formalen Gesetzestextgestaltung, sondern aus der jahrelangen Verzögerung bei der tatsächlichen Planung und Umsetzung eines attraktiven, interessanten und nutzbaren Mountainbike- und Velowegnetzes. Während viele Wandernde vor allem Sicherheit und Exklusivität wünschen, fordern Velofahrende eine Mitnutzung mit gegenseitiger Rücksichtnahme von abwechslungsreichen, planbaren Routen. Diese unterschiedlichen Erwartungen werden vielfach als Konflikt dargestellt, sind in der Praxis aber in zahlreichen Regionen mit gegenseitiger Rücksichtnahme gut lösbar. Grossrat Romeo Premerlani spricht sich klar zur Streichung des Abs. 2 in Art. 14 aus, dies mit folgender Argumentation. Der oben erwähnte Unmut entsteht vornehmlich, weil seit Jahren ein attraktives Mountainbike Angebot mit entsprechender planerischer Erfassung gefordert wird, dies aber kaum den Weg in die Realität gefunden hat. Somit stellt sich die Frage, welche Variante der beiden ermöglicht eine schnellere Umsetzung des Veloweg-Netzplans, insbesondere dem für die Freizeit? Der Gegenvorschlag der Standeskommission schafft Klarheit, wo bereits Klarheit ist. Er belässt die Formulierung im Gesetzestext und liefert im Kern nur eine Bestätigung des bereits Bestehenden. Der Standeskommissionsvorschlag bietet zwar kurzfristig eine rechtliche «Lösung» im Gesetzestext, schafft aber für die Praxis wenig Neues. Er bestätigt lediglich, was ohnehin passiert führt aber nicht zu einer beschleunigten Planung und Umsetzung der Velowege. Wichtiger aber entlastet der Gegenvorschlag vom Druck, den Netzplan Velowege der Freizeit zeitnah zu realisieren. Der Gegenvorschlag der Standeskommission ist eine schnelle Lösung im Gesetzestext und in der der Debatte mit der BauKo jedoch nicht eine Lösung für die einheimische Bevölkerung. Welche Variante erzeugt mehr Druck zur Umsetzung? Aus seiner Sicht liegt die in der Zeit etwas nähere Umsetzung des Velowegnetzes Freizeit klar in der Streichung des Abs. 2, den so entsteht eine bewusste Lücke und ein Druck den Veloweg-Netzplan festzulegen und damit auch die erstrebte Klarheit von Koexistenz oder Nebenexistenz von Wanderwegen und Mountainbike-Routen voranzutreiben und herbeizuführen.
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Grossrat Romeo Premerlani,
Grossrat Romeo Premerlani, hat eine Frage zum Kostenstand Neubau Verwaltungsgebäude: In den Jahren 2017/2018 wurden rund um die Infrastruktur der Verwaltung erste Beurteilungen vorgenommen. Ein Bedarf für einen Neubau eines Verwaltungsgebäudes für Gerichte, Archiv, Bibliothek etc wurde ausgewiesen und eine konzeptionelle Planung erfolgte. Der Grosse Rat hat darauf ein Kreditgeschäft erstmals im Oktober 2018 und danach abschliessen im Februar 2019 behandelt mit einem vorgeschlagenen Kreditrahmen von Fr. 19.8 Mio. verabschiedet. Am 28. April 2019 hat die Landsgemeinde Appenzell I. Rh. einem Rahmenkredit von Fr. 19,8 Mio. für das neue Verwaltungsgebäude zugestimmt. Darauf folgte ein ausgeschriebener Architekturwettbewerb mit 19 Büros, welcher am 9. Juli 2020 mit dem Gewinner-Projekt „Justus“ von Cukrowicz Nachbaur Architekten (Bregenz) abgeschlossen wurde. Das anschliessende Vorprojekt daute von Januar 2021 bis Juli 2022 und mündete in die Bauprojekthase von Juli 2022 bis Februar 2023. Im Februar 2023 wurde das Baugesuch erstmalig eingereicht. Es gingen mehrere Einsprachen ein, drei von vier Einsprachen wurden gutgeheissen. Das Bau- und Umweltdepartement kündigt darauf Rekurse gegen diese Entscheide an. Aufgrund der Einsprachen und deren Rekurse verzögert sich der Baustart. Der ursprünglich geplante Bezug im November 2026 steht nun infrage und erscheint gar unmöglich. Gemäss aktueller Mitteilung der Bau- und Umweltdepartementes (am 23.11.2023) ist bis zum Abschluss der laufenden Rechtsverfahren die Weiterbearbeitung des Projekts vorläufig sistiert. Gerne möchte er wissen, wie hoch die bisher aufgelaufenen Kosten des Verwaltungsgebäude-Projekts Appenzell sind, differenziert nach den zentralen Projektmeilensteinen –, Planung und Wettbewerb, Vorprojekt/Bauprojekt, Baugesuch, Rechtsmittelverfahren (Einsprachen, Rekurse) sowie laufende Vorbereitung der Vergaben/Ausschreibungen – und in welchem Verhältnis diese Kosten zum von der Landsgemeinde bewilligten Kredit von Fr. 19,8 Mio. stehen.
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- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
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